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j.w. Hat allumfänglich Recht!
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Werbungj.w.Von wem?
Ich habe das aus dem How To Buy-Thread so in Erinnerung.
Doc F.Ich würde die drei Alben tatsächlich als die drei besten seit „Scary Monsters“ bezeichnen, aber ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich die „am häufigsten genannten“ sind.
Genau dieser Spruch kommt immer wieder …
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)Clauj.w. Hat allumfänglich Recht!
Damit ist das wohl allumfänglich amtlich. Dann gebe ich mich geschlagen.
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Übrigens: Die große „David Bowie is…“ Ausstellung, die u.a. in London und 2014 in Berlin zu sehen war, ist bis April noch in Groningen in der Niederlanden zu besichtigen.
http://www.davidbowie-groningen.nl/?lang=de
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Friedrich
Ich wundere mich ja ein bisschen, dass kein schrecklicher shitstorm über mich hereinbricht, wenn ich den Bowie nach 1980 hier immer wieder schlecht mache – ohne ihn richtig zu kennen.Andererseits: Selbst die Bowie-Experten können da kaum was Amtliches empfehlen.
Ob der Output von Bowie durchweg hochwertig ist, würde ich auch bezweifeln. Besagten Alben von j.w. konnte ich bislang nicht viel abgewinnen („Hours“ ausgenommen), ich werde aber noch einmal einen Versuch unternehmen. Auch die Tin Machine Phase wird durch seinen Tod nicht besser, vorsichtig formuliert.
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Ich habe die letzten Tage festgestellt, dass ich unter’m Strich Heathen doch besser als Reality sehe. Ansonsten ist die Phase von Mitte der 80s bis Mitte der 90s ohne Frage Bowies schwächste. Von einzelnen guten Momenten abgesehen, sind sowohl Never let me down als auch Tin Machine (I und II) und Black tie white noise keine großen Würfe.
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Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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j.w.Ich habe die letzten Tage festgestellt, dass ich unter’m Strich Heathen doch besser als Reality sehe. Ansonsten ist die Phase von Mitte der 80s bis Mitte der 90s ohne Frage Bowies schwächste. Von einzelnen guten Momenten abgesehen, sind sowohl Never let me down als auch Tin Machine (I und II) und Black tie white noise keine großen Würfe.
Zustimmung in allen Punkten. „Heathen“ ist auf jeden Fall besser. „Reality“ wirkt für mich wie ein zweiter Aufguss von „Heathen“ mit schwächeren Songs (wenn man mal „Bring Me The Disco King“ rausnimmt, das wirklich toll ist).
Und ja, nach „Let’s Dance“ hatte Bowie seine schwächste Phase – fast zeitgleich zu Springsteen und Dylan übrigens – besser wird es erst wieder mit „Buddha of Suburbia“.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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auf
j.w.Heathen
bin ich durch Zufall aufmerksam geworden, lief nämlich vor dem Paul Weller Gig im Hamburger Stadtpark (2006), war dann auch die erste Bowie LP nach Let’s Dance, die ich mir gekauft habe, Heathen ist ein tolles Album.
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Doc F.besser wird es erst wieder mit „Buddha of Suburbia“.
Die mich aber auch nicht wirklich überzeugt…
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Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage BlueEine Frage:
von der „Sue“ gibt es zwei Versionen:
– dunkles Cover – Columbia
– etwas heleres Cover (pink?)
Welches ist der Unterschied? Danke euch.kurganrsEine Frage:
von der „Sue“ gibt es zwei Versionen:
– dunkles Cover – Columbia
– etwas heleres Cover (pink?)
Welches ist der Unterschied? Danke euch.Es gibt eine US-Pressung auf Columbia und eine EU-Pressung auf Parlophone.
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How does it feel to be one of the beautiful people?Doc F.“Heathen“ ist auf jeden Fall besser. „Reality“ wirkt für mich wie ein zweiter Aufguss von „Heathen“ mit schwächeren Songs (wenn man mal „Bring Me The Disco King“ rausnimmt, das wirklich toll ist).
Du hattest ja schon im Ranking-Thread meine relativ gute Bewertung für „Reality“ hinterfragt. Ich habe das Album gerade noch einmal intensiv gehört und stelle fest, dass es bei mir weiterhin vor „Heathen“ liegt. Einen Aufguss höre ich da überhaupt nicht und auf nur einen guten Track kann man das Album aus meiner Sicht auch nicht reduzieren. Mir z.B. gefällt der Einstieg mit „New killer star“ und „Pablo Picasso“ und vor allem das Ende mit dem hervorragenden „Fall dogs bomb the moon“, „Try some, buy some“ und natürlich „Bring me the disco king“ überdurchschnittlich gut. Dazwischen gibt es an der ein oder anderen Stelle auch mal ein wenig Leerlauf, aber den muss „Heathen“ auch verkraften.
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there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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pipe-bowlDu hattest ja schon im Ranking-Thread meine relativ gute Bewertung für „Reality“ hinterfragt. Ich habe das Album gerade noch einmal intensiv gehört und stelle fest, dass es bei mir weiterhin vor „Heathen“ liegt. Einen Aufguss höre ich da überhaupt nicht und auf nur einen guten Track kann man das Album aus meiner Sicht auch nicht reduzieren. Mir z.B. gefällt der Einstieg mit „New killer star“ und „Pablo Picasso“ und vor allem das Ende mit dem hervorragenden „Fall dogs bomb the moon“, „Try some, buy some“ und natürlich „Bring me the disco king“ überdurchschnittlich gut. Dazwischen gibt es an der ein oder anderen Stelle auch mal ein wenig Leerlauf, aber den muss „Heathen“ auch verkraften.
Tja, bei mir zünden gerade „New Killer Star“ und „Try Some, Buy Some“ so gar nicht (wobei ich die Originalversion von George Harrison auch nicht kenne).
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Try some buy some finde ich auch komplett überflüssig. Aber New Killer Start ist klasse. Never get old auch. Pablo Picasso ist zwar auch ein Cover, aber ein gelungenes finde ich.
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Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage BlueTreuen Bowie-Fans sicher schon bekannt und vermutlich hier auch schon mal erwähnt worden. Trotzdem hier noch mal die Website Bowie Golden Years mit einer ausführlichen Chronik und einer Fülle von Material der Jahre 1974 – 1980.
Einem Freund gegenüber meinte ich vor ein paar Tagen: Wenn man sich Bowie Mitte der 70er anschaut und liest, was er wo mit wem getrieben hat, möchte man diese Zeit lieber die „schneeweißen Tage“ nennen. Wo war der überhaupt zuhause? Hat der zwischendurch auch mal geschlafen? Das weiße Pulver hat ihn offenbar fast ununterbrochen auf den Beinen gehalten. Toll für Bowies Musik, aber verheerend für Bowies psychische und physische Gesundheit.
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme) -
Schlagwörter: David Bowie
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