Ergebnis zur Umfrage nach den 20 besten Songs von Bruce Springsteen

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  • #11548127  | PERMALINK

    geitonas

    Registriert seit: 09.04.2018

    Beiträge: 227

    Vielen Dank für die tolle Durchführung und Auswertung der Umfrage @kinkster!
    Das meine Nr.1 „Im On Fire“ es in die Top 10 geschafft hat freut mich ob des furchtbaren „Born In The U.S.A“ Bashings hier umso mehr.

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    #11548365  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 34,786

    waVielen Dank, @kinkster für die gewohnt tolle Durchführung der Umfrage. Mit „The River“ als Sieger hätte ich wahrlich nicht gerechnet.

     
    Genau. Oder Bobby Jean in den Top Twenty. Oder Hungry Heart. Oder Streets…
    Ganz unzweifelhaft: danke für die Durchführung und Auswertung der Umfrage, @kinkster !

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    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #11548715  | PERMALINK

    bullschuetz

    Registriert seit: 16.12.2008

    Beiträge: 1,900

    Dass von den ersten beiden Platten erst auf 17 was kommt (NYC Serenade), hatte ich befürchtet. Dann auf 24 Lost In The Flood. Meine Begeisterung fürs Frühwerk macht mich recht einsam.

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    #11548855  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    bullschuetzDass von den ersten beiden Platten erst auf 17 was kommt (NYC Serenade), hatte ich befürchtet. Dann auf 24 Lost In The Flood. Meine Begeisterung fürs Frühwerk macht mich recht einsam.

    Man könnte auch von einem Fortschritt sprechen, denn die Umfrage bzgl. Springsteen vor einigen Jahren hatte keinen einzigen Song der ersten beiden Alben (“Greetings from Asbury Park, N.J.” & “The Wild, The Innocent & The E-Street Shuffle”)  in den Top 20. Meinst Du mit “Frühphase“ nur die ersten beiden Alben?

    Edit: Sehe gerade, dass damals “Growin’ Up” auf 19 gelistet war, dafür ist jetzt “N.Y. City Serenade” auf der 17…, also doch keine große “Verbesserung”. Wobei es mich für letzteren Sing gefreut hat, dass er es in die Top 20 schaffte.

    --

    #11548887  | PERMALINK

    wa
    The Horst of all Horsts

    Registriert seit: 18.06.2003

    Beiträge: 23,795

    bullschuetzDass von den ersten beiden Platten erst auf 17 was kommt (NYC Serenade), hatte ich befürchtet. Dann auf 24 Lost In The Flood. Meine Begeisterung fürs Frühwerk macht mich recht einsam.

    Naja, ich habe immerhin 7 Tracks von den ersten beiden Alben in meiner Top 20.

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    What's a sweetheart like me doing in a dump like this?
    #11550075  | PERMALINK

    bullschuetz

    Registriert seit: 16.12.2008

    Beiträge: 1,900

    @wa @mr-badlands

    Für NYC Serenade freuts mich auch, ich liebe die Aufnahme. Lost in the flood hat mich überrascht. Spirit in the Night, Sandy, Rosalita hätte ich davor erwartet.

    Mit Frühwerk meine ich tatsächlich die ersten beiden Alben nebst den Outtakes aus jener Zeit wie Thundercrack, And The Band Played, Santa Anna, Zero and Blind Terry … Das Überbordende dieser Aufnahmen ist schon ganz besonders: Weniger ist mehr? Mehr ist nicht alles und alles ist nicht genug! Das ist da das Motto.

    Die Fülle der Ideen, das Ungezähmte, Ungestüme, Verspielte, Hakenschlagende: Da steckt vielleicht viel zu viel von allem drin, aber es ist eben auch toll, weil da die Einfälle nur so übereinanderpurzeln. In jeder einzelnen Nummer wie Kitty’s Back, Rosalita usw stecken ja eigtl 3, 4 verschiedene Songs drin, wenn man all die musikalischen Ideen isolieren und je für sich ausarbeiten würde.

    Mit BTR beginnt für mich dann schon die „frühe Reifephase“ (wenngleich dieses „Über die Ufer Treten“ zum Beispiel in Jungleland schon auch noch zu hören ist). Der Drummerwechsel vom schluffig-hyperaktiven Mad Dog zu Weinberg verändert auch viel. Weinberg ist natürlich nach ganz vielen Kriterien glasklar besser, aber Lopez hat eben seinen ganz eigenen Charme.

    Und DotEoT ist dann schon wieder was ganz anders, gedrungener, konzentrierter, wuchtiger, auf den Songkern hin verdichtet. Auch groß, keine Frage.

    Dass die Alben 3 und 4 neben The River und BitUSA den Löwenanteil der vorderen Plätze abräumen würden, war mir schon klar, aber ein bisschen mehr Ganzfrühwerk hätte meinen Vorlieben halt mehr entsprochen.

    zuletzt geändert von bullschuetz

    --

    #11550131  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 78,721

    Auch von mir noch nachträglich herzlichen Dank für dieses schöne Turnier!

    Die besten Songs auf #21 und 22, das beste Album auf #3, kann man nicht meckern.;) Das Ergebnis ist eine gute Mischung aus Überraschendem und Bewährtem. Tatsächlich überrascht hat mich, dass die Songs von „BITU“ tatsächlich deutlich besser abgeschnitten haben als die von „Nebraska“.

    --

    #11550147  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 71,957

    herr-rossi Tatsächlich überrascht hat mich, dass die Songs von „BITU“ tatsächlich deutlich besser abgeschnitten haben als die von „Nebraska“.

    Hat mich auch überrascht, im Forum hätte ich gedacht, dass mehr Leute die kargen Songs bevorzugen. Born In The USA hat mit seinen Songs ganz gut abgeräumt, vielleicht tatsächlich ein Nebeneffekt der von Wa befürchteten Vermozzung des Forums…

    --

    young, hot, sophisticated bitches with an attitude
    #11550425  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    bullschuetz@wa @mr-badlands Für NYC Serenade freuts mich auch, ich liebe die Aufnahme. Lost in the flood hat mich überrascht. Spirit in the Night, Sandy, Rosalita hätte ich davor erwartet. Mit Frühwerk meine ich tatsächlich die ersten beiden Alben nebst den Outtakes aus jener Zeit wie Thundercrack, And The Band Played, Santa Anna, Zero and Blind Terry … Das Überbordende dieser Aufnahmen ist schon ganz besonders: Weniger ist mehr? Mehr ist nicht alles und alles ist nicht genug! Das ist da das Motto. Die Fülle der Ideen, das Ungezähmte, Ungestüme, Verspielte, Hakenschlagende: Da steckt vielleicht viel zu viel von allem drin, aber es ist eben auch toll, weil da die Einfälle nur so übereinanderpurzeln. In jeder einzelnen Nummer wie Kitty’s Back, Rosalita usw stecken ja eigtl 3, 4 verschiedene Songs drin, wenn man all die musikalischen Ideen isolieren und je für sich ausarbeiten würde. Mit BTR beginnt für mich dann schon die „frühe Reifephase“ (wenngleich dieses „Über die Ufer Treten“ zum Beispiel in Jungleland schon auch noch zu hören ist). Der Drummerwechsel vom schluffig-hyperaktiven Mad Dog zu Weinberg verändert auch viel. Weinberg ist natürlich nach ganz vielen Kriterien glasklar besser, aber Lopez hat eben seinen ganz eigenen Charme. Und DotEoT ist dann schon wieder was ganz anders, gedrungener, konzentrierter, wuchtiger, auf den Songkern hin verdichtet. Auch groß, keine Frage. Dass die Alben 3 und 4 neben The River und BitUSA den Löwenanteil der vorderen Plätze abräumen würden, war mir schon klar, aber ein bisschen mehr Ganzfrühwerk hätte meinen Vorlieben halt mehr entsprochen.

    Das kann ich nachvollziehen. Allerdings sehe ich eher “Born To Run” als die Quintessenz der ersten Phase an. Klar, die Besetzungswechsel haben auch zur Veränderung der Musik beigetragen. Doch für Springsteen stand vor “BTR” sehr viel auf dem Spiel. Der Plattendeal drohte zu platzen, falls das dritte Album ähnliche schwache Verkäufe liefern würde. Es ging immer um “Alles oder Nichts” und das “Über die Ufer treten”, wenn auch etwas komprimierter und besser produziert.

    Auf dem Titeltrack ist ja noch der Vorgänger Weinbergs, “Ernest Carter”, zu hören, der auch im “Jazz Fusion” zu Hause ist. Und das hört man, besonders wahrend des berühmten breaks vor “The highway’s bright…”. Weinberg selbst ist ein relativ geradliniger Drummer, verglichen mit den beiden Vorgängern. Es gab ja übrigens eine Phase, in der er etwas Schwierigkeiten hatte, während eines Songs ein gleichmäßiges Tempo zu halten. Beispiel “Racing In The Street”. Auf der Studioaufnahme ist eine leichte Temposteigerung in der zweiten Strophe festzustellen., bevor es wieder leicht langsamer wird.

    Weinberg selbst sagt, dass er damals durch die vielen dynamischen Interpretationen auf den langen Tourneen tatsächlich Schwierigkeiten hatte, ein konstantes Tempo zu halten. Live gibt das natürlich mehr Dynamik, doch im Studio ist das eher hinderlich. Weinberg hat dies dann kurze Zeit später, nach intensivem Training, wieder überwunden.

    Aber klar, ich höre die ganz frühen Sachen auch sehr gerne, wenn auch nicht so oft wie “BTR” oder das Nachfolgealbum.

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    #11550491  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Und wenn man die Beteiligten während den “BTR” Aufnahmen hört, kann man den Druck damals heraushören. Beispiel: “Jungleland”. Springsteen wollte das Stück unbedingt in einem Take aufnehmen. Es gab Tage, da hat die Band nur einen einzigen Song gespeilt. Immer wieder, 8 Stunden, 10 Stunden, 12 Stunden…

    Clarence Clemons erinnerte sich an “Jungleland” und sprach davon, dass es wohl kurze Trinkpausen gab und man hätte wohl auch etwas gegessen, obwohl er sich nicht daran erinnern könne. 😉 Nach jedem Take meinte Springsteen zu Clemons bzgl. des Saxophonsolos in etwa: “Dieser eine Ton war gut, versuche mit diesem Ton anzufangen”, oder “Das Ende war toll, versuche jedoch den Anfang von davor”.

    So leicht und unbeschwert wie auf den ersten beiden Album klang die Band natürlich nie wieder. Das war wohl auch das Glück des “Jungseins’ als Musiker.

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    #11550889  | PERMALINK

    bullschuetz

    Registriert seit: 16.12.2008

    Beiträge: 1,900

    Ja, das ist schön beschrieben: Glück des Jungseins. Die ersten beiden sind jugendliche Platten.

    Und stimmt schon, BTR steht dieser Frühphase in vieler Hinsicht nahe. Der krasse Unterschied ist die Nerven-Anspannung, die BTR durchzittert, das ist Musik auf der Kante, nicht lässig, eine Sehne kurz vorm Reißen, alles hochaufgeladen. Ich höre es ähnlich wie Du: Es mag überinterpretiert sein, aber auch ich bilde mir ein, dieser Musik ihre ziemlich extremen, nervenzehrenden Entstehungsumstände anzuhören.

    zuletzt geändert von bullschuetz

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    #11551273  | PERMALINK

    onkel-tom

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 38,994

    mozza

    herr-rossi Tatsächlich überrascht hat mich, dass die Songs von „BITU“ tatsächlich deutlich besser abgeschnitten haben als die von „Nebraska“.

    Hat mich auch überrascht, im Forum hätte ich gedacht, dass mehr Leute die kargen Songs bevorzugen. Born In The USA hat mit seinen Songs ganz gut abgeräumt, vielleicht tatsächlich ein Nebeneffekt der von Wa befürchteten Vermozzung des Forums…

    Das scheint in der Tat ein gefährlicher Trend zu sein, dem unbedingt Einhalt geboten werden muss. B-)

    --

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