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AutorBeiträge
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herr-rossi
Die Sendung mit der Maus: Felix Nussbaum
Starkes Special zum Holocaust-GedenktagDanke für den Hinweis! Wirklich eine starke Sendung, die stets den richtigen Ton trifft.
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And all the pigeons adore me and peck at my feet Oh the fame, the fame, the fameHighlights von Rolling-Stone.deNeu auf Disney+: Die Film- und Serien-Highlights im April
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20 legendäre melancholische Songs für Herbst und Winter
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Im Kino leider verpasst, jetzt gesehen. Großartig. Erschütternd. Selbst wenn bis auf kleine Details nichts neu für mich war.
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And all the pigeons adore me and peck at my feet Oh the fame, the fame, the fameTake That, „Back For Good“ & Winning a Boyband Breakup | New British Canon | Trash Theory
Ich hatte keine Ahnung, dass Villagers „Back for Good“ gecovert haben.
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)Zuletzt gesehen:
Ruhestörung: Ereignisse in Berlin, 2. – 12. Juni 1967 (Regie: Günther Hörmann/Hans-Dieter Müller – Deutschland, 1967) 6,5/10
Als DVD-Beilage zur Neuauflage der Schriftensammlung Protestbewegung und Hochschulreform von Jürgen Habermas. Tomaten und Eier sind qualitativ etwas völlig anderes als Steine!
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Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
ford-prefect Feeling all right in the noise and the lightRegistriert seit: 10.07.2002
Beiträge: 10,358
In der 3sat-Mediathek hab ich den einstündigen Dokumentarfilm Hand in Hand – 30 Jahre Beatsteaks gesichtet, von Filmemacher Ingo Schmoll, der in den frühen 90ern MTV-Moderator mit deutschem Akzent und Jury-Mitglied der RTL Mini Playback Show war. Mittlerweile arbeitet der Schmoll als Reporter für den WDR-Rockpalast, unter dessen Ägide der Beatsteaks-Film entstand. Mit Produzent Moses Schneider, der auch für Tocotronic und Kreator tätig war, nahmen die Beatsteaks 2004 das Album „Smack Smash“ auf, mit dem die Rocker in den Charts weit oben landeten und zu MTV-Lieblingen wurden … besonders mit den Videoclips zu „Hand in Hand“, „I don’t care as long as you sing“ und dem The Clash-haften Song „Hello Joe“, in dem der Schauspieler Jürgen Vogel auftritt.
Die Kamera begleitet die Punk-Rockband beim Soundcheck zu einem Open Air auf der Berliner Wuhlheide, wo die Beatsteaks schon zehnmal gerockt haben. Heimspiel für die Berliner. Außerdem besuchen zwei Bandmitglieder das SO36, in dem 1999 die Release-Party zum zweiten Album „Launched“ stattfand. In diesem alternativen Biotop rund um das SO36 in der Oranienstraße im Stadtteil Kreuzberg wuchsen die Beatsteaks auf. In der Doku äußern sich Andi von den Hosen und Farin Urlaub von den Ärzten, die darlegen, wie die Beatsteaks nach der Jahrtausendwende zu engen Freunden wurden. Man lernte sich auf einem Festival kennen. Weshalb die Ärzte in dem Song „Unrockbar“ von 2003, zu dem es ein Musikvideo gibt, die Beatsteaks textlich verewigten. Und Thees Uhlmann spricht ebenfalls, den Sänger Arnim Teutoburg-Weiß nennt er liebevoll „Teutoburger Wald“. Stellenweise berlinern die Beatsteaks so stark, dass man sie kaum versteht, vor allem Bassist Torsten Scholz, der mit Schaufel im Garten seines kleinen Eigenheims buddelt, das er über den Manager der Band Andreas „Mülli“ Müller für 25.000 Euro bekam … allerdings stark sanierungsbedürftig. Der Mülli wohnt direkt in der Nachbarschaft nebenan. Darüber hinaus berichtet der Dokumentarfilm über die letztjährige JUZ-Tour der Beatsteaks durch Ostdeutschland. Ein intimes Portrait.
Selbst hab ich die Beatsteaks hier bei uns im pfälzischen Obrigheim 2002 auf dem Rock im Hinterland-Festival live erlebt, auf einer kleinen Bühne auf einem sommerlich trockenen Stoppelacker. Damals war die Punk-Rock-Band seit 1999, durch die mediale Unterstützung des Visions-Magazins, in der Szene etabliert. Den kommerziellen Durchbruch mit größerem Publikum schafften die Beatsteaks jedoch erst zwei Jahre später mit dem Erfolgsalbum „Smack Smash“. Bekannt sind die Beatsteaks zudem für ihr Manowar-Cover von „Kings of Metal“. Zeitweise gehörte Schlagzeuger Steve Hahn von Jingo de Lunch als Roadie zur Beatsteaks-Crew, der auch im Dokumentarfilm zu sehen ist.
zuletzt geändert von ford-prefect--
Wayne's World, Wayne's World, party time, excellent!Die zurückgezogene BBC-Gaza-Doku hat nicht zufällig wer im Netz „entdeckt“?
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Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
ford-prefect Feeling all right in the noise and the lightRegistriert seit: 10.07.2002
Beiträge: 10,358
Auf YouTube wurde vor einigen Tagen der Dokumentarfilm Punk in Frankfurt von Filmemacherin Heidi Heidrich veröffentlicht. Ein collagiertes filmisches Dokument über die heterogene Szene in der Mainmetropole zwischen Eiserner Steg und JUZ Bockenheim (gibt’s schon lange nicht mehr) in der Varrentrappstraße. Mit Ausschnitten aus Tageszeitungen, der Bravo, aus dem Spiegel und dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Dabei geht die Doku auf die Straßenjungs und Middle Class Fantasies ein und beschäftigt sich mit dem Café Exzess, dem autonomen Kulturzentrum Au und der Musikbar Feinstaub als einschlägige Treffpunkte. Zu Wort kommen der Produzent Ralf „Ralvieh“ Happe vom Masterblaster-Tonstudio und Sängerin Silke von den Copy Cats. Wenn man vom Punk in Frankfurt/Main spricht, darf natürlich nicht die Batschkapp fehlen, vor allem an ihrem ursprünglichen Ort in der Maybachstraße, mitten im gut bürgerlichen Wohnviertel des Stadtteils Eschersheim. Ferner fasst der Film die damalige gedruckte Fanzine-Kultur zusammen. Wie viel Kreativität in dieser hessischen Szene steckte und steckt. In diesem Zusammenhang interviewt der Film die Fanzine-Macherin Düsi vom Blatt „Coitus Interruptus“. Dazu beleuchtet die Doku die Geschichte der alternativen Hausbesetzung in Frankfurt. Und wie 1985 der Demonstrant Günter Sare ums Leben kam, der während einer linken Demo im Gallus-Viertel von einem Polizeiwasserwerfer überrollt wurde. Ein Milieu zwischen rüder Spaßgesellschaft und politischem Engagement. Darüber hinaus finden die Compilations „One City One Crew“, „Frankfurt Hit Collection“ und „Soundtracks zum Untergang“ lobende Erwähnung.
zuletzt geändert von ford-prefect--
Wayne's World, Wayne's World, party time, excellent!Bis jetzt nur die kurze Variante (45 Minuten) von Spillover · Planet der Viren in der ARD, sehr eindrucksvoll:
Ob Ebola, Marburg, Nipah, COVID-19 oder aktuell die Vogelgrippe – die Liste der tödlichen Viren, die bereits vom Tier auf den Menschen übergesprungen sind, ist lang. Dieser sogenannte Spillover, also der Prozess, bei dem ein Erreger von einer Tierart auf den Menschen übergeht und sich dort verbreitet, wird immer häufiger – und für uns zu einer immer akuteren Bedrohung. Doch warum kommt es trotz der langen Koexistenz von Erregern mit dem Menschen immer häufiger zu einem Übersprung? Welche Rolle spielt das menschliche Verhalten als Auslöser dieser Ausbrüche?
Forscher schätzen, dass es mindestens 10.000 derzeit unbekannte Viren gibt, die das Potenzial haben, Menschen zu infizieren. Bis es dazu kommt, bemerken wir sie nicht. Denn Viren leben einvernehmlich in ihren tierischen Wirten, meist ohne diese krank zu machen. Deshalb tauchen neu auftretende Viren für uns scheinbar aus dem Nichts auf – in einem einzigen Augenblick. Wenn wir künftige Pandemien verhindern wollen, müssen wir diesen einen Moment verstehen …
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)What it’s like to be a working homeless person in Germany | DW Documentary (12:25 Min)
Das ist doch Mist, dass man das nicht in den Griff bekommt.
(Meanwhile in the USA: Trump freezes $1 billion in food aid given to local schools and food banks to help low-income families | Independent)
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)We Jam Econo: The Story Of The Minutemen (2005)
Immer wieder großartig. Wie lange habe ich seinerzeit nach einem erschwinglichen Exemplar der Doppel-DVD gesucht…
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)Schon vor ein paar Tagen im Kino
I am Martin Parr (A Film by Lee Shulman)
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...gipetto
We Jam Econo: The Story Of The Minutemen (2005)
Immer wieder großartig. Wie lange habe ich seinerzeit nach einem erschwinglichen Exemplar der Doppel-DVD gesucht…Danke. @gipetto! Sehr sympathische Band, so ein trauriges Ende haben sie nicht verdient. Ich habe von ihnen nur Double Nickels…, das sollte ich wohl mal ausbauen.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Gerne doch! Kanntest Du die Doku bereits? Double Nickels… ist natürlich ihr unerreichtes Meisterwerk, ein kreativer Ausbruch ohnegleichen. Wenn Du weitermachen möchtest, empfehle ich zunächst die vorangegangene EP Buzz Or Howl Under The Influence Of Heat und dann das wiederum davor veröffentlichte Album What Makes A Man Start Fires? Alles davor ist ebenfalls gut, aber doch extrem unkonventionell.
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)Im ZDF:
37 Grad – Wechseljahre: Heißkalt erwischt
Sehr empfehlenswert!
Die Doku verdeutlicht einmal mehr, dass wir Männer es da ein wenig leichter haben. Plötzliche Gewichtszunahme, Schlafstörungen und nächtliche Hitzewallungen sind mir als Mann gänzlich unbekannt.
Sollten sich viele Männer hier im Forum mit einer Partnerin im entsprechenden Alter mal anschauen, um eventuell noch ein bisschen mehr Verständnis für die Liebste zu gewinnen.
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Das Leben als Pensionär ist einfach nur geil! -
Schlagwörter: Dokumentation, TV
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