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pinchDann sollte man es lassen, anstatt sich zu „zwingen“ hinter das Geheimnis zu kommen. Ist ja auch okay. Da führt einem die Intuition halt in eine ganz andere, passendere Richtung. Kann man nichts machen. Eine Eigenkonditionierung via Selbstdisziplin o.ä. klappt da nie, beim Hören von Jazz gibts nur Ja oder Nein.
Es gibt ja auch Hiphop oder Popmusik mit Jazz-Elementen, die ihre Hörer nicht automatisch zu Jazzcats umformt.Zwang ist niemals der richtige Weg, um sich mit Musik zu beschäftigen. Dennoch könnte ein Live-Erlebnis eine ganz andere Wirkung haben als eine Konserve. Das habe ich schon mehrfach bei Leuten erlebt, die mit Jazz bis zu einem Konzertbesuch nichts am Hut hatten.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Highlights von Rolling-Stone.deVideo: Tagesthemen berichtet 1994 über den Tod von Kurt Cobain
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WerbungpinchEine Eigenkonditionierung via Selbstdisziplin o.ä. klappt da nie, beim Hören von Jazz gibts nur Ja oder Nein.
Das halte ich nur für zum Teil richtig. Man muss seine Ansätze überdenken, aber „dran bleiben“ lohnt sich auf jeden Fall. Es gibt nunmal Filme/Literatur/Musik, die einen nicht sofort für sich einnimmt, die einem abweisend und spröde vorkommt. Ich finde das Wort „erarbeiten“ auch nicht treffend, aber mir wäre viel wunderbare Musik entgangen, die ich heute ohne ein Bauchgrummeln zum ersten Kaffee hören kann, wenn ich mich nicht bisweilen aufgeschwungen und es immer mal wieder neu versucht hätte.
Abseits davon sind die „Klassiker“ auch nicht immer zwingend der Türöffner. Ich komme ja aus einem ganz anderen Bereich – sprich über Prog und Psychedelic zum Postrock und über Postrock dann mit „Coin Coin“ als Schlüsserlebnis Zugang zur Welt des Jazz (ich brauchte am Anfang eine Gesangsstimme, das ist heute anders). Danach kamen Werke von Leo Smith, Shorter, Monk, dann die riesige Faszination für Mingus, später erst Werke von Coltrane. Vielleicht lohnt es sich manchmal seine eigenen Schwerpunkte abzutasten und dann zu schauen, welche Bereiche im Jazz da Anknüpfungspunkte bieten. Alles weitere kommt dann doch meist von selbst.
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Hold on Magnolia to that great highway moon
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Einverstanden. Mikko schrieb jedoch, beim Jazz habe er „allerdings oft kein gutes Gefühl, meistens eigentlich gar keins“. Darauf bezog ich mich. Man kann sehr gut seinem Bauchgefühl vertrauen, ob einem was gefällt oder nicht, ob es gefallen wird oder nicht. Die Phase des „Ausprobierens“ und „Abtastens“ liegt da bereits hinter einem, und spätestens da sollte man im Lauf der Zeit gemerkt haben, bei was man sich wohlfühlt.
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tina toledoGanz ähnlich sieht’s mit Johnnys Liste aus, nur dass ich dort noch einen ganze Menge mehr nicht kenne (Einzelnes nicht mal vom Namen).
Hätte ich nicht erwartet. Was genau ist dir unbekannt. Vielleicht kann ich daraus ein paar Empfehlungen ableiten.
talking headDie zweite Nilsson auf 17 habe ich glatt übersehen. Die Nominierung hat mich insofern erstaunt, als dass ich ihn (ungerechterweise) immer noch auf den „Stehblues“ Without You reduziere. Hier muss ich wohl mal nachbessern und meinen Horizont erweitern!
Unbedingt. Die von mir genannten Alben sind alle äußerst hörenswert. „Nilsson Schmilsson“ ist, unabhängig davon, wie man zu „Without You“ steht – ich finde es in dieser Version superb – ein guter Startpunkt, „Aerial Ballet“, „Sings Newman“, „Harry“ und das oftmals übersehene „Sandman“ sind aber noch einmal um eine Klasse besser. Viel Spaß beim Entdecken!
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Johnny SpazzyHätte ich nicht erwartet. Was genau ist dir unbekannt. Vielleicht kann ich daraus ein paar Empfehlungen ableiten.
Zwei an der Zahl sind’s, wobei ich wiederum eins davon inzwischen als Pseudonym einem bekannten Namen zuordnen kann.
Bleibt eigentlich nur Sagittarius.
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Sir, I'm going to have to ask you to exit the donut!tina toledoBleibt eigentlich nur Sagittarius.
Sagittarius waren eines der zahlreichen Projekte von Curt Boettcher und Gary Usher. Das 1968 erschienene Debüt „Present Tense“ ist irgendwo zwischen Sunshine Pop und Psychedelia anzusiedeln.
Anspieltipp: My World Fell Down
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Johnny Spazzy
…..Sings Newman“, ……noch einmal um eine Klasse besser. V!
Da widerspreche ich jetzt mal vehement. Höre ich genau anders herum.
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Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.Johnny SpazzySagittarius waren eines der zahlreichen Projekte von Curt Boettcher und Gary Usher. Das 1968 erschienene Debüt „Present Tense“ ist irgendwo zwischen Sunshine Pop und Psychedelia anzusiedeln.
Anspieltipp: My World Fell Down
Schönes Album. Vergibst du da einen *****er? So gut schneidet es bei mir nicht ab.
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Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.Onkel TomSchönes Album. Vergibst du da einen *****er? So gut schneidet es bei mir nicht ab.
Ich gebe * * * * 1/2.
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Johnny SpazzyIch gebe * * * * 1/2.
Ja, das kommt wohl so hin.
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Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.MikkoDanke für das Feedback! Ja, da finden sich etliche Überschneidungen. Die Platten, die Du ausgelassen hast, die kennst Du nicht? Oder besitzst Du sie nur nicht?
Einen Großteil der ausgelassenen Platten kenne ich noch nicht und einen kleineren Teil kenne ich, besitze ich aber nicht. „Tea for The Tillerman“ ist dabei nicht so meins. Bei „In The Court Of The Crimson King“ bin ich noch unschlüssig(21st Century Schizoid Man ist natürlich klasse, bei den anderen Tracks bin ich hin-und hergerissen). „Crossing The Red Sea With The Adverts“ und „Emergency Third Rail Power Trip“ stehen auf meiner Wunschliste.
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Meine nächste Sendung auf Radio Stone FM: 27.03.2025, 21:00 Uhr - My Mixtape #160 - Alternative Pleasures Schwache Menschen rächen, starke Menschen vergeben, intelligente Menschen ignorieren - Albert Einsteincastles in the airVielen Dank für das Feedback, Pinball Wizard. Eine kleine Anekdote zum Album von Strawberry Switchblade: Ich erinnere mich noch gut daran, dass es damals im Plattenspiegel des „Musikexpress“ auftauchte und ziemlich weit hinten landete. Nur Wolfgang Doebeling (Teilnehmer als freier Journalist) gab 5 von 6 Sternen, sonst konnte sich niemand mit dem Werk anfreunden. Prominenter Gastkritiker war damals übrigens Rudolf Schenker von den Scorpions, der das Album „niedlich naiv“ und „ganz nett“ fand, 3 Sterne vergab und damit noch vergleichsweise freundlich urteilte.
Übrigens habe ich meine Liste bei Rateyourmusic inzwischen auf eine Top 200 (geordnet nach Jahreszahlen) erweitert, aber das nur ganz am Rande.
Ganz schön vielseitige Liste, die Du bei RYM abgelegt hast. Einiges davon kenne ich noch gar nicht. Mit der Liste werde ich mich noch ein wenig auseinandersetzen und das eine oder andere auch mal nachhören.
Ja, ich erinnere mich, dass Strawberry Switchblade im MÜV des Musikexpress ziemlich schlecht wegkamen, von Harald in Hülsen in seiner Plattenbesprechung dann aber hochgelobt wurden. Er hat mir das Album so schmackhaft gemacht, dass ich es mir dann auch besorgt habe. Harald in Hülsen und Michael Ruff waren für mich in den 80ern aber auch die einzigen Mitarbeiter im Musikexpress, mit deren Plattenbesprechungen ich etwas anfangen konnte.
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Meine nächste Sendung auf Radio Stone FM: 27.03.2025, 21:00 Uhr - My Mixtape #160 - Alternative Pleasures Schwache Menschen rächen, starke Menschen vergeben, intelligente Menschen ignorieren - Albert Einstein
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Pinball Wizard… Harald in Hülsen und Michael Ruff waren für mich in den 80ern aber auch die einzigen Mitarbeiter im Musikexpress, mit deren Plattenbesprechungen ich etwas anfangen konnte …
Nun ja, ich fand die Rezensenten Herman Haring (teilweise herrliche Verrisse), Ingeborg Schober (schmiss, wie ich auch, immer großzügig mit Sternen um sich, beschrieb aber sehr viele Alben, die mich interessierten sehr treffend) und Gabriele Meierding auch nicht schlecht!!!
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Jetzt zu Dir, tina. Auch bei Dir finde ich eine Vielzahl an Alben, die ich selbst habe. Überrascht mich , wie viele Alben selbst bis zum unteren Teil der Liste dabei sind, die ich großartig finde. Es sind auch einige dabei, die noch auf meiner Wunschliste stehen, heißester Anwärter auf haben wollen ist dabei Deine #108.
So hier nun die Gegenbesternung. Wie immer, sofern sich ein Album auch in meiner Top100 befindet,habe ich das jeweils hinten mit der jeweiligen Plazierung vermerkt.
tina toledo
1. SCOTT WALKER – Scott 4 (1969) ****
2. PORTISHEAD – s/t (1997) ****1/2
3. BIG STAR – 3rd (1978)***** #49
4. ROBERT WYATT – Rock Bottom (1974) ***1/2
5. THE SMITHS – The Queen Is Dead (1986) ***1/2
6. TELEVISION – Marquee Moon (1977)***** #28
8. SCOTT WALKER – Tilt (1995) ****1/2
9. JOANNA NEWSOM – Ys (2006) ***1/2
10. BJÖRK – Homogenic (1997) ***
11. BETH GIBBONS & RUSTIN MAN – Out Of Season (2002) ****1/2
14. PORTISHEAD – Third (2009)***** #61
15. SUICIDE – s/t (1977)***** #99
16. DAVID BOWIE – Hunky Dory (1971) ****1/2
17. THE ZOMBIES – Odessey & Oracle (1968)*****
19. BOB DYLAN – Blood On The Tracks (1975)***** #58
22. RANDY NEWMAN – Sail Away (1972) ***
24. THE BEATLES – A Hard Day’s Night (1964) ****
25. ELVIS COSTELLO – My Aim Is True (1977) ****1/2
26. THE SLITS – Cut (1979) ****1/2
27. JOANNA NEWSOM – Have One On Me (2010)
30. CAN – Future Days (1973)*****
33. X – Los Angeles (1980) ****
35. KENDRICK LAMAR – To Pimp A Butterfly (2015) ****
37. TINDERSTICKS – Tindersticks I (1993)***** #31
38. NEIL YOUNG – After The Gold Rush (1970)*****
39. RYAN ADAMS – Love Is Hell (2004) ***1/2
43. ORANGE JUICE – You Can’t Hide Your Love Forever (1982) ***1/2
44. JACKSON C. FRANK – s/t (1965) ****1/2
47. THE GO-BETWEENS – Before Hollywood (1983) ****1/2
49. THE MODERN LOVERS – s/t (1976)***** #37
50. BLONDIE – Parallel Lines (1978)***
53. THE ROLLING STONES – Beggar’s Banquet (1968)*****#14
54. SPARKS – Kimono My House (1974)*****
55. SANDY DENNY – Sandy (1972)****
57. YOUNG MARBLE GIANTS – Colossal Youth (1980) ****1/2
58. TOWNES VAN ZANDT – Our Mother The Mountain (1969) ****1/2
60. WILCO – Yankee Hotel Foxtrot (2002)****1/2
61. CURTIS MAYFIELD – Curtis (1970)*****
62. NAS – Illmatic (1994) ****1/2
63. THE GUN CLUB – Fire Of Love (1981) ****1/2
64. FAIRPORT CONVENTION – Liege & Lief (1969) ****1/2
65. JOANNA NEWSOM – Divers (2015) ****1/2
70. ANIMAL COLLECTIVE – Merriweather Post Pavillon (2009)***1/2
71. BIG STAR – #1 (1972)*****
73. THE BIRTHDAY PARTY – Junkyard (1982) ****
74. WIRE – Chairs Missing (1978) ***** #25
79. BJÖRK – Debut (1993) ****1/2
80. MASSIVE ATTACK – Mezzanine (1998) ****1/2
81. LINDA PERHACS – Parallelograms (1970) ****1/2
84. PHILIP GLASS – Glassworks (1982) ****1/2
85. PERE UBU – The Modern Dance (1978) ****1/2
86. TALKING HEADS – More Songs About Buildings And Food (1978)***** #91
87. SIOUXIE AND THE BANSHEES – Juju (1981)***** #96
88. GOLDFRAPP – Felt Mountain (2000) ****1/2
90. LAURA NYRO – Eli And The Thirteenth Confession (1968) ****
91. VASHTI BUNYAN – Just Another Diamond Day (1969)****1/2
92. JONI MITCHELL – Ladies Of The Canyon (1970) ****1/2
93. X-RAY SPEX – Germ-Free Adolescents (1978) ****1/2
94. FEHLFARBEN – Monarchie und Alltag (1980) ****
95. KATE & ANNA MCGARRIGLE – s/t (1975) ****1/2
97. DAVID BOWIE – Low (1977) ****1/2
99. SCOTT WALKER – Climate Of Hunter (1984) ****1/2
100. ENO – Another Green World (1975) ****1/2
102. THE FLAMING LIPS – The Soft Bulletin (1999) ****1/2
103. THE RAINCOATS – s/t (1979) ****1/2
104. SOFT MACHINE – Volume Two (1969) ****
105. NICK CAVE & THE BAD SEEDS – Tender Prey (1988) ****1/2
107. GIL SCOTT-HERON – Pieces Of A Man (1971) ***1/2
109. ABC – The Lexicon Of Love (1982) ***1/2
110. JULIA HOLTER – Loud City Song (2013) ****--
Meine nächste Sendung auf Radio Stone FM: 27.03.2025, 21:00 Uhr - My Mixtape #160 - Alternative Pleasures Schwache Menschen rächen, starke Menschen vergeben, intelligente Menschen ignorieren - Albert Einsteintalking headNun ja, ich fand die Rezensenten Herman Haring (teilweise herrliche Verrisse), Ingeborg Schober (schmiss, wie ich auch, immer großzügig mit Sternen um sich, beschrieb aber sehr viele Alben, die mich interessierten sehr treffend) und Gabriele Meierding auch nicht schlecht!!!
An Meierding erinnere ich mich zu wenig. Haring und Schober waren nicht schlecht, da stimme ich Dir zu. InHülsen und Ruff waren aber diejenigen, bei denen ich mir durch ihre Rezensionen ein Urteil bilden konnte, ob das besprochene Album etwas für mich ist. Die Besternung habe ich dabei aber meistens ignoriert, denn gerade Harald in Hülsen schmiss mit Höchstwertungen nur so um sich.
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