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pinch Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Ocean hier mit aller Gewalt versucht, nicht auf den Retrozug aufzuspringen.
Mich hat bisher nur die Promotion und die Presse um das Album etwas abgetörnt, da bin ich hin- und hergerissen, ähnlich geht’s mir mit euren Kommentaren. Ansonsten fand ich das Album erstmal sehr gelungen. Mir wurde auch erst später klar, dass es bei Def Jam erschienen ist, das hätte ich nie vermutet.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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@thelonica: Justin Bieber ist auch bei Def Jam. Die Zeiten, wo man fast jeder VÖ dieses Labels mit einer gewissen Neugierde begegnete, sind wohl vorbei.
captain kiddIm Moment geh ich aber total steil auf das hier. Vielleicht können wir uns darauf ja einigen, hehe. Peace.
Rodriguez für Kiwanuka? Jederzeit. Und sämtliche „Channel Orange“-Songs gegen “Climax“. Finde ich gut, dass wir uns so friedlich einigen konnten.
Love and Peace
:sonne:
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Sorry, Usher ist genau die Sorte R&B, die von Channel Orange hinweggefegt werden wird… Wie Cliff Richard damals von den Beatles… Gut, das ist Quatsch. Aber oranger Quatsch.:lach:
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Do you believe in Rock n Roll?pinch@THELONICA: Justin Bieber ist auch bei Def Jam. Die Zeiten, wo man fast jeder VÖ dieses Labels mit einer gewissen Neugierde begegnete, sind wohl vorbei.
Nichts gegen das Album von Ocean, aber bei Def Jam haben sie vorerst wohl wieder Dollarzeichen in den Augen.
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Wann kommt denn endlich die Vinyl-Ausgabe?
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!TheMagneticFieldWann kommt denn endlich die Vinyl-Ausgabe?
Anfang September.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Danke. Irgendwie sind meine vorbestellten Exemplare alle storniert worden, ich hatte schon Befürchtungen, dass würde ganz gecancelt
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!Gehört eigentlich nicht hierher, aber ich höre seit zwei Wochen Maxwells zweites Album „Embrya“ und es ist erstaunlich, wie sich diese Platte und „Channel Orange“ konzeptionell ähneln und wie viel überzeugender Maxwell seine „Rolle“ (sensibler, verletztlicher R&B-Typ) verkörpert. Unglaublich toller Gesang (ähnlich wie D’Angelo fungiert er als sein eigener Background-Chor) und eine deepe, basslastige Produktion gegen die „Channel Orange“ im Vegleich erschreckend dünn klingt. Jetzt habe ich noch weniger Bock, mich nochmal mit Frank Ocean zu beschäftigen.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Meines Wissens kommt Vinyl nur als teurer Export, sofern überhaupt.
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songbirdMeines Wissens kommt Vinyl nur als teurer Export, sofern überhaupt.
Das ist bei Def Jam doch schon seit fast 20 Jahren so. Sämtliche LPs und Singles gab es aber immer problemlos als US- und manchmal auch als UK-Importe. Und 18 Euro für einen US-Import finde ich alles andere als teuer.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
atomDas ist bei Def Jam doch schon seit fast 20 Jahren so. Sämtliche LPs und Singles gab es aber immer problemlos als US- und manchmal auch als UK-Importe. Und 18 Euro für einen US-Import finde ich alles andere als teuer.
Wenn es dabei bleibt, natürlich.
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FletcherHast du schon was zum neuen Album geschrieben? Ich geh da nämlich mit Albert Koch konform, ich verstehe nicht was daran so besoonders ist.
Nein, bisher nicht. Mir fehlt derzeit meist leider etwas die Muse für größere Besprechungen (hat aber im Grunde nichts mit Forumsverdrossenheit oder derartigem zu tun). Ein paar Zeilen will ich dann aber doch beisteuern.
Mein Eindruck ist, auch wenn es widersprüchlich klingt, eine Mischung aus jenen von Go1 und captain kidd – that said, ich nehme „Channel orange“ als ungemein vielseitiges, behutsames und allemal pointiertes Werk wahr. Ocean schöpft aus einem großen Farbkasten, es gibt ausladende Arrangements, die zeitweise auch sehr bewusst zerfassern (etwa in „Pyramids“), nebst einigen Songs mit großartigen Melodielinien („Sweet life“ oder „Thinkin about you“ und natürlich „Lost“) – was mich dabei begeistert, ist aber auch die konzeptionelle Dichte: „Channel orange“ gelingt als Gesamtkunstwerk. Auf brodelnd schwer drückenden Bässen geistert das Album durch die Nacht und bricht sich folgend selbst in einem Jingle aus verhuschten Radioaufnahmen und Videospielklangästhethik. Die Fernlichtstrahler des holpernden „Crack rock“ verblassen in aufschnellenden Stadionbeats zehnmintüger Klangwerke aus Pop und Soul und Psychedelica und Prog unbestimmter Herkunft. Ein wehmütig geklagtes „Pleasure, pleasure, pleausure“, das einem nach und nach das Herz ausrenkt, wird durch einen trockenen Beat überlagert und so ein wenig verschreckt einen zuweilen dann der bestechende Humor des Frank Ocean, der im Anschluss auch noch besonnen ums Viertel schlendert und mit dem Wissen um viele dunkle Nächte („My fingertips and my lips/They burn from the cigarettes“) ausgelassen ausladend zu pfeifen beginnt. Ist doch was.
Makellos finde ich „Channel orange“ allerdings nicht – manche Songidee verpufft unter dem Gewicht von zuviel Gewolltem, andere wirken etwas deplatziert und wieder andere wollen sich dann doch einfach nicht festsetzen. Ein Manko sind tatsächlich auch die Interludes, die mir, ähnlich dem Hantieren mit ausblendenden Effekten incl. verstecktem Bonustrack mehr wie eine Fingerübung erscheinen. „Gehört halt dazu“, war mein erster Gedanke. Aber auch Oceans generelle Neigung teils zuviele Sound- und Gesangsschichten übereinander zu lagern, errichtet der Dramatik und Intensität zuweilen Deiche und Dämme, sodass der mithin schönste Moment des bisherigen Jahres wohl auch stattfindet, wo nur eine überstrahlende Orgel und ein paar Handclaps die Szene umranden („Bad religion“). „Taxi driver, be my shrink for the hour…“ – überwältigend.
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Hold on Magnolia to that great highway moonatomDas ist bei Def Jam doch schon seit fast 20 Jahren so. Sämtliche LPs und Singles gab es aber immer problemlos als US- und manchmal auch als UK-Importe. Und 18 Euro für einen US-Import finde ich alles andere als teuer.
songbirdWenn es dabei bleibt, natürlich.
Aktuelle Black, HipHop etc. LPs kauft man gerne, weil vorrätig und bestpreisig, bei HHV: http://www.hhv.de/item_282109.html
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atomAnfang September.
Laut hhv auf Ende September verschoben (genauer 26.9.).
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Heute habe ich eine Stornierungs-Email von hhv bekommen, das Album soll es demnach nicht auf Vinyl geben.
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Schlagwörter: Frank Ocean
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