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AutorBeiträge
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Kai BargmannIch habe „X&Y” dann eine Weile weggestellt und erst im Herbst, als der Veröffentlichungstrubel abgeebbt war, wieder gehört.
Mit etwas Abstand hört sich das Album viel besser an – und ich meine damit nicht, dass ich es mir in 100 Durchläufen schöngehört hätte.
War bei mir sehr ähnlich. Ich habe das Album kurz nach VÖ gekauft, einmal gehört (und für weder sonderlich gut noch für extrem schlecht befunden) und dann erstmal weggestellt.
Mehrfach gehört habe ich es erst wieder im November/Dezember und muß sagen, dass ich schon weitaus schlechtere Platten gehört habe. Flop des Jahres ist es für mich jedenfalls definitiv nicht. Die Position hält bei mir (ob des Medienrummels, der um die VÖ gemacht wurde) eindeutig R.Williams.--
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WerbungKrautathausDa muß ich Kai zustimmen: „Rush of blood“ klingt schon sehr aufgeblasen. Hat aber die besseren Songs drauf. Ich finde auch „X & Y“ ganz anständig.
Meine auch, dass RoB besser als X&Y ist. :bier:
Wollte hier feststellen, wie es sein kann, dass man X&Y gleich zum Flop des Jahres macht.
Da würde ich ja beispielsweise einen Adam Green viel weiter vorne sehen.
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„Weniger, aber besser.“ D. RamsKai Bargmann
Da würde ich ja beispielsweise einen Adam Green viel weiter vorne sehen.
Dann war vielleicht Dein Anspruch an Adam Green zu hoch. Ich hab „Gemstones“ bestimmt 5 x so oft gehört, wie „x & y“.
P.S. Art Vandelay: ich hab das Album von Robbie noch nicht gehört, aber den einen oder anderen Song. Das waren nun wirklich keine tollen Melodien.
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“It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike RoykoTheMagneticFieldWer mir sagt er mag Coldplay nicht ok, wer mir sagt Coldplay wären ja richtig gut gewesen und das neue Album sei Mist – sorry no way. […] soviel verändert hat sich da wirklich nicht […]
genau das sage ich aber. und geändert hat sich in meinen ohren (und auf diese verlasse ich mich in der regel) viel – zu viel.
parachutes war superb, viel gefühl, melancholie, aber keine spur von „weinerlichkeit“. zudem nicht so „überladen“, eher reduzierte instrumentalisierung.
rush of blood gefiel mir schon weniger, und liess bereits die unheilvolle entwicklung erahnene, welche sich mit dem unsäglichen x&y leider bestätigt hat. üppige instrumentalisierung, übersteigerter pathos (oder eben weinerlichkeit), und viel zu viele sinnleere „oh yeah“s. aber das songmaterial war gut.
x&y ist rush of blood + synthesizer-klangteppiche – songmaterial. und damit für mich an der grenze zur unhörbarkeit. und das sage ich als einer, der parachutes damals fast durchsichtig gespielt hat.--
Art VandelayFlop des Jahres ist es für mich jedenfalls definitiv nicht.
der flop des jahres bestimmt sich ja in relation zur erwartungshaltung (die bei mir in bezug auf coldplay trotz allem noch sehr hoch war – die hoffnung stirbt zuletzt).
sonst wärs ja einfach: tokio hotel, schnappi, crazy frog und und und
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Faspotunder flop des jahres bestimmt sich ja in relation zur erwartungshaltung (die bei mir in bezug auf coldplay trotz allem noch sehr hoch war – die hoffnung stirbt zuletzt).
Das ist schon richtig. Nur sehe ich eben auch keine grundlegenden Unterschiede zwischen den drei Coldplay Alben (wobei ich Rush of Blood am wenigsten gehört habe). Das klingt für meine Ohren alles sehr ähnlich – auch durch die begrenzten stimmlichen Variationsmöglichkeiten von Ch.Martin.
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Faspotungenau das sage ich aber. und geändert hat sich in meinen ohren (und auf diese verlasse ich mich in der regel) viel – zu viel.
parachutes war superb, viel gefühl, melancholie, aber keine spur von „weinerlichkeit“. zudem nicht so „überladen“, eher reduzierte instrumentalisierung.
rush of blood gefiel mir schon weniger, und liess bereits die unheilvolle entwicklung erahnene, welche sich mit dem unsäglichen x&y leider bestätigt hat. üppige instrumentalisierung, übersteigerter pathos (oder eben weinerlichkeit), und viel zu viele sinnleere „oh yeah“s. aber das songmaterial war gut.
x&y ist rush of blood + synthesizer-klangteppiche – songmaterial. und damit für mich an der grenze zur unhörbarkeit. und das sage ich als einer, der parachutes damals fast durchsichtig gespielt hat.Ok von Parachutes zu X&Y kann ich die Begründung halbwegs nachvollziehen, aber auch nur da. Ich finde auf X&Y tolles Songmaterial – „Square one, What if, White shadow, Fix you, talk, The hardest Part, Swallowed in the sea, Twisted Logic“ und vor allem auch der Hidden Track ganz superb, der Rest nur unwesentlich schlechter. Da fallen mir mit „Daylight, Green Eyes und A Whisper“ auf der Rush aber schlechtere Songs ein.
Naja so unterscheiden sich Geschmäcker für mich bisher eine Steigerung von Album zu Album.
Grundsätzlich gings mir aber um die Schar von Leuten, die erst einfach mal losbrüllen klar Colplay ganz übel (wozu du ja scheinbar nicht gehörst), denn Musik zu der ich keinen Bezug habe hier zu listen ist ja nun so schwer nicht, da reicht nur dann der Platz nicht.Ich fürchte ein weiterer Flop für mich, Kate Bush – Aerial, und das sag ich mit größtem Bedauern
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!Art VandeleyDas klingt für meine Ohren alles sehr ähnlich […]
ich kann mir nicht helfen, für meine ohren könnte der unterschied zwischen parachutes und x&y kaum grösser sein. so unterscheiden sich die wahrnehmungen.
TheMagneticFieldder Hidden Track ganz superb
das stimmt! till kingdom come ist ganz grosses tennis – auf parachutes-niveau. der song unterscheidet sich aber fundamental vom rest der platte: till kingdom come ist sehr sparsam instrumentalisiert und entfaltet daher eine viel intensivere wirkung als das überladene synthesizer-zeugs (ich bin versucht, es als „klangbrei“ zu bezeichnen), das sich sonst auf dem album findet.
TheMagneticFieldfür mich bisher eine Steigerung von Album zu Album.
für mich, leider, das gegenteil.
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Mich würde interessieren, wie Till Kingdom Come klingen würde, wenn es wirklich zu einem Duett mit Johnny Cash gekommen wäre. Naja, von der Instrumentalisierung wahrscheinlich genauso, aber von der Wirkung und der Intensivität her…
Der Rest von X&Y gefällt mir übrigens nur bedingt. Fix You ist sicher ein Über-Song und wird wahrscheinlich ein Coldplay Klassiker werden. Zwei, Drei andere nette Stücke drauf (Square One, The Hardest Part, Swallowed In The Sea) aber sonst?
Weniger wäre hier sicher mehr gewesen.--
Erster Anwärter für den Flop des Jahres 2006 ist für mich persönlich Wilco – Kicking Television. Ist zwar eine 2005er Cd, aber ich kann nach 5,6 Versuchen mit dem Live-Wilco einfach nicht warm werden. Da bleib ich lieber bei den Studio-Cd´s die ich teils sehr gerne höre. Ganz nervtötend finde ich die diversen Solis und Spitzenreiter auf der Nervtöterskala ist das ( lt. RS ) 36-fache Wiederholen des Wortes „nothing“ beim ersten Stück. Schade, hab gedacht dass Wilco duch diese CD sich ein paar Plätze in meinem persönlichen Ranking nach vorn arbeitet – war nix !
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Clarence doesn't leave the E Street Band when he dies. He leaves when we dieMir egal, wer Flop des Jahres ist. Mich interessieren nur die guten Sachen.
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How does it feel to be one of the beautiful people?ClauMir egal, wer Flop des Jahres ist. Mich interessieren nur die guten Sachen.
Und das weisst du immer schon, bevor du eine CD kaufst ? ich bin zum Beispiel sehr froh daß ich hier im Forum sehr viel kritisches über die Tortoise & Prince Billy gelesen habe. Das hat mich vor einem Spontan-Flopkauf von einer mit immerhin 4 1/2 Sternen vom RS-bewerteten CD bewahrt. Diesen Zweck soll dieser Thread ein bisschen erfüllen …
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Clarence doesn't leave the E Street Band when he dies. He leaves when we dieSchon ein bisl peinlich das zuzugeben: jennifer Lopez – Rebirth…nachdem ich On the 6 und J.Lo ganz passabel fand (sehr motivierend beim Zimmer putzen)
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"Der größte Trick den der Teufel je gebracht hat, war die Menschheit glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht."nikodemusStimmt, Coldplay haben sich mit X&Y in eine Schublade gedudelt, aus der sie nicht mehr rauskommen werden…
Hallo?????*räusper*
Ersteinmal dudeln Coldplay nicht. Das „X & Y“ ist ein ausgezeichnetes Coldplay Album, welches man nur nicht zu schätzen weiss wenn man der Band nicht einräumt auch mal etwas anders zu klingen als auf den bisherigen Alben.
Zu der Schublade aus der sie nicht mehr rauskommen werden… „das werden wir ja sehen, wenn sie nach ihrer nun anstehenden Pause zurück auf die Bildfläche kommen“.Mein Flop des Jahres ist definitiv Robbie Williams: Intensive Care.
Ich würde es wirklich gern lieben und schätzen aber es gelingt mir einfach nicht und so wie es bisher aussieht wird es auch niemals passieren.--
Also ich fand „X & Y“ auch durchwachsen ***. Natürlich dürfen sie anders klingen, nur sollten dabei gute Songs rauskommen…. Leider sind die Hälfte der Songs von „X & Y“ belanglos. Abschreiben tue ich sie noch lange nicht. Die 2 Vorgänger bekommen von mir ****1/2
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Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, dass er die Menschen schlechter machen kann. "Fackel" - Karl Kraus -
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