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AutorBeiträge
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Vorhin im Kino: Raising Arizona (Joel Coen, Ethan Coen [ungenannt], USA 1987) – sehr unterhaltsam, selbst Nicholas Cage versaut hier nichts.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaHighlights von Rolling-Stone.deGeorge Michael: Was ist die Todesursache der Pop-Ikone?
Bob Marley: Leben und Tod der Reggae-Legende
Todesursache Kurt Cobain: Wie starb der Nirvana-Sänger?
Der stille Beatle: Die letzten Tage im Leben von George Harrison
Genesis vs. Peter Gabriel: Als „Sledgehammer“ gegen „Invisible Touch“ austeilte
Lemmy Kilmister: Die letzten Tage im Leben des Motörhead-Sängers
WerbungpfingstluemmelZuletzt gesehen: Soldaten des Lichts (Regie: Julian Vogel/Johannes Büttner – Deutschland, 2025) 7,5/10
Klingt interessant. Danke.
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerreMein Jahr in Filmen die 2025 in Deutschland gestartet sind:
Top 20:
01.The Brutalist (Brady Corbet) *****
02.One Battle After Another (PTA) ****1/2
03.In Die Sonne Schauen (Mascha Schilinski)
04.Reflection In A Dead Diamond (Hélène Cattet, Bruno Forzani)
05.The Mastermind (Kelly Reichardt)
06.Beating Hearts (Gilles Lellouche)
07.Sentimental Value (Joachim Trier)
08.Smurfs (Chris Miller) ****
09.Honey Don’t! (Ethan Coen)
10.Soldaten Des Lichts (Julian Vogel,Johannes Büttner)
11.Parthenope (Paolo Sorrentino)
12.April (Dea Kulumbegashvili)
13.Eddington (Ari Aster)
14.The Assessment (Fleur Fortuné)
15.The Ugly Stepsister (Emilie Blichfeldt)
16.Misericordia (Alain Guiraudie)
17.Black Bag (Steven Soderbergh)
18.Queer (Luca Guadagnino)
19.Emmanuelle (Audrey Diwan)
20.Superman (James Gunn)Flop 10:
01.Brick (Philip Koch) *
02.Fountain Of Youth (Guy Ritchie)
03.War Of The Worlds (Rich Lee)
04.The Woman In Cabin 10 (Simon Stone) *1/2
05.The Calendar Killer (Adolfo J.Kolmerer)
06.G20 (Patricia Riggen)
07.Flight Risk (Mel Gibson)
08.Night Always Comes (Benjamin Caron)
09.Jay Kelly (Noah Baumbach)
10.The Gorge (Scott Derrickson)Die größten Enttäuschungen:
01.Frankenstein (Guillermo Del Toro) **
02.Train Dreams (Clint Bentley)
03.TRON: Ares (Joachim Rønning)Die tollsten Momente im Kino mit älteren Filmen:
01.Yi Yi (Edward Yang) *****
02.Step Across The Border (Nicolas Humbert, Werner Penzel)
03.The Silence Of The Lambs (Jonathan Demme)Die Filme, die ich auf jeden Fall noch schauen möchte:
zuletzt geändert von lysol
01.Soundtrack To A Coup D’Etat (Johan Grimonprez)
02.Kontinental ’25 (Radu Jude)
03.Sorry, Baby (Eva Victor)
04.The Secret Agent (Kleber Mendonça Filho)
05.It Was Just An Accident (Jafar Panahi)--
Cattet und Forzani liefen schon letztes Jahr? Ich hatte irgendwie Januar 2026 im Kopf. Egal, muss ich sehen!
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Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.pfingstluemmelBin gespannt, ob dich das auch so hart abturnt.
Gestern abend gesehen. Man sieht diesen armen Tropf Timo wie er leidet und es ihm immer schlechter geht, und diese Arschgeigen beuten ihn feixend aus. Ja, da kommt Wut hoch.
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pfingstluemmelCattet und Forzani liefen schon letztes Jahr? Ich hatte irgendwie Januar 2026 im Kopf. Egal, muss ich sehen!
Ja lief im Oktober im Kino. Für das Heimkino dann ab Ende Januar.
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Mein überschaubares Jahr in Filmen, die 2025 in Deutschland gestartet sind:
1. The life of Chuck *****
2. Amrum *****
3. One battle after another ****1/2
4. The brutalist ****1/2
5. Black Bag ****
6. Like a complete unknown ****
7. The Phoenician Scheme ***1/2
8. Eden ***--
there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you killlysolMein Jahr in Filmen die 2025 in Deutschland gestartet sind:
Top 20:
(…)
15.The Ugly Stepsister (Emilie Blichfeldt)pipe-bowl
2. Amrum *****
(…)
6. Like a complete unknown ****Ich gehe, soweit bekannt, mit fast allem konform bei euch. Aber die drei Filme würden bei mir definitiv unter „Enttäuschungen“ laufen (= ** bis **1/2). Den Stygge Stesøsteren hat für mich genau eine (gute) Idee, die als Ausgangsbasis dient – dann aber leider nicht für einen guten Film reicht (der hat zumindest mich recht bald fürchterlich gelangweilt). Und ich mag Hark Bohm (RIP) wirklich gerne, doch Amrum hat außer ein paar schönen Inselbildern nun wirklich gar nichts zu bieten gehabt, was über einen ZDF-Fernsehfilm hinausging (und den Hitlerjungen-Hauptdarsteller fand ich schrecklich). Gefühlt hat da die deutsche Filmförderung mit ihrem Hang zum Feel-Good-(Aus-)Erzählkino mal wieder eine schöne Filmidee kaputt gemacht. Diese Traumsequenz mit dem Schweighöfer war so ziemlich das Platteste, was ich 2025 auf der Leinwand gesehen habe, brrr … Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das im Sinne Bohms war. Wobei Fatih Akin nach verheißungsvollem Start mit u.a. Kurz und schmerzlos und Gegen die Wand, die ich beide sehr schätze, zuletzt viel Murks abgeliefert hat. Zu James Mangolds Dylan-Biopic hatten wir ja bereits a.a.O. diskutiert.
pfingstluemmelCattet und Forzani liefen schon letztes Jahr? Ich hatte irgendwie Januar 2026 im Kopf. Egal, muss ich sehen!
Ich habe Reflet Dans Un Diamant Mort letztes Jahr auf der Berlinale gesehen. Hier bin ich voll bei lysol: toller Film!
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Spannend, eure Listen zu lesen, danke allerseits! Dass ich „The Brutalist“ verpasst hab, ärgert mich gerade wieder … und auch „The Mastermind“ klappte leider nicht (der war hier aber noch nicht regulär im Kino glaub ich, vielleicht klappt das ja noch). „The Phoenician Scheme“ habe ich in meinem Post übersehen – schon wieder vergessen vermutlich … dass „Amrum“ so gut wegkommt, überrascht mich ein wenig – nach dem, was ich so drüber gelesen hatte, hatte ich gar keine Lust darauf. Und „Honey Don’t“ holte ich ja gerade (bei der CH-Premiere, soweit ich weiss) nach – dem gebe ich aber einen Stern weniger als lysol (oder wenigstens einen halben).
Hier hat am Donnerstag das Stummfilmfestival begonnen und bisher gab es:
3 Bad Men (USA 1926) – zur Eröffnung einen für mich neuen John Ford … und einen tollen obendrein! Begleitet haben Los Dos, die gemäss ihrer Website „urban archaic swamp’n’city blues“ spielen – das sind Han Sue Lee Tischhauser (Gitarre, Banjo, Mandoline, Harmonika, Stimme usw.) und Luca Ramella (Schlagzeug, Percussion), dazu kamen Ambrosius Huber (Cello) und Flo Götte (Bass, Bajo quinto, Harmonika usw.). Sehr stimmig umgesetzt, unter Einbezug einiger (instrumentaler oder allenfalls wortlos gesummter) Songs und Stücke, die ich aber nicht kannte.

With Reindeer and Sled in Inka Länta’s Winterland (Med ackja och ren i Inka Läntas vinterland) (SE 1926), ein Film von Erik Bergström, der als Schulinspektor tätig war und vor diesem letzten Film schon einen weiteren im Norden des Landes, im Gebiet der Sámi, gedreht hatte. Der Film mischt Dokumentarisches mit Fiktion, blendet natürlich die Unterdrückung der Sámi aus, erzählt vom kargen Leben in der Kälte, in der Gegend um Jokkmokk, wo die Protagonisten nomadisch mit ihren Rentieren leben. Wir begleiten sie auf der Schlittenfahrt zum Markt, beim Umzug wegen eines Wolfes (und der nachfolgenden Jagd auf diesen), beim Schlachten der Rentiere (da fehlt fast die ganze Szene – manche finden wohl: zum Glück), durch Tod und am Ende etwas unmotiviert aufgepfropft, neuem Glück … vertont hat den Film das Ayumi Tanaka Trio (mit Ayumi Tanaka-p, Christian Meaas Svendsen-b, Per Oddvar Johansen-d) und das war ebenfalls perfekt umgesetzt.
Den Film kann man hier (nur mit schwedischen Zwischentiteln) sehen:
https://www.filmarkivet.se/movies/med-ackja-och-ren-i-inka-lantas-vinterland/Heute geht es weiter mit Hitchcock, „The Pleasure Garden“ (GB 1925) mit den bestens bekannten Günter A. Buchwald und Frank Bockius sowie dem Lokalmatador und Grandseigneur des Jazz und der Elektromusik, Bruno Spörri. Danach muss ich es unter der Woche etwas ruhiger angehen …
Falls wer neugierig ist, hier gibt’s den Überblick über das ganze Programm:
https://filmpodium.ch/reihen-uebersicht/58239/--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaThe Pleasure Garden (GB 1925) – vor 100 Jahren und 2 Tagen feierte der Film von Alfred Hitchcock Premiere. Sehr vergnüglich und bereits mit zahlreichen von Hitchcocks typischen Themen versehen (Voyeurismus, Reisen, etwas Suspense gibt’s am Ende auch) – und einmal mehr mit einer guten Begleitung: Günter A. Buchwald (Piano & Violine), Frank Bockius (Schlagzeug) und Bruno Spörri (Altsaxofon & Lyricon).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaGestern wieder zum Stummfilmfestival:
La fille de l’eau (FR 1924) – der Erstling von Jean Renoir, aus der eigenen Tasche finanziert (der Vater war gestorben, es gab ein Erbe), um Catherine Hessling, seine erste Ehefrau (ehemals Modell des Vaters), zu präsentieren. Manches mag zahm sein, klischiert … aber ich fand den Film insgesamt doch sehr rund. Und da ist die Albtraum/Deliriums-Szene (siehe oben), die wie ein Film im Film funktioniert und absolut grossartig ist, sich bis in den filmischen Surrealismus steigert. Die grossartige Begleitung war dieses Mal komplett ausgearbeitet und stammte von einem Duo, das ich sehr mag: Elisabeth-Jane Baldry (Harfe), Stephen Horne (Piano, Akkordeon, Flöte).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaZuletzt gesehen:
Senya Ichiya Monogatari (Regie: Eiichi Yamamoto – Japan, 1969) 7/10
Kureopatora (Regie: Osamu Tezuka/Eiichi Yamamoto – Japan, 1970) 7/10
Kanashimi no Beradonna (Regie: Eiichi Yamamoto – Japan, 1973) [Re-Watch] 8,5/10
One Battle After Another (Regie: Paul Thomas Anderson – USA, 2025) 8,5/10
The Three Burials of Melquiades Estrada (Regie: Tommy Lee Jones – USA/Frankreich/Mexiko, 2005) 7,5/10
We Still Say Grace (Regie: Brad Helmink/John Rauschelbach – USA, 2020) 6,5/10--
Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.Runde 5 beim Stummfilmfestival gestern:
The Garden of Eden (USA 1928) – ein grossartiger Nachtrag zur Lewis Milestone-Retro vom Juni in Bologna, eine Art Proto-Screwball-Komödie voller wunderbarer Bilder und mit sehr viel Schwung. Begleitet haben Stephen Horne (Piano, Akkordeon) und Frank Bockius (Schlagzeug) – sehr anders als der Baldry/Horne-Score vom Vorabend, aber ebenso toll.
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Da würde mich eine kurze Rezi schon interessieren.
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerreLeo fällt im Dude-Morgenmantel vom Dach, die kiffenden Ordensschwestern vom afro-amerikanischen Ableger von Weather Underground kämpfen gegen den dauererigierten White-Supremacy-Wurm Sean Penn. Dann ist da noch der Sensei und die grosse Auto-Verfolgungsjagd. Und bisschen Sex und bisschen Bumm. Toll!
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Schlagwörter: cinéphilie, Film, Kino, Tagebuch
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