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AutorBeiträge
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Leonard Zeligaber die meisten Themen, die er anpackt, haben etwas für sich.
Nein. Dieser intellektuelle Nihilismus, daß Zynismus und Einsamkeit schon genug interessanten Stoff bieten ist auf Dauer doch etwas wenig. Zumal Houellebecq Themen wie Islamismus gerade mal so nur für den Handlungsverlauf braucht. Da kann er stilistisch noch so gut an Balzac geschult sein (was er wirklich auch ist).
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hmm, vielleicht kommt Bateman nochmal und weiß mehr, über Price, in Lunar Park sagt er jedenfalls nichts darüber.
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Let's rock and roll/put some real hip hop in your soul/over this track there's no stoppin the flow/let's blast off in a ridiculous way/face off, like Nicolas CageNapoleon Dynamite Da kann er stilistisch noch so gut an Balzac geschult sein (was er wirklich auch ist).
Guter Stil und Balzac, haut das hin?
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Wenn wir schon alles falsch machen, dann wenigstens richtig.Napoleon DynamiteNein. Dieser intellektuelle Nihilismus, daß Zynismus und Einsamkeit schon genug interessanten Stoff bieten ist auf Dauer doch etwas wenig.
Bernhard ist damit doch auch ganz gut über die Runden gekommen.
Aber hier gehts ja eigentlich um American Psycho:
ein gutes Buch, das es tatsächlich schafft, dem Leser noch ein paar Emotionen zu entlocken. Besonders reizvoll: wie es Ellis gelingt, den Leser ständig rabiat zwischen Sympathie für und Abscheu gegen den Erzähler hin- und herzuschubsen.--
I like to move it, move it Ya like to (move it)Sonic Juice Besonders reizvoll: wie es Ellis gelingt, den Leser ständig rabiat zwischen Sympathie für und Abscheu gegen den Erzähler hin- und herzuschubsen.
ach, für den empfindest du Sympathie?
JöIst wie mit Houellebecq: Kennt man keins, kennt man alle.

Unsinn. Bret Easton Ellis ist nicht Houellebecq.
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JanPPach, für den empfindest du Sympathie?
Finde ich naheliegend. Im Vergleich zu den Leuten aus der Oberschicht, mit denen er verkehrt und die er verachtet, ist er doch noch der lebendigste. Ich finde, dass eine Identifizierung mit ihm stellenweise kaum zu verhindern ist. Ist bei Erzählungen in erster Person ja sowieso darauf angelegt.
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I like to move it, move it Ya like to (move it)Sonic JuiceIm Vergleich zu den Leuten aus der Oberschicht, mit denen er verkehrt und die er verachtet, ist er doch noch der lebendigste. Ich finde, dass eine Identifizierung mit ihm stellenweise kaum zu verhindern ist. Ist bei Erzählungen in erster Person ja sowieso darauf angelegt.
richtig, das ist natürlich der sinn. wobei die beschreibungen seiner besitztümer und gebräuche derartig grotesk sind, dass man sich relativ schnell von ihm „distanziert“.
Dead ManUnsinn. Bret Easton Ellis ist nicht Houellebecq.
Es sind Leute, die durch ein Übermaß an Provokation langweilen, toben wie Yosemite Sam auf der Jagd nach Bugs Bunny und dabei nur raschelndes Papier produzieren.
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Wenn wir schon alles falsch machen, dann wenigstens richtig.Das ist doch Quatsch.
Insbesondere von Houllebecq habe ich mich persönlich nun wirklich noch nicht proviziert gefühlt. Intelligent unterhalten allerdings schon. Was provoziert Dich denn so besonders an ihm? Die zwei drei Sexszenen im Nudistencamp? Huuuui!
Und zu Ellis: andere Autoren würden sich drei Arme dafür abschneiden, wenn sie wenigstens einmal in ihrem Leben ein so originelles und interesantes Buch wie American Psycho schreiben könnten. Dass er sich mit seinem Stil nun wiederholt und sein Potential vielleicht auch schon erschöpft ist, stört mich da nur wenig. Das ist nur menschlich. Besser One Hit Wonder als No Hit No Wonder.
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I like to move it, move it Ya like to (move it)Sonic JuiceBesser One Hit Wonder als No Hit No Wonder.
naja, das ist Ellis ja nun auch nicht. sicher, da geb ich dir recht, scheint sein potential erschöpft zu sein, was ich aber nicht hoffe. man mag ja zu Ellis stehen wie man will, aber American Psycho jetzt auf das zu reduzieren, wofür man es kennt oder hält, halte ich für falsch. American Psycho ist satire und Ellis sowieso, auch wenn es nach zehn jahren nicht mehr ganz so wirkt. ähm…Lunar Park beginnt stark, läßt aber auch stark nach, so nach 200 seiten beginnt Ellis etwas zu erzählen, was langweilig und nicht mehr spannend ist, habs aber trotzdem nicht bereut.
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Let's rock and roll/put some real hip hop in your soul/over this track there's no stoppin the flow/let's blast off in a ridiculous way/face off, like Nicolas CageTravisnaja, das ist Ellis ja nun auch nicht. sicher, da geb ich dir recht, scheint sein potential erschöpft zu sein, was ich aber nicht hoffe. man mag ja zu Ellis stehen wie man will, aber American Psycho jetzt auf das zu reduzieren, wofür man es kennt oder hält, halte ich für falsch. American Psycho ist satire und Ellis sowieso, auch wenn es nach zehn jahren nicht mehr ganz so wirkt.
Gebe Dir in allem Recht, das „one hit wonder“ war auch keine Einschätzung seines Werks, sondern eher gemeint: selbst wenn er nur ein „one hit wonder“ wäre, wäre das nicht weiter schlimm….
Hoffe auch, von Ellis noch mal was anständiges zu lesen. Kenne neben AP sein Debut (below zero, oder so ähnlich) und Glamorama. Das erstere liest sich wie eine Vorstudie zu AP, das letztere ist als Satire auf die Mode(l)welt eigentlich recht unterhaltsam, verläuft sich aber im letzten Drittel und kann letztlich nicht einlösen, was es an Spannung aufgebaut hat. Habe es nicht bereut, aber es ist auch im Rückblick überhaupt nichts hängengeblieben.--
I like to move it, move it Ya like to (move it)Sonic JuiceHoffe auch, von Ellis noch mal was anständiges zu lesen. Kenne neben AP sein Debut (below zero, oder so ähnlich) und Glamorama.
„Less Than Zero“ hieß das.
Empfehlen könnte ich Dir von Ellis noch „Einfach unwiderstehlich“ (aka „The Rules of Attraction“), das ultimative Studentenbuch. Wenn Du das gelesen hast, weißt Du, wie es bei uns an der FU zugeht…
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„Kreuzberg ist so hart, dass sogar die Steine sagen: Wir sind zu weich für die Strasse. So hart ist Kreuzberg.“ (Catee)Hank Williams@ Brosche
Also unter einem „Katalog“ stelle ich mir was anderes vor. Die Gewaltdarstellungen machen doch prozentual wirklich nur einen kleinen (wenn auch zugegeben drastischen) Teil des Romans aus. Da wird ja selbst Whitney Houston und Phil Collins mehr Platz eingeräumt als, sagen wir mal, dem Tränengas.Habe ich anders empfunden. Jedenfalls macht es für mich einen Unterschied 4-5 Seiten über Housten zu lesen als bei einer detaillierten und furchtbar erfindungsreichen Folter über die gleiche Distanz zu gehen. Selten habe ich bei einem Roman so geschwitzt, wenn die ein oder andere Szene unweigerlich ihren Lauf nahm. Das hat man im Film verträglicher aber gleichsam aussagekräftig auf den Punkt gebracht.
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Bleibense Mensch. [/FONT][/I][/COLOR][/FONT]BroscheSelten habe ich bei einem Roman so geschwitzt, wenn die ein oder andere Szene unweigerlich ihren Lauf nahm. Das hat man im Film verträglicher aber gleichsam aussagekräftig auf den Punkt gebracht.
Ging mir ähnlich, aber aus den gleichen Eindrücken heraus halte ich den Roman für herausragend und den Film nur für nett und unterhaltsam. Das muss einer ja erstmal schaffen, Dich zum Schwitzen zu bringen. Im Film ist die Gewalt letztlich genauso gut konsumierbar und cool wie in Pulp Fiction. Im Buch ist Gewalt unangenehm, nahegehend, beklemmend, übelkeiterregend, uncool. Dies ist mir weitaus lieber und halte ich für künstlerisch erheblicher. Die Aussagen von Buch und Film sind (nicht nur) deswegen grundverschieden. Was den Film als Buchadaption inkonsequent macht. (Als eingenständiges Werk, wenn man sich die Vorlage wegdenkt, halte ich ihn dennoch für gelungen.)
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