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AutorBeiträge
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@redbeansandrice
Sonny Stitt – Kaleidoscope
nur eben genug Zeit fuer die Mambo Session mit Bill Massey… Stitt ist schon ziemlich eindeutig einer der besten Tenoristen der fruehen 50er… ich bin jedenfalls froh, nach ein paar intensiven Blue Note Wochen auch wieder was hoeren zu koennen… und ja, ich find auch 70er Blue Note sehr spannend, waer ich sofort dabei bei der Umfrage…redbeansandrice
Sonny Stitt / Bud Powell / J.J. Johnson
Diese beiden Alben hatte ich vor Ewigkeiten gleichzeitig bei Zweitausendeins billigst erworben. Sie stehen jetzt noch Seit an Seit bei mir im Regal. In letzter Zeit selten gehört, aber ich nehme Deinen Post zum Anlass, das erstgenannte mal einzulegen.
Wenn ich Fußballkommentator wäre, würde ich vielleicht sagen, das Sonny Stitt’s Team sehr kompakt steht, dabei schnell, wendig und schlagkräftig ist, die Pässe kommen an, der Gegner wird ausgetanzt, die Sturmspitze präzise angespielt und Sonny Stitt verwandelt seine Chancen eiskalt.
Oder hier, etwas lässiger:
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“There are legends of people born with the gift of making music so true it can pierce the veil between life and death. Conjuring spirits from the past and the future. This gift can bring healing—but it can also attract demons.” (From the movie Sinners by Ryan Coogler)Highlights von Rolling-Stone.deDie perfekten Baby-Namen für Menschen, die Musik lieben
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WerbungDu erwartest doch von einem Gladiator nicht, dass er sich unnötig Blössen gibt @friedrich?
@redbeansandrice Die Zitate erinnern mich an mein Versprechen, in der 3-CD Boox („Stitt’s Bits: The Bebop Recordings, 1949-1952“) nachzugucken wegen Bill Massey. Die Liner Notes sind von Harvey Pekar, d.h. zwar gut geschrieben aber ohne vertiefte Recherche; ausser dass Bill Massey mit der Band Trompete spielte, steht da also leider nichts. Dafür steht da etwas, was ich längst vergessen hatte: „You hear all these rumours – e.g., that the dose of bad heroin that killed trumpeter Freddie Webster in 1947 was actually meant for his roommate Stitt, who owed all this money to people.“
Leider gibt es auch nur Nachnamen, sobald mehr als ein Name bei den Credits zu Kompositionen stehen … als nur „Massey“ bei der letzten Session in der Box.
Interessant vielleicht: bei der ersten Session der Ammons/Stitt-Band, also der ersten mit Massey (5. März 1950) steht in einer kleinen Anmerkung: „Although Eph Greenlea has always been credited as the trombonist on this session, Bob Weinstock’s session notes indicate that it was really Bennie Green. – auf der Einzel-CD („Prestige First Sessions Vol. 2“, die ja ganz Stitt gehört) steht noch „Eph Greenlea“ (wer immer das sein mag).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba@gypsy-tail-windDu erwartest doch von einem Gladiator nicht, dass er sich unnötig Blössen gibt friedrich?
(…)Nein, natürlich ist da jeder Schlag ein Treffer!
Auch das Album mit Bud Powell und J.J. Johnson (eigentlich drei Sessions von 1949/50, Kaleidoskope ist von mehreren Sessions von 1950 – 52) ist sehr gut! Beeindruckend, wie kompakt, dicht und gleichzeitig beweglich diese Musik ist. Da ist in manchmal nicht mal 3 Minuten alles drin und fertig!
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“There are legends of people born with the gift of making music so true it can pierce the veil between life and death. Conjuring spirits from the past and the future. This gift can bring healing—but it can also attract demons.” (From the movie Sinners by Ryan Coogler)ich weiss nicht genau, wie man das nicht toll finden kann – also ich hab die begründung schon gelesen @vorgarten
… aber ich finde das immer wieder ein allergrösstes vergnügen!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaUnd hier bleiben natürlich keine Wünsche mehr offen … das ist schlicht grossartig! Und ich habe es viel zu lange nicht mehr angehört.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba--
Meine nächste Sendung auf Radio Stone FM: 22.05.2025, 21:00 Uhr - My Mixtape #164-Welcome To The 80's Underground Schwache Menschen rächen, starke Menschen vergeben, intelligente Menschen ignorieren - Albert EinsteinEins geht noch, bevor ich ab in die Küche muss … bleibt mein liebstes!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbadann übernehme ich mal wieder
es ist 1992, miles ist gestorben, stan getz auch, archie shepp und pharoah sanders gelten auf dem north sea festival noch als stars, sie werden auf den „großen ton“ reduziert, während ansonsten offenbar ein mainstream-generationenwechsel stattfindet, wie hand-bernd kittlaus schreibt. die alten (all star bands von mulligan, gillespie – krankheitsbedingt vertreten -, george wein) langweilen, neue machen im gleichen idiom weiter, sie heißen marsalis, hargrove, green, (mulgrew) miller. jazzrock und -funk scheinen vom erdboden verschwunden, die weniger prominenten saxer (rivers, freeman, blythe, davis) treten als „roots“ auf. in wien 1991 gab es zumindest mit john zorn noch eine diesbezügliche aktualisierung, die natürlich in den haag fehlt. schöner einblick in das, was 1991 offenbar als großes jazz-event durchgeht.
auch shepp spielt im januar balladen ein, für timeless in monster, das ist im einzelnen sehr schön, insgesamt recht eintönig, aber das liegt ja am programm. großer ton, klar, aber ich habe vor allem einen gelangweilten drummer vor dem inneren auge.
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gypsy-tail-wind
Eins geht noch, bevor ich ab in die Küche muss … bleibt mein liebstes!
Meins auch. Und meine Aussage, die ich hier vor ein paar Wochen machte, dass ich für Hancock leider keinen Platz in meiner Top30 sehe, muss ich u.U. revidieren: Maiden Voyage höre ich da sehr chancenreich, zumindest in einer erweiterten Liste (Top50) hätte das Album einen Platz sicher. Vielleicht auch mehr…
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Meine nächste Sendung auf Radio Stone FM: 22.05.2025, 21:00 Uhr - My Mixtape #164-Welcome To The 80's Underground Schwache Menschen rächen, starke Menschen vergeben, intelligente Menschen ignorieren - Albert Einstein„Maiden Voyage“ ist bei mir gesetzt!
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 56,940
vorgarten
…. ich habe vor allem einen gelangweilten drummer vor dem inneren auge.
Wohl vorstellbar, McRaven eigentlich ein Power Drummer ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)boah, das ist aber toll… schreib ich morgen mehr.
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