Katie Spencer

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  • #10580450  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Eine junge Musikerin (Singer-Songwriter) aus Hull, mit einer wiedererkennbaren warmen Stimme, einer Begabung fürs Songschreiben und Auftreten und einem Händchen für schöne Gitarrenparts. Zu ihren Vorbildern gehört John Martyn. Es gibt von ihr erst zwei EPs (auf CD; die erste schon vergriffen), aber ich halte sie für ein großes Talent und erwarte für die Zukunft viel von ihr. Vielleicht wird aus ihr eines Tages einmal der nächste Ryley Walker…

    http://www.katiespencer.net/

    Vorgestellt hat sie sich 2016 mit einem Kurzfilm (bestehend aus Song-Ausschnitten und Interview-Passagen); die Musik dazu kann man sich im Bandcamp anhören (Live Soundtrack to a Short Film). Die besten Songs daraus sind „Drinking the Same Water“ und „Please, Don’t Look at Me“, und zu diesen gibt es auch gute Live-Videos von ihren Auftritten.

    „Drinking the Same Water“ (Live at Moira Furnace Folk Festival, 2018):

    Live im „Schwarzen Schwan“ im Februar 2017 hatte sie diesen Song teils etwas verschliffener gesungen; da kam der Einfluss von John Martyn mehr heraus:

    Kurz vorher, Anfang Januar 2017, war sie mit „Please, Don’t Look at Me“ live im BBC-Studio in Hull:

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    To Hell with Poverty
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #10580458  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Ziemlich gut gefallen mir auch die beiden Clips, die es von ihrem Auftritt beim Gate to Southwell Festival 2017 gibt:

    „Magazines“

    Am Ende des vorigen Clips hat sie „Hurricane“ angekündigt; das meint den Song „You Came Like a Hurricane“, der ein längeres und reizvolles instrumentales Intro hat:

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    To Hell with Poverty
    #10580466  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Der Song „Magazines“ ist auf ihrer zweiten EP Good Morning Sky enthalten, die man sich ebenfalls im Bandcamp anhören kann. Er klingt dort aber anders, denn diese EP hat sie zusammen mit einer Band aufgenommen. Zu einem Track daraus, „Children (Don’t You Know)“, gibt es auch ein Video. Ruhige, schön zurückgelehnte Musik.

    Ein weiterer Song aus dieser EP ist „Can’t Resist the Road“; hier eine Live-Aufnahme:

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    To Hell with Poverty
    #10580470  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Bislang tritt sie aber meist solo auf, wie etwa auch am 24. Februar 2018 im FortyFive Café in York (mit den Songs „Hello Sun“, „Helsa“ und „Too High Alone“ – gerade das Instrumentalstück „Helsa“ ab 04:57 ist entzückend):

    Aus dem erwähnten Black Swan gibt es noch „East Coast Railroad“, ein echtes Highlight:

    Vom Auftritt beim Moira Furnace Folk Festival noch „Incense Skin“, meines Wissens einer ihrer frühesten Songs:

    Und zu guter Letzt sei ein John Martyn-Cover von ihr angeführt: „Couldn’t Love You More“

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    To Hell with Poverty
    #10733201  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Erfreulich: Am vergangenen Freitag hat Katie Spencer ihr Debütalbum Weather Beaten veröffentlicht und es ist schön geworden; man kann es im Bandcamp hören. Mit neun eigenen Songs und ihrer originellen Version von „Spencer the Rover“ ist Weather Beaten eine ruhige, fließende, entspannte Angelegenheit. Im Mittelpunkt stehen ihr Gitarrenspiel, ihre Stimme, ihre Songs; dabei wird sie dezent begleitet von Kontrabass und Percussion und manchmal einer Klarinette. Die Aufnahmen klingen gut.

    Tracks:
    1. Incense Skin
    2. Drinking the Same Water
    3. Weather Beaten
    4. You Came Like a Hurricane
    5. Hello Sun
    6. Helsa
    7. Too High Alone
    8. Spencer the Rover
    9. The Best Thing About Leaving
    10. The Hunter

    Nach dem ersten Hören würde ich nach wie vor „Drinking the Same Water“ als Einstieg empfehlen; diesen Song habe ich ja oben schon bei den Live-Clips präferiert.

    Ansonsten findet man auf YouTube einen kleinen Album-Teaser, der auch schon einen Eindruck davon gibt, was einen hier erwartet:

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    To Hell with Poverty
    #10924479  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Ein kleiner Ausschnitt aus Katie Spencers Auftritt beim diesjährigen Musicport Festival in Whitby (18. – 20. Oktober) ist in einem Video festgehalten worden. Darin hört und sieht man zuerst eine besonders schöne Darbietung ihres Instrumentalstücks „Helsa“; anschließend stellt sie einen neuen Song vor, der mir auch gut gefallen hat („Shannon Road“; worum es darin geht, erklärt sie selbst):

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    To Hell with Poverty
    #10925501  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 21,696

    Sehr schöne Stimme, tolles Gitarrenspiel. Nur leider windet sich die jeweilige Melodie ihrer Songs um das Gitarrenspiel, das eigentlich im Vordergrund steht und deshalb bleiben auch bei mir die Songs nicht so hängen.

    Die Produktion mit Klarinette erinnert mich ein bischen an die Pop-Folkmusik der 80s, da war die begleitende Klarinette auch manchmal vertreten.

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    from Monday to Friday, from Friday to Sunday
    #10925595  | PERMALINK

    kinkster
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    Letztes Jahr glatt übersehen und eben aus Zufall über den Thread gestolpert @go1 danke für den tollen Tipp gefällt mir sehr gut.

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    Meanwhile, back on the Block.
    #10925685  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Freut mich, dass Interesse an Katie Spencers Musik besteht.

    krautathausSehr schöne Stimme, tolles Gitarrenspiel. Nur leider windet sich die jeweilige Melodie ihrer Songs um das Gitarrenspiel, das eigentlich im Vordergrund steht und deshalb bleiben auch bei mir die Songs nicht so hängen.

    Den Eindruck kann ich schon nachvollziehen: Gitarrenspiel, Sound und „Vibe“ sind schon am Platz, bei manchen Tracks steht das Gitarrenspiel vor dem Song, und beim Songwriting ist noch etwas Luft nach oben, gerade was Prägnanz angeht. Klar, aber das wird schon noch. Katie Spencer hat schon einige wohlgeformte Songs geschrieben (ich zähle „Drinking the Same Water“, „Two High Alone“ und „The Hunter“ dazu sowie „Please, Don’t Look at Me“ von der ersten EP) – da kann man, denke ich, noch einiges erwarten. Nach „Drinking the Same Water“ (an einen abwesenden Vater gerichtet) ist aber tatsächlich „Helsa“ bisher mein Lieblingsstück von ihr.

    --

    To Hell with Poverty
    #10927137  | PERMALINK

    kinkster
    Private Investigator

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    Beiträge: 12,356

    Sehr gute Platte, mir gefällt die Art ihres Gitarrenspiels, erinnert mich bei manchen Passagen ein wenig an (die frühe) Suzanne Vega. Auch das die Gitarre im Vordergrund steht gefällt mir sehr gut finde nicht, dass das den Liedern schadet und das beim Songwriting noch Luft nach oben ist stört mich nicht ist schließlich die erste Platte. Bei den memorablen Tracks bin ich bei go1:

    go1
    Katie Spencer hat schon einige wohlgeformte Songs geschrieben (ich zähle „Drinking the Same Water“, „Two High Alone“ und „The Hunter“ dazu sowie „Please, Don’t Look at Me“ von der ersten EP)

    In die EP werde ich die Tage auch reinhören.

    – da kann man, denke ich, noch einiges erwarten.

    :good:

    --

    Meanwhile, back on the Block.
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