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Faspotungenau das sage ich aber. und geändert hat sich in meinen ohren (und auf diese verlasse ich mich in der regel) viel – zu viel.
parachutes war superb, viel gefühl, melancholie, aber keine spur von „weinerlichkeit“. zudem nicht so „überladen“, eher reduzierte instrumentalisierung.
rush of blood gefiel mir schon weniger, und liess bereits die unheilvolle entwicklung erahnene, welche sich mit dem unsäglichen x&y leider bestätigt hat. üppige instrumentalisierung, übersteigerter pathos (oder eben weinerlichkeit), und viel zu viele sinnleere „oh yeah“s. aber das songmaterial war gut.
x&y ist rush of blood + synthesizer-klangteppiche – songmaterial. und damit für mich an der grenze zur unhörbarkeit. und das sage ich als einer, der parachutes damals fast durchsichtig gespielt hat.
Ok von Parachutes zu X&Y kann ich die Begründung halbwegs nachvollziehen, aber auch nur da. Ich finde auf X&Y tolles Songmaterial – „Square one, What if, White shadow, Fix you, talk, The hardest Part, Swallowed in the sea, Twisted Logic“ und vor allem auch der Hidden Track ganz superb, der Rest nur unwesentlich schlechter. Da fallen mir mit „Daylight, Green Eyes und A Whisper“ auf der Rush aber schlechtere Songs ein.
Naja so unterscheiden sich Geschmäcker für mich bisher eine Steigerung von Album zu Album.
Grundsätzlich gings mir aber um die Schar von Leuten, die erst einfach mal losbrüllen klar Colplay ganz übel (wozu du ja scheinbar nicht gehörst), denn Musik zu der ich keinen Bezug habe hier zu listen ist ja nun so schwer nicht, da reicht nur dann der Platz nicht.
Ich fürchte ein weiterer Flop für mich, Kate Bush – Aerial, und das sag ich mit größtem Bedauern
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!