Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Live-Alben: ungnädig unterbewertet
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AutorBeiträge
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Originally posted by derBuschmann@5 Sep 2004, 12:20
Mit 15 war ich sogar glühender Purple-Fan.
Ich verdamme ja auch nicht alles was ich früher einmal mochte. Es ist aber nicht viel übriggeblieben, dafür aber eine Menge dazugekommen.Glühend ist gar kein Ausdruck bei mir, brennend schon eher. Und das ließ natürlich nach. Aber ich kann sie heute immer noch hören.
Klar, es kommt mit dem Älterwerden immer etwas dazu – das wär ja sonst auch traurig. :)--
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WerbungIch besitze nicht viele Liveplatten, halte sie aber nicht prinzipiell für überflüssig.
– ich bin kein grosser Stones-Fan, aber diese Gruppe ist ein gutes Beispiel für eine Band, die einfach eher einen Live-Sound als einen Studiosound haben. Während ich die Studioaufnahmen oft etwas fad finde, gewinnen Stones Songs auf dem oben angesprochenenen Get …Out meiner Meinung nach, wirken knackiger.
– ein Livealbum macht auch bei studioorientierteren Gruppen Sinn, wenn die gespielten Versionen nicht bloss eine blasse Kopie der Studioversion sind, sondern zum Beispiel mit Soli und anderen Arrangements aufwarten.
– selbst die Praxis, Livealben mit nachträglich aufgenommenen Studiospuren zu ergänzen, halte ich nicht unbedingt für falsch. Die Idee ist einfach, dem Hörer, der die Livekonzerte nicht erlebt hat, ein idealtypisches Konzert der Gruppe ins Haus zu liefern. Natürlich sollte dieses Verfahren dann aber auch offen dargelegt werden.
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Originally posted by PELO_Ponnes@5 Sep 2004, 20:17
Ich besitze nicht viele Liveplatten, halte sie aber nicht prinzipiell für überflüssig.– ich bin kein grosser Stones-Fan, aber diese Gruppe ist ein gutes Beispiel für eine Band, die einfach eher einen Live-Sound als einen Studiosound haben. Während ich die Studioaufnahmen oft etwas fad finde, gewinnen Stones Songs auf dem oben angesprochenenen Get …Out meiner Meinung nach, wirken knackiger.
du erstaunst mich, keine liveplatte von elo?
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@ dengel
Hä? ELO ist ja nun wirklich eine studioorientierte Band und wäre als Beispiel in diesem Zusammenhang fehl am Platz. Von ELO gibt es nur ein richtiges offizielles Livealbum, THE NIGHT THE LIGHT WENT ON in Long Beach (74), welches ich natürlich besitze und welches jeden überraschen wird, der ELO nur über die geölten Studioaufnahmen kennt. Ein absolut rauhes, wildes Teil, dass selbst Stones-Freunden gefallen dürfte.
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Vor ein paar Jahren war ich ganz wild auf Live-Platten. Inzwischen habe ich die Faszination dafür verloren und bin der Meinung, das man die Atmosphäre in keinster Weise einfangen kann. Selbst erleben, ist meine Devise. Klar, dass das bei einigen Künstlern nicht mehr möglich ist. Was ich allerdings immer noch gerne kaufe, sind Live-Platten von Solo-Künstlern, die auch wirklich auf weitere Musiker auf der Bühne verzichten. Beispielsweise Daniel Jonston's „Why me? Live Am Rosa-Luxemburg-Platz“ oder Paul Weller „Days of Speed“ halte ich sogar für die besten Arbeiten der beiden.
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'Days Of Speed' hat mir auch sehr gut gefallen, besonders weil Weller seine Songs dahin zurück gebracht hat, wo sie ihren Ursprung nahmen: ein mann alleine am Klavier, an der akustischen Gitarre… weit und breit kein Craddock, White, Gallagher, Minchella oder wie sie alle heißen mögen. Außerdem was spätestens mit der dazugehörigen Tour der Brückenschlag zwischen Jam, TSC und Weller getan und alles als gleichwertig erwiesen. Schön, dass ich das noch habe erleben
dürfen.--
Volle Zustimmung. Hab Weller jetzt drei mal live gesehen. Zwei mal mit Band und einmal solo und akustisch. Zwei Welten. Der Unplugged-Gig war ein Fest in kleinem Rahmen. Die beiden anderen Gigs sind schon in Vergessenheit geraten.
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Days of Speed ist eine akkustische Liveplatte? Nachdem Weller mit Band mich bis jetzt noch nicht so angesprochen hat, sollte ich es vielleicht mal so probieren.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Originally posted by latho@5 Sep 2004, 21:48
Days of Speed ist eine akkustische Liveplatte? Nachdem Weller mit Band mich bis jetzt noch nicht so angesprochen hat, sollte ich es vielleicht mal so probieren.Große Empfehlung! Ich denke das viele den „Days of Speed“ – Weller eher bevorzugen.
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Originally posted by wowee zowee@5 Sep 2004, 20:06
Inzwischen habe ich die Faszination dafür verloren und bin der Meinung, das man die Atmosphäre in keinster Weise einfangen kann.Na, das sehe ich nicht ganz so. Es gibt überflüssige Liveplatten wie Sand am Meer, sehe ich auch so. Aber ein anderes Beispiel: „Get Yer Ya Ya´s Out“ fängt nicht nur die Liveatmosphäre ein, bei einigen Songs wird die Studioversion fast schon überboten („Midnight Rambler, „Symphathy For The Devil“). Weiß gar nicht, ob Du das Album kennst, hmm…
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If you try acting sad, you'll only make me glad.Originally posted by Sebastian Frank@5 Sep 2004, 21:44
bei einigen Songs wird die Studioversion fast schon überboten („Midnight Rambler, „Symphathy For The Devil“)
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„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand #100, 04.06.2024, 22:00 Uhr https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/8993-240606-allerhand-durcheinand-102@ Sebastian
Da muss ich dir wohl Recht geben. Das Album hatte ich vergessen. Es ist wohl einzigartig in der Live-ALbum-Geschichte, was meinen persönlichen Geschmack betrifft.
Du weißt doch, dass ich es habe… :)--
Originally posted by wowee zowee@5 Sep 2004, 22:01
Du weißt doch, dass ich es habe… :)Stimmt. Noch lieber hattest Du doch nur noch „Still Life“, oder… ;)
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If you try acting sad, you'll only make me glad.Frag doch mal Jan Wölfer :D
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Originally posted by wowee zowee@5 Sep 2004, 22:07
Frag doch mal Jan Wölfer :DKaum in Köln und schon so frech… :D
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If you try acting sad, you'll only make me glad. -
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