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AutorBeiträge
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gypsy-tail-windEnde März kommt ein neues Album von Harriet Tubman, mit der Sängerin Georgia Anne Muldrow
das passt super, ich freue mich.
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Highlights von Rolling-Stone.dePixies, Breeders und Frank Black: Die Alben im Ranking
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Playlist: Die 13 besten Songs zum Freitag, den 13.
WerbungFür alle, die über Dischord zu Impulse gekommen sind, und für alle, die über Impulse zu Dischord gekommen sind:
The Messthetics & James Brandon Lewis:
Deface The Currency
Impulse, VÖ 20.2.26…oder schlicht für alle die diesen hardcore-jazz lieben und per jbl zu den messthetics gekommen sind….ha gent 2024, ein unvergessliches power-concert….und im herbst hoffe ich auf das nächste mit ihnen….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!lotterlotta…oder schlicht für alle die diesen hardcore-jazz lieben und per jbl zu den messthetics gekommen sind….ha gent 2024, ein unvergessliches power-concert….und im herbst hoffe ich auf das nächste mit ihnen….
Kommen sie im Herbst? Ich würde sie auch sehr gerne mal live erleben.
gemunkel….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
taborn, reid, smith, dream archives (2024/25)
das beste taborn-album, das ich seit langem gehört habe – was nicht heißt, dass es mir gut gefällt
die meiste zeit über ist mir das zu dahingetupft, zu vage, aber es gibt momente und entwicklungen, die ich ziemlich toll finde. kein klassisches klaviertrio-album, dazu hört man zuviel gestrichenes cello (oft unisono mit klavier, was ein starkes kammermusik-signal ergibt), außerdem gibt es diffus eingesetzte elektronische elemente. mit „when kabuya dances“ und motians „mumbo jumbo“ aus dem repertoire von allen/haden/motian gibt es trotzdem anknüpfungspunkte. in den liner notes geht es um den einfluss von geri allen (ich lese sowas immer gerne, weil das damals vielen gar nicht so klar war, glaube ich):Craig witnessed one of Geri Allen’s earliest solo performances live at the Walker Art Center in Minneapolis ca. 1985 and it was a concert that would leave an impression on him for the decades to come. Craig: “Her performance had within it the DNA of a lot of traditional jazz information with a clear fluency, with some freer context, with some more open context, and then something else which was very contemporary. I hadn’t ever previously heard somebody who so clearly had a reference point for a lot of R&B or funk things, or music even more contemporary. It was an early position for that kind of playing. At that point in time I don’t think there was anybody doing that. It also had a really strong and unique compositional voice, setting a strong example of a way to move forward in the music.”
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Danke sehr – ich will das haben! Leider neulich beim Unerhört mutwillig verpasst (wegen der bescheidenen Location, nur um am Abend drauf zu erfahren, die sei geändert worden und besser). Das Trio mit Morgan/Cleaver auf ECM fand ich ja auch ziemlich gut.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
Julian Lage – Scenes from aboveder beste Live-Act des Jazz präsentiert sein 17. Leaderalbum… und wie immer ist es nicht so gut wie Julian Lage live erleben… Lage hat hier sein normales Trio um John Medeski an der Orgel erweitert, sechs der neun Stücke haben noch einen weiteren Pianisten, Patrick Warren… das beste Stück ist wahnsinnig gut, eine Melodie, die Lage perfekt liegt, und Medeski findet seinen Platz als wär es nichts… aber ganz so gut funktioniert das alles in anderen Tracks teilweise dann leider doch nicht…
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Mit Convergence veröffentlicht Björn Meyer sein zweites Bass-Solo-Album für ECM. Das nimmt ECM zum Anlass, um einige Bass-Solo-Alben der jüngeren Labekgeschichte zum reduzierten Preis anzubieten.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
Ivo Perelman / Wadada Leo SmithEin neues Jahr bedeutet immer auch neue Alben von Wadada Leo Smith…in diesem Fall ist es der fünfte Beitrag der Duologues Serie von Ivo Perelman, einem Saxophonisten, der die zweifelhafte Ehre hat, als einer von ganz wenigen Musikern im Jazz der Gegenwart noch produktiver zu sein als Smith… Das Cover tut einem ja ein bisschen leid, auch wenn man alle sechs Wochen ein Album veröffentlicht, sollten doch 20 Minuten für Coverdesign irgendwo zu finden sein… Then again, wenn ein brasilianischer Einwanderer Times New Roman schreibt, ist das im heutigen Amerika ja schon quasi ein Akt der Rebellion …
Zur Musik: Wadada hat ja viele Duette aufgenommen, vor allem mit Drummern und Pianistinnen, aber mit Saxophon fallen mir erstmal nur die Sachen mit Marion Brown aus den 70ern ein… Die Musik ist schön luftig, klar, die beiden improvisieren nebeneinander her so Hymnen und Geräusche… Um die Frage zu beantworten, ob es das Album braucht, muss man sich fragen, ob Perelman der Solostimme von Wadada etwas hinzufügt… Und ich find schon, ja, die zwei Klangfarben sind schön und das mit dem Duett gelingt auch öfter als dass es schiefgeht…. Kann das Album mit den besten neueren Sachen von Wadada mithalten? Ne, die sind fokussierter… Und zumindest einen Drummer hätte ich den beiden gerne spendiert.
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ANGELIKA NIESCIER – Chicago Tapes (Intakt)
Letzte Woche erscheinen, war aber leider nicht im Abo. Ganz tolles Album, bisher mein Highlight im Januar.
Die stets nach neuen musikalischen Abenteuern suchende Altsaxofonistin Angelika Niescier ist eine der profiliertesten Stimmen der europäischen Jazzszene. In ihrer Diskografie pflegt sie eine enge Verbindung zur New Yorker Jazzszene und hat mit Musiker*innen wie Tyshawn Sorey, Chris Tordini und Gerald Cleaver zusammengearbeitet. In jüngerer Zeit orientiert sie sich stärker Richtung Mittlerer Westen, genauer Chicago, und fand in der Cellistin Tomeka Reid eine zentrale Partnerin, mit der sie 2023 zusammen mit Savannah Harris das gefeierte Album Beyond Dragons veröffentlichte. Mit Chicago Tapes erweitert Niescier diesen Kreis um einige der prägendsten und aufregendsten Musiker*innen von Chicago. «Niescier hat durch solche künstlerischen Austausche eine faszinierende Karriere aufgebaut, indem sie immer wieder neue Partnerschaften eingegangen ist und ihre eigene Sprache nonchalant an die Bedürfnisse jedes neuen Kontexts angepasst hat, ohne jemals Kompromisse einzugehen oder ihre Stimme zu dämpfen. Chicago Tapes fängt ein neues Kapitel dieser Reise ein, und nach dem zu urteilen, was wir hier hören, bleibt zu hoffen, dass ihre Verbindung zu Chicago erst am Anfang steht», schreibt Peter Margasak in den Liner Notes.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Neben dem Julian Lage Album ist ein weiteres Blue Note Album im Januar erschienen, das ich sehr gelungen finde:

JOEL ROSS – Gospel Music (Blue Note 2026)
Mit seinem fünften Blue Note Album legt Vibraphonist Joel Ross seine bisher persönlichste Arbeit vor – eine Synthese aus der Komplexität seiner frühen Aufnahmen und der Direktheit der späteren. Gospel Music ist dabei genau das, was der Titel verspricht: eine musikalische Meditation über Glauben und Gemeinschaft, tief verwurzelt in der Black Church von Chicago, in der Ross aufwuchs. Konzeptionell folgt das Album dem biblischen Narrativ von Schöpfung, Fall und Erlösung. Ross verwebt eigene Kompositionen mit traditionellen Spirituals.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...atom

ANGELIKA NIESCIER – Chicago Tapes (Intakt)
Letzte Woche erscheinen, war aber leider nicht im Abo. Ganz tolles Album, bisher mein Highlight im Januar.Die stets nach neuen musikalischen Abenteuern suchende Altsaxofonistin Angelika Niescier ist eine der profiliertesten Stimmen der europäischen Jazzszene. In ihrer Diskografie pflegt sie eine enge Verbindung zur New Yorker Jazzszene und hat mit Musiker*innen wie Tyshawn Sorey, Chris Tordini und Gerald Cleaver zusammengearbeitet. In jüngerer Zeit orientiert sie sich stärker Richtung Mittlerer Westen, genauer Chicago, und fand in der Cellistin Tomeka Reid eine zentrale Partnerin, mit der sie 2023 zusammen mit Savannah Harris das gefeierte Album Beyond Dragons veröffentlichte. Mit Chicago Tapes erweitert Niescier diesen Kreis um einige der prägendsten und aufregendsten Musiker*innen von Chicago. «Niescier hat durch solche künstlerischen Austausche eine faszinierende Karriere aufgebaut, indem sie immer wieder neue Partnerschaften eingegangen ist und ihre eigene Sprache nonchalant an die Bedürfnisse jedes neuen Kontexts angepasst hat, ohne jemals Kompromisse einzugehen oder ihre Stimme zu dämpfen. Chicago Tapes fängt ein neues Kapitel dieser Reise ein, und nach dem zu urteilen, was wir hier hören, bleibt zu hoffen, dass ihre Verbindung zu Chicago erst am Anfang steht», schreibt Peter Margasak in den Liner Notes.
Oh, cool – ich hab das Abo gewechselt (auf 8 CDs pro Jahr mit eigener Wahl), aber das holpert bisher noch. Hätte beinah schon einfach mal was bestellt, bevor das Mail kam, dass sie die Leute mit neuen Abo-Modellen noch kontaktieren werden.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaEinen Wechsel des Abos könnte ich auch mal überdenken. Du hast wahrscheinlich die Variante CUSTOM (mit 9 Musiklieferungen pro Jahr)?
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...atomEinen Wechsel des Abos könnte ich auch mal überdenken. Du hast wahrscheinlich die Variante CUSTOM (mit 9 Musiklieferungen pro Jahr)?
Ja, genau – hatte acht im Kopf … neun passt auch. Man darf ja so weit ich mich erinnere auch ältere Sachen auswählen (mir fehlt z.B. immer noch das Marta Sanchez Trio).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba -
Schlagwörter: Jazz, Neuheiten, Wadada Leo Smith
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