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AutorBeiträge
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Ich bleibe derweil bei Bill Laswell:
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HERBIE HANCOCK – Future 2 Future (Transparent, 2001)
Das Album habe ich damals durchaus gemocht, hatte es aber irgendwann abgegeben und nicht mehr rechtzeitig zur Hancock-Umfrage vorliegen. Das hat immer noch tolle Momente und klingt nicht so outdated wie erwartet.--
Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Highlights von Rolling-Stone.deKostete Paul McCartney „Wetten dass..?“-Moderator Wolfgang Lippert den Job?
„Wetten Dass ..?“: Betretene Gesichter seit 1981
S. Craig Zahler im Interview: „Sicherheitsgrenzen erkenne ich nicht an“
Die meistüberschätzten Filme aller Zeiten: „The Dark Knight“
Die 38 Lebensweisheiten des Keith Richards: „Ich habe keine Probleme mit Drogen. Nur mit Cops“
„Bad“ von Michael Jackson: Der König ist gestürzt
Werbunggypsy-tail-wind
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Zudem, Service-Post: seit 9 Minuten ist Bandcamp Friday und alle Einnahmen gehen direkt an die Musiker*innen bzw. Label, die dort ihr Zeug verkaufen.@gypsy-tail-wind:
Hast Du Empfehlungen?
Bei mir steht bis jetzt nur das auf der Liste:
https://sylviecourvoisiermaryhalvorsonpyroclastic.bandcamp.com/--
Reality is that which, when you stop believing in it, doesn't go away. Reality denied comes back to haunt. Philip K. Dick
Wadada Leo Smith’s Golden Quartet – Tablighfrisch aus der Post, erster Eindruck ist mindestens so gut wie erhofft… das ist das Album mit Iyer/Lindberg/Shannon Jackson live 2005…
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Zweiter Durchgang (der erste heute Morgen) – kurz, knackig, toll!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
shepp wurde 2002 in amherst emiritiert und zog dann relativ schnell nach paris, zumindest habe ich das immer so verstanden, mit seiner partnerin monette berthomier startete er 2004 das label „archie ball“. das hier muss vorher entstanden sein, new yorker aufnahme einer new yorker band, auf sivertrusts label „bulldozers from jupiter“ herausgebracht, da war wohl wenig geld fürs cover da. silvertrust sagte mir nichts, ist wohl als eine art one man band bekannt, spielt hier eine ordentliche post-bop-trompete, die kompositionen sind mainstream, bei dem man zu lange über einzelne, nicht wirklich gute ideen nachgedacht hat. shepp hat bestimmt viel geübt, um das sauber herunterzuspielen, der mehrwert ist begrenzt, die musik will sehr sauber exekutiert werden, das geht mit ihm nicht. ganz passabel, aber es fehlt auch was.
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@vorgarten: Das sieht allenfalls kurios aus. Die Web-Präsenz des Labels ist auch nicht besonders … aktuell. Hier mal etwas aus dem Pressebereich

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Ketil Bjornstad – La notte | So, noch 14 oder 15 Alben vor mir – dieses und das zweite von Lechner/Couturier (das erste läuft in der New Series und liegt hier schon ein oder zwei Jahre) kamen heute, zusammen mit ein paar New Series-Alben aus der jüngsten Zeit. Hier handelt es sich um einen Mitschnitt vom Juli 2010 beim Molde Jazz Festival. Ein Sextett mit Andy Sheppard (ts/ss), Anja Lechner (vc), Eivind Aarset (g/elec), Arild Andersen (b), Marilyn Mazur (perc/d) sowie dem Leader am Klavier spielt ein 55minütiges, von Michelangelo Antonio inspiriertes Set – so scheint es zumindest, es gibt keine Liner Notes und keine weiteren Infos, aber Tyran Grillo schreibt: „The result of a Molde International Jazz Festival commission and recorded live in 2010, Bjørnstad’s eight-part suite is a self-styled “soundtrack to an inner film.” It’s also his most sublime creation to date.“
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba@atom haha, das sind ja sehr bescheidene wünsche, die man dem herrn da erfüllt hat. eigenartig, das klingt auf dem papier nach einer art straßenmusikanten, aber dasnn spielt er mit wirklich guten leuten, und sein spiel muss sich da nicht verstecken.
bin im gleichen jahr bei dieser ungleich heißeren und auch sonst interessanteren affäre gelandet:

dresch verjazzt pannonische folklore, und das wiederum mit gästen wie shepp, hamid drake oder (jüngst) chris potter. er selbst ist auch ziemlich obere liga, toller ton, beseeltes spiel. trotzdem: jedesmal, wenn shepp sich einmischt (immer als zweiter solist) geht mit dem ersten ton sowas wie ein elektroschock durch die ganze musik. sehr inspiriert hier alles, schöne sounds auch, es gibt einen stuff-smith-nahen violinisten, der etwas schmelz beiträgt, in einem stück erklingt sogar eine zimbal (worüber dann shepp ziemlich schmilzt). aufgenommen 2002 in budapest, die wertkonservative ausrichtung des labels (budapest music center records) funktioniert wahrscheinlich auch heute noch gut, aber: ziemlich schönes album, auf dem vieles sehr unverhergesehen gut zusammengeht.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy-tail-wind
Ketil Bjornstad – La notte | ….Natürlich eine scheene Cover Art ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Und ein tolles Album!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba:format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-8631005-1465512773-6516.jpeg.jpg)
Anja Lechner / François Couturier – Moderato Cantabile: Komitas / Gurdjieff / Mompou | Das läuft in der New Series, aber weil Album Nr. 2 nach dem ersten von Thomas Stronen (hab „Lucus“ und „Bayou“ gekauft) als nächstes ansteht, schweife ich kurz ab … angesichts der Vorlagen bzw. des Materials (auf Album Nr. 2 auch Kancheli und Dutilleux, aber v.a. eigenes, hier dreimal Gurdjieff, viermal Mompou, einmal Komitas und dreimal Couturier), ergibt es schon Sinn das das hier in der New Series und das zweite in der Haupt-Reihe lief – aber das ist halt dennoch alles nicht so trennscharf. Zum Glück hatte nie jemand die Idee, auch noch wein „World Series“ zu starten
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba/images/48689/486891154.jpg)
der Titel ist Programm, traumhaft, einfach nur schön, leider viel zu kurz…..
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!bevor ich mich an iverson/harrell wage, noch kurz das hier:

für ein paar auftritte in italien baut shepp 2002 ein quartett aus dem lokalen pianisten faraò, dem dort ansässig gewordenen veteran durham und wayne dockery zusammen und spielt ein paar launige nummern, wobei ihm durham den platz als bester crooner streitig macht. aber es gibt eine fast 10-minütige version von „stompin‘ at the savoy“, die einfach nur tolles altes zeug ist, bei dem auch faraò eine bemerkenswert gute figur macht. insgesamt ein bisschen lose, aber in sich funktioniert es ziemlich toll. und shepp hat ja tatsächlich mit „tomorrow will be another day“ nochmal einen richtig tollen standard geschrieben, mit gutem text, klarer melodie, alec wilder wäre sehr zufrieden mit ihm.
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Das Comebackalbum von Chet von 1974. Eines meiner Lieblingsalben von Chet, Obwohl ich ja eine ziemliche Schwäche für ihn habe. Neben Miles der Trompeter der mich einfach vom Klang am meisten fasziniert.
zuletzt geändert von atahualpa--
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ethan iverson, tom harrell, common practice
ja, das ist sehr schön. die fragilität des tons von harrell vor dem hintergrunde der wachen, interessanten rhythm section lässt einen sehr genau auf das material hören. ich gehe dem ganzen trotzdem nicht vollständig auf den leim, jedenfalls nicht sofort (das wird sehr oft bei mir laufen). dieser unbedingte drang zur interessantheit bei iverson ist verständlich, weil er ja totgespieltem material neues leben einhauchen will (und die arbeit übernimmt er prominent), aber es bremst halt auch die gesamte band. das kann mit mcphersons zurückhaltung zu tun haben, die ich so nicht von ihm kenne – aber iverson schleppt halt, und damit ist auf dauer schwer umzugehen (ganz schlimm find ich das bei „sentimental journey“). das ist meckern auf allerhöchstem niveau, aber ich hab das gefühl, dass es hier nie richtig losgeht, weil alle permanent alles richtig machen wollen. wenn ich bobby durham vorhin bei shepp zuhöre, wie dem chorus um chorus immer was neues einfällt, ohne dass er jemals auf sich aufmerksam machen will, hat das eine andere qualität. für ecm ist das ein sehr überraschendes und sehr notwendiges album. und es sind sehr viele tolle neue standardinterpretationen zu hören. aber ich wünsche tom harrell die ganze zeit jason moran als begleitung.
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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