Startseite › Foren › An die Redaktion: Kritik, Fragen, Korrekturen › Das aktuelle Heft: Lob und Tadel › ROLLING STONE März 2012
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AutorBeiträge
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Ich kann mich erinnern, daß Du Dich abfällig über das Tom Waits Cover geäußert hast und das fand ich ähnlich gut wie das jetzige, zumal ich keinen Unterschied im Posing feststellen kann..
Außerdem fühlte ich mich gerade ein wenig an Deine Adele versus Lana Del Ray Argumentation erinnert.
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Werbung@sparch: Exakt. Als Einzelmotiv völlig okay, aber es kehrt in ähnlicher Form immer und immer wieder. Gerade die verschränkten Arme sind geradezu ein „running gag“.
@mick: Ich hatte nur geschrieben, dass ich eigentlich in forumsüblicher Weise loszetern müsste, weil einer meiner (wenigen) „Antihelden“ auf dem Cover ist. War höchst ernsthaft gemeint. Und das Waits-Cover ist das genaue Gegenteil, nämlich exakt das RS-Klischee-Cover, von dem ich spreche.

Da siehst Du keinen Unterschied zum Cohen-Cover??

PS: Okay, Hut und s/w sind natürlich „must haves“, ein wenig Wiedererkennungwert darf ja sein …
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Whitney hätte auf’s Cover gemusst. :roll:
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How does it feel to be one of the beautiful people?ClauWhitney hätte auf’s Cover gemusst. :roll:
Dürfte schon zu spät gewesen sein. Aber ich setze auf nächstes Mal.
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Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?sparch

Bin immer noch enttäuscht, dass da kein Bericht über Die Kassierer drin war!
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ClauWhitney hätte auf’s Cover gemusst. :roll:
Ohne Ironie: Findest du das wirklich? Aus welchem Grund?
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Torsten GroßOhne Ironie: Findest du das wirklich? Aus welchem Grund?
Ja, das finde ich wirklich. Der Aufstieg, Fall und Tod einer der hinreißendsten und erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt hätte nach meinem dafürhalten einen RS-Titel verdient.
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How does it feel to be one of the beautiful people?Cover ist toll, schade dass es trotz Interview nicht für Special über Lennie gereicht hat. Dafür aber Seger. Nun ja.
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and now we rise and we are everywhere
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
ClauJa, das finde ich wirklich. Der Aufstieg, Fall und Tod einer der hinreißendsten und erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt hätte nach meinem dafürhalten einen RS-Titel verdient.
Vielleicht kommt ja noch ein gut recherchierter Artikel über die Tatsache, wie man im Falle Houston ein Talent, eine Karriere und ein Leben an die Wand gefahren hat und welche Rolle nicht nur die vermaledeiten Drogen sondern auch das Umfeld in Gestalt von Clive Davis, Bobby Brown und andere schlimme Finger gespielt haben. Das wäre mal sehr interessant, aber alles andere als eine Hagiographie, also nicht unbedingt was für Fans. Solche Qualität wäre bestimmt einen Titel wert, der sich dann aber nicht auf die Person sondern auf die Machismen des Business bezieht. Gerade im Falle Whitney Houston kann man da sicherlich einiges zu Tage fördern.
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BgigliVielleicht kommt ja noch ein gut recherchierter Artikel über die Tatsache, wie man im Falle Houston ein Talent, eine Karriere und ein Leben an die Wand gefahren hat und welche Rolle nicht nur die vermaledeiten Drogen sondern auch das Umfeld in Gestalt von Clive Davis, Bobby Brown und andere schlimme Finger gespielt haben. Das wäre mal sehr interessant, aber alles andere als eine Hagiographie, also nicht unbedingt was für Fans. Solche Qualität wäre bestimmt einen Titel wert, der sich dann aber nicht auf die Person sondern auf die Machismen des Business bezieht. Gerade im Falle Whitney Houston kann man da sicherlich einiges zu Tage fördern.
Da bin ich ganz eurer Meinung, aber eine solch aufwändig recherchierte Geschichte hätten wir auf die Schnelle nicht stemmen können.
Musikalisch – und hier spreche ich explizit nur für mich – war Houston für mich jedoch trotz ihrer einmaligen Stimme der Beginn allen Übels im zeitgenössischen R&B, sicher auch aus den von Bgigli angesprochenen Gründen.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Sehe ich genauso. Auf die Schnelle ist das nicht zu machen, aber vielleicht arbeitet ihr schon dran. Würde euch wirklich gut stehen! Zusammengeschusterte Geschichten gab es schon von Anderen in letzter Zeit genug.
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Torsten GroßMusikalisch – und hier spreche ich explizit nur für mich – war Houston für mich jedoch trotz ihrer einmaligen Stimme der Beginn allen Übels im zeitgenössischen R&B
Vielleicht nicht „Beginn allen Übels“, aber viele Fehlentwicklungen, die ich dem modernen R&B attestieren mag, begannen mit tatsächlich mit ihrer Musik populär zu werden, beispielsweise dieses grauenhafte Oversinging, das jede Silbe einmal über den Atlantik zieht. Von der seelenlosen Performance ganz zu schweigen. Von Whitney bleiben ein paar gute und ordentliche Lieder und ganz viel Schrott.
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.nail75Vielleicht nicht „Beginn allen Übels“, aber viele Fehlentwicklungen, die ich dem modernen R&B attestieren mag, begannen mit tatsächlich mit ihrer Musik populär zu werden, beispielsweise dieses grauenhafte Oversinging, das jede Silbe einmal über den Atlantik zieht. Von der seelenlosen Performance ganz zu schweigen. Von Whitney bleiben ein paar gute und ordentliche Lieder und ganz viel Schrott.
Das höre ich anders. Nach meinem Empfinden hatte Whitney ein gutes Gefühl dafür, genau das nicht zu machen. Sie ging immer nur bis an die Grenze, aber nie darüber. Schwierigkeiten bereiteten mir eher die viel zu cleanen Produktionen, besonders der frühen Alben. Erst mit dem Album „My Love Is Your Love“ bekam sie einen lässigeren, cooleren Sound. Das hätte ihren frühen Sachen auch gut gestanden.
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How does it feel to be one of the beautiful people?
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Houston hätte bessere Produzenten gebraucht, die sie auch künstlerisch gefordert hätten, wie ihre Patentante Aretha Franklin sie in Jerry Wexler und Arif Mardin bei Atlantic hatte. Clive Davis und Co. dachten wohl nur kurzfristig an Geld und nicht weiter. Carlos Santana hat er in den vergangenen zehn Jahren auch schon zur künstlerischen Zahnlosigkeit verholfen. Sind alles Sachen, die der Stone doch mal thematisieren könnte.
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Rick Rubin hätte sich mal um Whitney kümmern sollen.
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