The Beatles

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  • #5483349  | PERMALINK

    art-vandelay

    Registriert seit: 07.10.2005

    Beiträge: 3,382

    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #5483351  | PERMALINK

    art-vandelay

    Registriert seit: 07.10.2005

    Beiträge: 3,382

    Bei SZ Online gibt es ein interessantes Interview mit Elijah Wald zu seinem neuen Buch „How The Beatles destroyed Rock ‚N‘ Roll“.

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    #5483353  | PERMALINK

    nail75

    Registriert seit: 16.10.2006

    Beiträge: 45,233

    Der Titel ist wohl extrem irreführend, der wäre besser (dem Untertitel entsprechend) „An Alternative History of American Popular Music“ gewesen, wenn ich mir da einige Rezensionen bei Amazon.com ansehe.

    Aber das:

    Was ist mit der Frage der Hautfarbe? Haben die Beatles den Rock’n’Roll Ihrer Ansicht in ein weißes Genres verwandelt?

    Hier gebe ich dann doch ein Werturteil ab: ja, leider. Ursprünglich war der Rock’n’Roll das gemischtrassigste Musikgenre, dass es je in den USA gab. Die amerikanische Popmusik war niemals wieder so integriert wie in dem Jahr, bevor die Beatles nach Amerika kamen. Nach nur einem Jahr war alles anders: Die Beatles hatten im Rock’n’Roll die Rassentrennung eingeführt, unabsichtlich natürlich, und schwarz und weiß auseinander dividiert.

    ist schon eine steile These. Rock’n’Roll ist auf dem Weg zur gemischtrassigen Glückseligkeit und dann kommen die Beatles aus England und führen die Rassentrennung im Rock’n’Roll ein? Aber um das zu disktuieren, müsste ich das Buch gelesen haben, die These scheint mir aber unhaltbar zu sein.

    --

    Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.
    #5483355  | PERMALINK

    parlophone

    Registriert seit: 08.09.2009

    Beiträge: 1,423

    ich persönlich halte das für Quatsch. Zur Rassentrennung haben Pat Boone und die Vertreter der usikindustrie mehr beigetragen, die die populäre Musik der Schwarzen neu eingespielt und sie von weißen haben singen lassen. Den Beatles wenn auch unabsichtlich eine Teilverantwortung zuzuschieben, weil sie weiß waren und riesen Erfolg hatten, halte ich für Quatsch. Zumal er ja selbst zugegeben hat, dass das mangelnde Interesse der Schwarzen an den Beatles in den Rhytmusschwächen von Ringo und vielen anderen Drummern britischer Bands lag.

    --

    I'm like a walking razor Don't you watch my size I'm dangerous ...
    #5483357  | PERMALINK

    j-w
    Moderator
    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

    Beiträge: 40,711

    Ich vermute das Kennedy-Attentat hat diesbezüglich stärkeren Einfluss gehabt als die Beatlemania.

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    Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
    #5483359  | PERMALINK

    gnagflow

    Registriert seit: 18.11.2008

    Beiträge: 667

    Parlophone … Rhytmusschwächen von Ringo …

    Lachhaft!

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    #5483361  | PERMALINK

    der-dings

    Registriert seit: 31.08.2009

    Beiträge: 3

    nail75Rock’n’Roll ist auf dem Weg zur gemischtrassigen Glückseligkeit und dann kommen die Beatles aus England und führen die Rassentrennung im Rock’n’Roll ein? Aber um das zu disktuieren, müsste ich das Buch gelesen haben, die These scheint mir aber unhaltbar zu sein.

    War Rock’n’Roll vor der „British Invasion“ in den USA nicht toter als tot?

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    #5483363  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 88,644

    Der DingsWar Rock’n’Roll vor der „British Invasion“ in den USA nicht toter als tot?

    Eine ebenso beliebte wie falsche Legende. Die Stars von 1956/57 waren zwar 1963/64 weitgehend abgemeldet (außer Chuck Berry vielleicht) oder tatsächlich tot, aber Spector, Motown, Bacharach, Dion, Shannon, Orbison, Cooke, die Beach Boys, die Four Seasons, die Drifters, die Girl Groups (allen voran The Shangri-Las), und wem das alles zu „poppig“ ist: auch die ersten Garagenbands (u.a. The Kingsmen), Stax, Dylan, James Brown usw. usw. – ein bemerkenswerter Friedhof, den die Beatles da betraten, findest Du nicht?

    --

    #5483365  | PERMALINK

    parlophone

    Registriert seit: 08.09.2009

    Beiträge: 1,423

    GnagflowLachhaft!

    Hey ich steh selber auf Ringo aber Motown und andere schwarze Labels waren in Punkto Rhythmus eine ganz andere Welt.

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    I'm like a walking razor Don't you watch my size I'm dangerous ...
    #5483367  | PERMALINK

    mick67

    Registriert seit: 15.10.2003

    Beiträge: 76,900

    Herr RossiEine ebenso beliebte wie falsche Legende. Die Stars von 1956/57 waren zwar 1963/64 weitgehend abgemeldet (außer Chuck Berry vielleicht) oder tatsächlich tot, aber Spector, Motown, Bacharach, Dion, Shannon, Orbison, Cooke, die Beach Boys, die Four Seasons, die Drifters, die Girl Groups (allen voran The Shangri-Las), und wem das alles zu „poppig“ ist: auch die ersten Garagenbands (u.a. The Kingsmen), Stax, Dylan, James Brown usw. usw. – ein bemerkenswerter Friedhof, den die Beatles da betraten, findest Du nicht?

    *räusper*

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    #5483369  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
    Moderator / Juontaja

    Registriert seit: 15.02.2004

    Beiträge: 34,399

    Es ging aber um die USA, Mick, nicht um England.

    --

    Twang-Bang-Wah-Wah-Zoing! - Die nächste Guitars Galore Rundfunk Übertragung ist am Donnerstag, 19. September 2019 von 20-21 Uhr auf der Berliner UKW Frequenz 91,0 Mhz, im Berliner Kabel 92,6 Mhz oder als Livestream über www.alex-berlin.de mit neuen Schallplatten und Konzert Tipps! - Die nächste Guitars Galore Sendung auf radio stone.fm ist am Dienstag, 17. September 2019 von 20 - 21 Uhr mit US Garage & Psychedelic Sounds der Sixties!
    #5483371  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 93,375

    Herr RossiEine ebenso beliebte wie falsche Legende. Die Stars von 1956/57 waren zwar 1963/64 weitgehend abgemeldet (außer Chuck Berry vielleicht) oder tatsächlich tot, aber Spector, Motown, Bacharach, Dion, Shannon, Orbison, Cooke, die Beach Boys, die Four Seasons, die Drifters, die Girl Groups (allen voran The Shangri-Las), und wem das alles zu „poppig“ ist: auch die ersten Garagenbands (u.a. The Kingsmen), Stax, Dylan, James Brown usw. usw. – ein bemerkenswerter Friedhof, den die Beatles da betraten, findest Du nicht?

    Aber der klassische Rock’n’Roll war zu der Zeit in den USA nicht mehr Erfolgreich. Die von Dir genannten Interpreten sind ja nicht so zwingend dem Rock’n’Roll-Genre zuzuordnen, wie man das mit Elvis, Jerry Lee Lewis oder Little Richard 5 Jahre früher machen kann.

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #5483373  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 88,644

    @clau: Die Beatles sind aber auch nicht zwingend dem Rock’nRoll-Genre (im engeren Sinne) zuzurechnen. Klar, Popmusik wandelte sich rasend schnell in jenen Jahren, bestimmte Sounds und Rhythmen waren eine Zeit lang populär und wurden dann von anderen abgelöst.

    @mick: Ich verstehe den Einwand nicht.

    --

    #5483375  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 93,375

    Herr Rossi@Clau: Die Beatles sind aber auch nicht zwingend dem Rock’nRoll-Genre (im engeren Sinne) zuzurechnen. Klar, Popmusik wandelte sich rasend schnell in jenen Jahren, bestimmte Sounds und Rhythmen waren eine Zeit lang populär und wurden dann von anderen abgelöst.

    Das stimmt schon. Aber die Frage war doch, ob Rock’n’Roll in den USA vor der British Invasion tot war. Und diese Frage kann man durchaus mit ja beantworten, denke ich.

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    #5483377  | PERMALINK

    mick67

    Registriert seit: 15.10.2003

    Beiträge: 76,900

    MikkoEs ging aber um die USA, Mick, nicht um England.

    Herr Rossi…@Mick: Ich verstehe den Einwand nicht.

    Das sollte eine Ergänzung sein, sehe aber gerade, daß ich das posting von Der Dings falsch gelesen hatte.

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