Listen To This! – Meine Favoriten

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  • #10523063  | PERMALINK

    sam

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    klausk

    beatgenroll

    klausk … Wenn ich mich recht erinnere, waren da so jeweils 4 bis 5 Märker fällig. Bei uns im Dorf gab’s natürlich noch keine Plattenläden. Da hingen die Cover einiger Neuerscheinungen ganz fortschrittlich in der Eingangstür des Elektro-Fernseh-Radio-Ladens

    Ähnlich auch bei uns. Aber die Single kostete so zwischen 1971-1976 sogar sechs Märker, war teuer, die LP 19 oder 20 DM.

    Dann sind die Singles wahrscheinlich 1969 und 1970 noch etwas preisgünstiger gewesen. An die 5 Märker erinnere ich mich schon. Preis für LP’s zwischen 18,90 DM und 19,90 DM passt auf jeden Fall. In der Stadt gab’s dann bei uns schon vereinzelt Hörkabinen. Was für ein Luxus. Da war ich dann oft.

    Wenn ich mich richtig erinnere, lag der Preis, zumindest bei uns in Niedersachen , zu jener Zeit immer bei 5 DM.  Alben kosteten regulär 22 DM , Doppelalben bis 29 DM. Das habe ich  z.B.  1973 für mein blaues Beatles Album bezahlt. Da war sogar mal ein Aufkleber drauf.  Die ersten Sampler von K-tel usw kosteten dann 19,90 DM  und das war damals schon günstig.

    Hörkabinen habe ich in meiner Heimatstadt nicht kennengelernt, es gab aber offene Plätze mit Plattenspieler und Kopfhörer.  Zum Teil sogar solche, wo man die Teile einzeln ans Ohr halten musste.

     

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    #10619653  | PERMALINK

    sam

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    Various Artists – Jazz In The Charts 60/100 (you‘ ve got me this way 1940-1941)  (Documents 223759-222)

    Stellvertretend für eine, inzwischen bei mir  auf  sieben Ausgaben angewachsene Samplereihe, möchte ich einmal die Ausgabe 60 genauer vorstellen.

    Doch zuvor noch ein paar Worte zur Gesamtausgabe, die aus 100 Teilen besteht.  Es beginnt im Jahre 1917 und endet  1954. Auf den 100 CDs werden chronologisch fortlaufend die  2211 Songs vorgestellt, die in dem Zeitraum erfolgreich in den amerikanischen  Billboard  Jazz Charts platziert waren.

    Jede CD  Digipack ist enthält jeweils ein 24 seitiges Booklet in englischer und deutscher Sprache. Zu Beginn gibt es jeweils eine Einführung auf das Gesamtprojekt. Dann  folgen Angaben  für jeden vorgestellten Song. Darin enthalten die Labelangaben der damaligen Tonträger, das genaue Erscheinungsjahr, der Aufnahmeort, die Besetzungen und zusätzlich ein Text, der weitere Hintergrundinformationen enthält.   Oftmals gibt es Fotos und Abbildungen.

    Die eigentliche CD steckt dann in einer zu engen Nachbildung einer Singlehülle. Das ist aber auch der einzige Nachteil, dass man die CD nur schlecht wieder zurück stecken   kann. Ich habe das Problem dadurch gelöst, in dem ich sie in eine Extrahülle packte, die man ja überall kaufen kann.

    Die einzelnen CDs haben jeweils ein Länge von ca 60 Minuten.

    Die Aufnahmen klingen überwiegend sehr sauber und sind, soweit möglich, von Rauschen und sonstigen Nebengeräuschen befreit.
    Jede CD trägt deinen Untertitel, den man meist von einem der hier vorkommenden  Songs übernommen hat.

    Und damit hier auch mal ein Eindruck über das zu Hörende entstehen kann, gibt es hier die Setlist der Ausgabe 60/100

    https://www.discogs.com/de/Various-Jazz-In-The-Charts-60100-Youve-Got-Me-This-Way-1940-1941/release/11264178

    Man kann sich , gerade auch durch die zusätzlichen Infos im Booklet, sehr schön in die Zeiten hineinversetzen. Und man bekommt darüber hinaus neben bekannten Namen auch solche Gruppen und Interpreten zu hören, die man gemeinhin als Eintagsfliegen bezeichnet., die aber mitunter trotzdem einen wichtigen  Eindruck hinterlassen haben. Sehr erstaunlich auch die Querverbindungen zwischen den einzelnen Musikern.
    Möchte ich mal allen empfehlen, die wie ich, begonnen haben , sich dem Jazz auf verschiedenen Stilen und Zeitebenen zu nähern.

     

    Aufmerksam wurde ich durch auf diese Sampler Reihe  ganz zufällig, als ich einen Stapel mit herab gesetzten CDs bei Woolworth durchforstete. Mir fielen da die  noch verschweißten, äußerlich recht ähnlich aussehenden  Alben auf. Als ich mir dann die Setlists durchsah, musste ich einfach zunächst drei mal zuschlagen.  Später kamen dann noch alle anderen ausgaben hinzu, die ich noch dort finden konnte.

     

    zuletzt geändert von sam

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    #10656481  | PERMALINK

    sam

    Registriert seit: 08.02.2008

    Beiträge: 40,400

    BAP – Bess Demnähx (1983) (EMI/Musikant
    1C2 LP 164 1651953)

    Seite A
    01. Wenn et Bedde sich lohne däät (Niedecken) 4:38
    02. Ne schöne Jroos (Heuser/Niedecken) 6:12
    03. Eins für Carmen un en Insel (Niedecken) 3:29
    04. Do kanns zaubere (Niedecken) 4:37
    05. Zehnter Juni (Niedecken) 4:40

    Seite B:
    06 . Weisste noch? (Niedecken) 4:38
    07. Kristallnaach (Niedecken) 5:56
    08. Nemm mich met (Niedecken) 5:51
    09. Ahn´ner Leitplank (Niederdecken) 6:06

    Seite C:
    10. Su`ne Morje (Dylan) arr. & dt. Text: Niedecken) 2:58
    11. Helfe kann dir keiner (Heuser/Niedecken) 6:13
    12. Verdamp lang her (Heuser/Niedecken) 7.26
    13. Frau, ich freu mich (Heuser/Niedecken) 6:35

    Seite D:
    14. Waschsalon (Heuser/Niedecken) 2:33
    15. Liebesleed (Niedecken) 5:50
    16. Stell dir vür (Niedecken) 7:43
    17. Et letzte Leed (Niedecken) 4:14
    18. Hundertmohl (Niedecken 4:00

    Die „Von drinne noh drusse“ Tour im Jahr 1982 dauerte gute sieben Monate und führte die Kölner Mundartocker durch die gesamte Bundesrepublik und in das benachbarte Ausland. BAP waren zu dem Zeitpunkt sehr bekannt. Mit dem zweiten Studioalbum und dem, als Single ausgekoppelten Song „Verdamp lang her“ trafen sie den Nerv des Publikums total. Plötzlich wurde aus der kleinen lokalen Rockband ein ganz großes Ding.
    Diese Entwicklung mit zwei weiteren guten Studioplatten hin zum Megact musste natürlich marktwirksam ausgekostet werden. Und so erschien 1983 kurz nach Abschluss der Tour das obligatorische Live-Album.
    Aber halt:
    Wer nun glaubte, den Musikern wäre der Erfolg zu Kopfe gestiegen, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Starallüren gab es bei BAP nicht. die Gruppe wusste genau, wem sie ihren Erfolg zu verdanken hatte und sie gab ihrem Publikum alles, was die haben wollten.
    Und sie taten noch mehr: Sie sorgten dafür, dass auch jene Leute ins Rampenlicht kamen, die man normalerweise nicht sieht. Die Crew, die Roadies,die Leute für die Technik, das Licht, die Typen am Mischpult und und und.
    Wolfgang Niedecken tat dies so ausgiebig, dass , um mal auf mich zu sprechen zu kommen, ich zum Beispiel allen Crewmitgliedern bestens kannte.
    Dieses Familiäre , dieses Wir Gefühl auch mit dem Publikum, das kommt auf diesen vier Seiten des Doppelalbums von 1983 ebenfalls sehr gut rüber.
    Natürlich hat man die Aussagen in voller Länge mit drauf, was ganz einfach mit dazu gehört. Dadurch kann ich mich bestens reinfühlen in die Platte.
    Wolfgang sagt nicht nur die jeweiligen Stücke an, er weiß auch genaueres darüber zu berichten. Und er macht auch keinen Hehl daraus, dass die komplette Gruppe mit dem schnellen Erfolg alles andere als leicht umzugehen weiß.
    Dies ist es, was mir das Ganze noch zusätzlich sympathisch macht. Da kommen bei mir Gefühle auf, da bin ich mittten drin.
    Und es kommt nicht von ungefähr, dass ich bei<em> Ne schöne Jroos</em> immer noch gedanklich die Faust balle, ebenso bei <em>Zehnter</em> <em>Juni</em>, oder dass mir bei <em>Du kanns zaubere</em> immer wieder die Tränen in die Augen steigen, oder ich bei<em> Ahn`ner Leitplank traurig werde
    Gefühle transportieren, das kann diese Platte und das ist wichtiger, als alles andere.
    Für das Gesamtwerk kann ich deshalb aus heutiger Sicht nur die volle Punktzahl vergeben.

    Später haben sich Kritiker über die , angeblich störenden Dauerklatscher im Publikum mokiert, haben Wolfgang Niedecken als Möchtegern Dylan verschrien. Was für ein nichtssagender Schwachsinn.
    Das Publikum ist da, gehört dazu und es läßt sich doch nicht vorschreiben, was sie tun sollen. Zumindest nicht damals bei einem BAP Konzert. Und wenn Wolfgang Bob Dylan verehrt, dann ist es doch nur sympathisch und legitim, wenn er sich die Mühe macht, dessen Texte ins Deutsche rüber zu holen mit allen Hintergedanken, soweit das überhaupt möglich ist.
    Andere Musiker kopieren einfach einen Song oder klauen Ideen, ohne das zu erzählen. sowas scheint den Kritiker nicht zu stören. Ach, es ist müßig, sich darüber aufzuregen.
    Hört euch dieses Album an und dann macht euch selber ein Bild darüber.
    Ich bin jetzt fertig.

    zuletzt geändert von sam

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    #10656509  | PERMALINK

    Anonym
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    du wirkst auf mich authentisch, und bist immer für eine Überraschung gut, trotzdem höre ich mir diese Musik (nicht mehr) an :)

    --

    #10656559  | PERMALINK

    sam

    Registriert seit: 08.02.2008

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    catch-23du wirkst auf mich authentisch, und bist immer für eine Überraschung gut, trotzdem höre ich mir diese Musik (nicht mehr) an :)

    Danke!

    Mit dem „nichtmehrhörenwollen“ von bestimmter Musik ist das ja immer so eine Sache. Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung. Nur……mittlerweile wundere ich mich immer öfter, was ich manchmal  alles so wieder mal auflege. :-)

     

    Was ist dennjetzt schon wieder mkit dem Zitieren schief gelaufen

    zuletzt geändert von sam

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    #10656583  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    same hier, ich habe den Softrock wiederentdeckt!

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    #10656593  | PERMALINK

    sam

    Registriert seit: 08.02.2008

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    catch-23same hier, ich habe den Softrock wiederentdeckt!

    Ja, es ist schon was dran an dem Spruch „Man soll nie Nie sagen“ :yahoo:

     

    zuletzt geändert von sam

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    #10656597  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 7,163

    Danke für die immer wieder gern gelesenen Vorstellungen deiner Favoriten. Auch wenn ich nicht immer mit allen etwas anfangen an, aber das muss ja auch nicht. Zu BAP habe ich keine Beziehung, finde ihre Musik furchtbar gewöhnlich und irgendwie nur handwerklich korrekt. Gute Mucker halt. Wenn ich Wolfgang Niedecken in Talk Shows sehe, finde ich ihn allerdings immer grundsympathisch in Haltung und Auftreten. Ein sehr angenehmer, auch humorvoller Typ.

    #10656607  | PERMALINK

    sam

    Registriert seit: 08.02.2008

    Beiträge: 40,400

    wahrDanke für die immer wieder gern gelesenen Vorstellunge deiner Favoriten. Auch wenn ich nicht immer mit allen etwas anfangen an, aber das muss ja auch nicht. Zu BAP habe ich keine Beziehung, finde ihre Musik furchtbar gewöhnlich und irgendwie nur handwerklich korrekt. Gute Mucker halt. Wenn ich Wolfgang Niedecken in Talk Shows sehe, finde ich ihn allerdings immer grundsympathisch in Haltung und Auftreten. Ein sehr angenehmer, auch humorvoller Typ.

    Das kann ich nur bestätigen. Er kommt da immer so rüber, als würde man ihn schon lange kennen. Tut man ja im Grunde auch, nur eben nicht persönlich.  Würde mich aber sehr gerne mal mit ihm unterhalten.

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    #10656621  | PERMALINK

    klausk

    Registriert seit: 17.05.2008

    Beiträge: 6,825

    sam Hört euch dieses Album an und dann macht euch selber ein Bild darüber.

    Ein vorzügliches Live-Album mit allen Zutaten aus dem damaligen BAP-Katalog. Was fehlt vielleicht: Fuhl ahm Strand, Jupp und der Müsli Män. Zu dieser Zeit habe ich sie auch mal live gehört und gesehen. Ganz klar Daumen nach oben :good:

    --

    There is a green hill far away I'm going back there one fine day. I am free because I am the soul bird
    #10656647  | PERMALINK

    sam

    Registriert seit: 08.02.2008

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    klausk

    sam Hört euch dieses Album an und dann macht euch selber ein Bild darüber.

    Ein vorzügliches Live-Album mit allen Zutaten aus dem damaligen BAP-Katalog. Was fehlt vielleicht: Fuhl ahm Strand, Jupp und der Müsli Män. Zu dieser Zeit habe ich sie auch mal live gehört und gesehen. Ganz klar Daumen nach oben

    Das ist schon ganz ähnlich, wie bei mir. Jupp fehlte mir zunächst auch auf dem Album, aber nachdem ich mir dann Ahn‘ ner Leitplank ein paar mal angehört hatte,  war das für mich auch in Ordnung.

    Bei der Tour habe ich sie nicht gesehen, obwohl Fallingbostel ein Katzensprung gewesen wäre. B-)

     

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    #10656657  | PERMALINK

    klausk

    Registriert seit: 17.05.2008

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    sam Und es kommt nicht von ungefähr, dass ich bei Ne schöne Jroos immer noch gedanklich die Faust balle, ebenso bei Zehnter Juni, oder dass mir bei Du kanns zaubere immer wieder die Tränen in die Augen steigen, oder ich bei Ahn`ner Leitplank traurig werde Gefühle transportieren, das kann diese Platte und das ist wichtiger, als alles andere.

    Geht mir auch so. Einige Songs lösen bei mir auch heute noch eine unwillkürliche Gefühlswelle aus. Mehr kann Musik eigentlich gar nicht erreichen. Und Kristallnaach hat auch heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Da kommt dann auch meine gedankliche Faust ins Spiel.

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    #10656693  | PERMALINK

    sam

    Registriert seit: 08.02.2008

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    klausk

    sam Und es kommt nicht von ungefähr, dass ich bei Ne schöne Jroos immer noch gedanklich die Faust balle, ebenso bei Zehnter Juni, oder dass mir bei Du kanns zaubere immer wieder die Tränen in die Augen steigen, oder ich bei Ahn`ner Leitplank traurig werde Gefühle transportieren, das kann diese Platte und das ist wichtiger, als alles andere.

    Geht mir auch so. Einige Songs lösen bei mir auch heute noch eine unwillkürliche Gefühlswelle aus. Mehr kann Musik eigentlich gar nicht erreichen. Und Kristallnaach hat auch heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Da kommt dann auch meine gedankliche Faust ins Spiel.

    Stimmt, Kristallnaach  ist   schon ein sehr wichtiger  Song. Ich hätte mir damals gewünscht, dass auch andere Liedermacher, die  zu der Zeit in den Charts  vertreten waren,    soviel Arsch in der Hose gehabt hätten
    Es gab zwar nach wie vor Wader, Degenhardt , Biermann, bzw.  Rio und die Scherben und Schröders Roadshow etc, aber die waren ja unter ferner liefen.  .

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    #10668253  | PERMALINK

    sam

    Registriert seit: 08.02.2008

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    Bix Beiderbecke – In A Mist (Phenix Recordings 131535 ), 2011

    Die Tracklist:
    01. Trumbology (Trumbauer) 3:03
    02. Clarinette Marmalade (Shields-Rags) 3:13
    03. Singin´The Blues (Robinson-Conrad) 3:01
    04. Ostrich Walk (LaRocca-Shields) 3:08
    05. Riverboat Shuffle (Carmichael-Voynof) 3:011
    06. I´m Coming Virginia (Heywood) 3:14
    07. Way Down Yonder In New Orleans (Creamer-Layton) 2:54
    08. For No Reason At All In C (Trumbauer-Beiderbecke) 3:06
    09. Wringin´An´Twistin´ (Trumbauer-Waller)
    10. Humpty Dumpty (Livingston) 3:07
    11. Krazy Kat (Morehouse-Trumbauer)
    12. The Baltimore (McHugh) 3:05
    13. At The Jazz Band Ball (LaRocca-Shields 2:57)
    14. Royal Garden Blues (Williams-Williams) 3:07
    15. Jazz Me Blues (Delaney) 3:09
    16. Goose Pimples (Trent-Henderson) 3:21
    17. Sorry (Quicksell) 2:59
    18. Cryin´All Day (Trumbauer-Morehouse) 3:08
    19. A Good Man Is Hard To Find (Green) 3:07
    20. Since My Best Girl Turned Me Down (Ludwig-Quicksell) 3:09
    21. Sugar (Yellen-Ager-Crum-Nichols) 3:13
    22: In A Mist (Beiderbecke) 2:47
    23. Flashes (Beiderbecke) 1:39
    24. In The Dark (Beiderbecke) 1:30
    25. Candlelights (Beiderbecke) 3:17

    Meine Beschäftigung mit dem Jazz der frühen Jahre zeigt erste Ergebnisse . Nachdem ich in Ernst Hofackers Buch „Von Edison bis Elvis“ erstmals auf den Namen des Kornett Spielers, Pianisten,  und Komponisten Bix Beiderbecke ( 10.März 1903 – 06.August 1931) gestoßen war, hörte ich etwas von ihm auf einer Ausgabe der Reihe „Jazz In The Charts“, auf die ich  weiter oben ja schon näher eingegangen bin.

    Einer dieser Tracks , es war „At The Jazz Band Ball“ vom 5. Oktober 1927, begeisterte mich total und ich beschloss, da näher einzusteigen.

    Als ich dann noch ein Kapitel über Beiderbecke in Michael Jacobs Buch „All That Jazz-Die Geschichte einer Musik“ las, war es auch schon geschehen und ich schaute, was es denn so von ihm geben würde.

    Ich fand einiges,, nahm mir aber diesmal auch die Leserkritiken bei Amazon und JPC vor und da stieß ich dann immer wieder auf diese Kopplung, die 2007 von dem Schweizer Label Phoenix Recordings als CD und Vinyl herausgebracht wurde.

    Das Album enthält 25 Tracks mit verschiedenen Bands und Besetzungen , die letzten vier Aufnahmen zeigen Beiderbecke als Pianist.

    Die Liste, der hier zu hörenden Mitmusiker liest sich wie ein Who is Who der damaligen Chicago Jazz Szene!

    Frankie Trumbauer: c-melody sax
    Jimmy Dorsey: cl, as
    Pee Wee Russell: cl ts
    Don Murray: cl
    Bill Rank: tb
    Bobby Davis: as
    Adrian Rollini: bar
    Frank Signorelli: p
    Joe Venuti: vln
    Eddie Lang, g
    Chauncey Morehouse: d

    Ein kurzes Wort zur Soundqualität: Die Aufnahmen klingen überwiegend sauber und gut aufbereitet, lediglich bei den letzten Sachen mit Piano fällt es qualitativ ein wenig ab. Aber was schreibe ich, die Mitschnitte stammen von 1927, und dafür sind sie erstklassig.

    Das trifft für mich auch auf den Großteil der hier versammelten Songs zu. Hier ist bei mir mal der sprichwörtliche Funke übergesprungen. Was viele andere Musiker aus der Zeit nicht vermochten, Bix Beiderbecke hat es geschafft!

    Auf die kurze, aber ereignisreiche Lebensgeschichte von Beiderbecke bin ich jetzt nicht eingegangen, möchte aber nicht verschweigen, dass auch sie  ein wichtiger   Grund gewesen ist, für mich, mich mit ihm zu beschäftigen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bix_Beiderbecke

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    #10668311  | PERMALINK

    morty70

    Registriert seit: 06.10.2018

    Beiträge: 214

    wahrDanke für die immer wieder gern gelesenen Vorstellunge deiner Favoriten. Auch wenn ich nicht immer mit allen etwas anfangen an, aber das muss ja auch nicht. Zu BAP habe ich keine Beziehung, finde ihre Musik furchtbar gewöhnlich und irgendwie nur handwerklich korrekt. Gute Mucker halt. Wenn ich Wolfgang Niedecken in Talk Shows sehe, finde ich ihn allerdings immer grundsympathisch in Haltung und Auftreten. Ein sehr angenehmer, auch humorvoller Typ.

    Das kann ich nur bestätigen. Er kommt da immer so rüber, als würde man ihn schon lange kennen. Tut man ja im Grunde auch, nur eben nicht persönlich. Würde mich aber sehr gerne mal mit ihm unterhalten.

    Ich habe ihn schon einige Male in Köln am Rheinufer mit seinem Hund spazieren gehen sehen. Ein ganz normaler Typ, der sich auch mit den Leuten unterhält. Sehr bodenständig und fern von Allüren. Sympathisch halt!

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