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Werbungherr-rossiIch habe einen Clip und Song, der Dir auch gefallen könnte. Ein No Budget-Clip in Schmalfilm-Optik und mit einer hübschen Idee: Dominic spielt einen Alien, der ein Museum besucht. Musikalisch geht es in die melancholische Früh-80er-Disco. Der Text spricht mich sehr an, Museen sind ein im Pop viel zu selten gewürdigtes Thema: „A Day at the museum is a parallel universe crossing my path“.
Dominic Sen – Natural HistoryDanke für den Tipp! Dominic Sen kannte ich bis eben nicht. „Natural History“ gefällt mir gut: ein schönes Liebeslied mit einem selten besungenen Motiv, dem gemeinsamen Tag im Museum, smooth, sanft, zurückhaltend – „melancholische Früh-80er-Disco“ nehme ich gern. (Diese Periode scheint es ihr angetan zu haben? Ich habe gerade noch einen anderen Track von ihr angehört, da verwendet sie sogar den Saxophon-Sound von damals.)
Visuell ist das jetzt nicht so meins. Mir gefällt, dass sie darin Ursula K. LeGuins The Left Hand of Darkness liest („Winterplanet“); das passt gut. Aber die Bildqualität ist auf „alt“ getrimmt, was die Episode zunächst auch visuell auf die 70er oder 80er Jahre zu datieren scheint – bis sie dann ihr Smartphone zückt und das Ganze in die Gegenwart reißt. Das finde ich inkonsequent.
Das erinnert mich übrigens an einen aktuellen La Roux-Clip, den ich vor kurzem gesehen habe („International Woman of Leisure“): Der kam nicht nur in einem 80er-Sound, sondern auch in einem 80er-Retro-Look daher, aber unter den Requisiten waren Mobiltelefone aus dem frühen 21. Jahrhundert – ein arger Stilbruch.
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To Hell with Poverty@go1: Dieser spezielle Sound ist auf Dominics Album schon deutlich vertreten, sie adaptiert aber auch andere 80s-Einflüsse wie Synth Pop. Macht Spaß, gutes Songwriting, stilvoll produziert. Würde ich gerne von La Roux’s neuem Song auch sagen, sie war ja in der Richtung mal wegweisend, aber „International Woman“ ist leider recht dröge geraten. Hoffen wir mal, dass es nicht symptomatisch für das kommende Album.
Selena Gomez – Lose You To Love Me
„Bad Liar“ war ja vor einigen Jahren schon mal ein überraschend cleverer und unterhaltsamer Track und Clip, aber jetzt gelingt der ewigen Disney-Prinzessin der überzeugende Schritt in die Pop-Relevanz, wie letztes Jahr Ariana Grande. Altmeisterin Sophie Muller gelingt es, dazu unverbrauchte Bilder zu finden mit einem sehr reduzierten, aber effektvollen Clip. Aktuelle Billboard-No. 1.
Und noch ein Spätzünder hinterher, mit dem großen Erfolgs ihres Albums „Cuz I Love You“ hat auch Lizzos bereits zwei Jahre alter Song „Truth Hurts“ mit zugehörigem Video Fahrt aufgenommen und sich zu einer der drei langlebigsten US-No. 1s in diesem Jahr entwickelt. Passt aber auch zu gut in die Nachbarschaft von „Old Town Road“ mit seiner Bubblegum-Trap-Melodie. Der Clip variiert ein klassisches Thema: Die eskalierende Traumhochzeit.
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herr-rossi„International Woman“ ist leider recht dröge geraten.
Das kommt noch verschärfend hinzu, ja.
herr-rossiSelena Gomez – Lose You To Love Me
(…) Altmeisterin Sophie Muller gelingt es, dazu unverbrauchte Bilder zu finden mit einem sehr reduzierten, aber effektvollen Clip.Dem kann ich nur zustimmen; Selena Gomez wird darin wirklich schön in Szene gesetzt.
Und während sich Lizzo vor zwei Jahren eine humoristische Hochzeit hat inszenieren lassen, behandelt der neue Clip von Danny Brown die Jahre nach der Hochzeit (der Eltern) – die Realität immer fest im Fischauge, der Track produziert von Q-Tip: „Ain’t no next life, so now I’m tryna live my best life“.
Danny Brown – „Best Life“ (Regie: Augustin Vita)
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To Hell with PovertySebastiAn – „Sober“ feat. Bakar (Regie: Nathalie Canguilhem)
Das Synth-Geblubber des französischen Produzenten SebastiAn und Bakars Genöhle sollten einen nicht davon abschrecken, sich dieses visuell eindrucksvolle Video anzusehen. In der Hauptrolle: Félix Maritaud.
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To Hell with PovertyPoppy – BLOODMONEY
Bei Poppy bin ich ja derzeit eher Beobachter als Fan, aber interessant bleibt ihre Entwicklung schon. „Bloodmoney“ klingt nicht so gimmicky wie die Vorgängertracks, sondern ist von Anfang bis Ende düster und hard hitting – und so ist auch der Clip.
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Moses Sumney – „Virile“ (Regie: Moses Sumney)
Viril? Und ob. Aber das Video ist unheimlich, die Musik kühl und angespannt. Ein beeindruckender Clip.
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To Hell with PovertyEDIT: Der Clip wurde offensichtlich zurückgezogen.
Brandneuer Track von Billie. Anders als alles auf ihrem Album, sehr fließend, erinnert mich an zalagasper (die sie wohl nicht kennen wird). Und der Clip für Billies Verhältnisse hochromantisch.
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DJ Shadow – „Rocket Fuel“ feat. De La Soul (Regie: Sam Pilling)
In diesem Clip wird endlich enthüllt, was beim Fälschen der Mondlandung vor 50 Jahren alles schiefgegangen ist…
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To Hell with PovertyHaim – „Hallelujah“ (Regie: Paul Thomas Anderson)
Zeitlos-klassischer Laurel-Canyon-Folk, sanft und melancholisch. Mich hat’s ergriffen.
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To Hell with PovertyAllie X – Regulars
Allie ist schon eine Weile dabei, der neue Clip markiert einen Richtungswechsel, das ist nicht mehr der knallige Post-Gaga-Pop, mit dem sie bekannt wurde. Ein leicht fließender Song über eine depressive Phase und ihre Überwindung, die sehr schön in Bilder umgesetzt wird.
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Apropos „knalliger Pop“: den gibt es stattdessen von Kesha, deren Track „My Own Dance“ im Refrain kalt und maschinell auf mich wirkt – aber das Video von Allie Avital enthält so viele unterhaltsame Einfälle (aufgehängt am Thema „Müsli“), dass der Clip mir trotz der Musik gefällt.
Kesha – „My Own Dance“ (Regie: Allie Avital)
Danach brauche ich allerdings Erholung und folge deshalb Alicia Keys in die Rollschuh-Disko, in der visuell nicht so viel passiert, aber der Groove stimmt und die Musik warm, vertraut und einladend klingt.
Alicia Keys – „Time Machine“ (Regie: Art Johnson & Cole Cook)
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To Hell with PovertyBlack Pumas – „Colors“ (Regie: Kristian Mercado)
Schöne Soul-Musik, jetzt auch mit schönem Video zum Thema „Leben und Aufwachsen in der Bronx“.
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To Hell with PovertySmoke Fairies – „Disconnect“ (Video von Annick Wolfers)
„Lost in your own world / You’re looking for no one / What the hell’s wrong with you?“ Ein Stück Folk-Rock mit prägnanter Gitarren-Figur als zweiter Vorbote des kommenden Albums Darkness Brings the Wonders Home. Das Video ermöglicht einen Hausbesuch bei Jessica Davies und Katherine Blamire – an einem düsteren Tag, an dem manches drunter und drüber geht.
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To Hell with PovertyAlgiers – Dispossession
Nicht so explosiv wie „Underside Of Power“ vor zwei Jahren, aber erneut vorwärtsdrängender Soul der Polit-Aktivisten. Der Regisseur des s/w-Clips hat offensichtlich ein Auge für Architektur. Die Aufnahmen entstanden in Noisy-le-Grand, einem Vorort von Paris.
https://www.youtube.com/watch?v=aFkxdUqOW6A
Echosmith – Shut Up And Kiss Me
Die Geschwister Sierota, als Teen-Band bekannt geworden, sind inzwischen erwachsen und Sydney schon verheiratet. Ihr Mann spielt den nerdigen und vor allem begriffsstutzigen Angebeteten in diesem Clip zu einem fluffig-sommerlichen Liebeslied, das auch Carly Rae Jepsen gut stehen würde.
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Schlagwörter: Musik Videos, Shorts, Videoclips
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