Julia Jacklin – Crushing

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  • #10766485  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

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    Das von Johnny Ryall im Jahresthread (Exmusikexpress Board) erwähnte Album der Australierin hat durchaus einen Thread verdient. Beim vortasten in die ersten Titel, hatte ich sofort Courtney Barnett vor den Augen*, wenn auch die beiden stimmlich nur entfernt verwandt sind. Mir haben die ersten drei Titel für eine Bestellung gereicht.

    Heute nun als LP in Albumformat angekommen und gleich mal reingehört. Auffallend überzeugend ist die Produktion, ein voller Sound. Nach den ersten vier Titeln mit Band, geht es erstmal mit Piano und Gesang / Gitarre & Gesang weiter, aber auch das meistert Jackson ganz hervorragend. Melodien und Produktion überzeugen mich gleich beim ersten durchgang, die textliche Analyse überlasse ich anderen, die das besser können. Defintiv haben die Songs memorable Hooks, ähnlich dem Debut von Courtney Barnett.

    Ich kann nur empfehlen die LP zu ordern, das Artwork in Albumformat ist sehenswert in der Größe.

    Es sei auch auf die Besprechung im ME v. André Bosse hingewiesen, die für mich sehr treffend ist:
    https://www.musikexpress.de/reviews/juliajacklin-crushing/

    * kein Wunder, die letzten beiden Alben von Courtney Barnett wurden auch von Burke Reid produziert.

    --

    “It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike Royko
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    #10766525  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    krautathausMelodien und Produktion überzeugen mich gleich beim ersten Durchgang, die textliche Analyse überlasse ich anderen, die das besser können.

    Wieso das denn? Das Album ist doch recht einheitlich: es geht um Beziehungskrisen, Trennungen, Gefühle (näher betrachtet wird das zum Beispiel im Paste Magazine: Julia Jacklin, Emotional Warrior).

    Ob ich das Album brauche, habe ich noch nicht entschieden, aber ich zähle jedenfalls „Don’t Know How to Keep Loving You“ zu meinen Jahres-Highlights. Wobei ich den Song zuerst in dieser Version hier gehört habe, die mir nach wie vor am besten gefällt:

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    To Hell with Poverty
    #10766531  | PERMALINK

    midnight-mover

    Registriert seit: 08.07.2002

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    Ja, es gibt einige gute Videos von ihr auf youtube zu bewundern. Das Strokes Cover finde ich auch sehr schön…

    Die LP finde ich sehr gelungen und höre sie gerade recht häufig.

    --

    "I know a few groovy middle-aged people, but not many." Keith Richards 1966
    #10766537  | PERMALINK

    shanks

    Registriert seit: 08.02.2009

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    Trauriges Mädchen mit Gitarre #8421. Verzichtbar.

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    Es ist Breitling, scheiß auf deine Aldi-Uhr / Auf meinem nächstem Cover halt ich das Excalibur
    #10766549  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 26,166

    go1

    krautathausMelodien und Produktion überzeugen mich gleich beim ersten Durchgang, die textliche Analyse überlasse ich anderen, die das besser können.

    Wieso das denn? Das Album ist doch recht einheitlich: es geht um Beziehungskrisen, Trennungen, Gefühle (näher betrachtet wird das zum Beispiel im Paste Magazine: Julia Jacklin, Emotional Warrior). Ob ich das Album brauche, habe ich noch nicht entschieden, aber ich zähle jedenfalls „Don’t Know How to Keep Loving You“ zu meinen Jahres-Highlights. Wobei ich den Song zuerst in dieser Version hier gehört habe, die mir nach wie vor am besten gefällt: <iframe src=“https://www.youtube.com/embed/MIRW4guBOAU?feature=oembed“ width=“500″ height=“281″ frameborder=“0″ allowfullscreen=“allowfullscreen“></iframe>

    Find den Pasteauftritt vom sound her noch besser:

     

    Ad Textanalyse, da bin ich immer etwas unsicher, aber deine grobe Zusammenfassung kann ich schon auch teilen. Ich verstehe z.B. die erste Strophe von „Body“ nicht so recht:

    „The police met the plane
    They let you finish your meal
    I know you’d like to believe it, baby
    But you’re more kid than criminal
    Just a boy who could not get through a domestic flight
    Without lighting up in the restroom
    Got caught
    A cloud of smoke, thumb still on the light
    You looked so proud
    Couldn’t wait to call a friend
    We had to fly back home
    Never got the money back for that weekend“

     

    --

    “It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike Royko
    #10766577  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 5,644

    krautathaus
    Ad Textanalyse, da bin ich immer etwas unsicher, aber deine grobe Zusammenfassung kann ich schon auch teilen. Ich verstehe z.B. die erste Strophe von „Body“ nicht so recht:
    „The police met the plane
    They let you finish your meal
    I know you’d like to believe it, baby
    But you’re more kid than criminal
    Just a boy who could not get through a domestic flight
    Without lighting up in the restroom
    Got caught
    A cloud of smoke, thumb still on the light
    You looked so proud
    Couldn’t wait to call a friend
    We had to fly back home
    Never got the money back for that weekend“

    Ich hab’s so verstanden: Der Ex-Partner hat ein gemeinsames Wochenende ruiniert, indem er während des Flugs auf der Toilette etwas Verbotenes geraucht hat, und war dann auch noch stolz auf seine Tat (die dazu geführt hat, dass bei der Zwischenlandung die Polizei anrückte und das Paar zurück nach Hause musste).

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    To Hell with Poverty
    #10766587  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

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    Ah, ok danke Go1…das macht Sinn.

    Diees Rooftop Livevideo von 2017 find ich auch sehr einnehmend. Was für ein toller Sound.

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    “It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike Royko
    #10766589  | PERMALINK

    krautathaus

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    shanksTrauriges Mädchen mit Gitarre #8421. Verzichtbar.

    Hätte ich das Album nicht gehört, würde aufgrund deines Kommentars ganz andere Musik erwarten.

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    “It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike Royko
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