28.03.15–Rudis Maxitüte#25: Städtereisen/Save me from this Rock’n‘Roll

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  • #9522223  | PERMALINK

    lucy-jordan
    Metalmama

    Registriert seit: 26.11.2004

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    10.

    Jimmy Jørgensen – Everybody’s gotta learn sometime (J. Warren); A Face in the Crowd, 2011.

    Gelernt hat er Klempner, aber wann der 1964 geborene Jimmy Jørgensen das letzte Mal die Rohrzange schwang, entzieht sich meiner Kenntnis. Seit Mitte der 80er Jahre macht er Musik, zuerst als Frontman von Hotel Hunger, die 1989 mit ihrem Debütalbum herauskamen, und seit Mitte der 90er Jahre in Soloausflügen. Er arbeitete als Schauspieler in Film und Fernsehen sowie auf der Bühne in Musikproduktionen wie Tom Waits‘ „Black Rider“ und veröffentlichte zwei großartige Coveralben – „Come into my Sleep“ von 2010 sowie „A Face in the Crowd“ von 2011. Aus letzter Produktion nun das Cover von „Everybody’s gotta learn sometime“, im Original von den Korgis. Und hier mache ich erneut eine Ausnahme von meinen selbstgesetzten Regeln, denn im strengen Sinne ist das jetzt wahrscheinlich kein Singer-Songwriter-Pop, da ja nicht selbstgeschrieben. Aber ohne Jimmy hätte ich diese Sendung unvollständig gefunden. Und Songwriting beherrscht er durchaus, nur ich bleibe den Beweis dafür schuldig.

    http://da.wikipedia.org/wiki/Jimmy_J%C3%B8rgensen

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    #9522225  | PERMALINK

    rosemarys-baby
    random encounter

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    :sonne:

    --

    ... und in den Taschen nur Messer und Fussel
    #9522227  | PERMALINK

    copperhead
    ausgemachter exzentriker

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    Beiträge: 37,646

    du wärst was schuldig geblieben, wenn du das nicht gespielt hättest ;-):sonne:

    --

    BAD TASTE IS TIMELESS    
    #9522229  | PERMALINK

    lucy-jordan
    Metalmama

    Registriert seit: 26.11.2004

    Beiträge: 34,503

    Copperheaddu wärst was schuldig geblieben, wenn du das nicht gespielt hättest ;-):sonne:

    Danke :liebe: !

    --

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    #9522231  | PERMALINK

    lucy-jordan
    Metalmama

    Registriert seit: 26.11.2004

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    11.

    Steen Jørgensen – Decades (Joy Division); Standards for living…, 2013.

    Jørgensen, nicht verwandt und nicht verschwägert, zum zweiten, diesmal der ebenfalls komplett unverzichtbare Steen, den ich auch in meiner Novembersendung breiter mit seinem Soloalbum vorstellte. Also – die Chance genützt für ein Selbstzitat: „Steen Jørgensen, ehemals Frontman der ebenfalls großartigen Sort Sol, anfänglich Sods geheißen. Meine Güte – der Mann dürfte hier ja mittlerweile auch einen Namen haben, und vor einem Jahr brachte er endlich sein Soloalbum heraus. Es ist ja nicht so, dass er seit dem Ende von Sort Sol, geschätzt so um 2004 herum, Nägelkauend auf dem Sofa saß. (…) Aber im letzten Herbst dann endlich sein Solodebüt, ein Coveralbum mit dem großartigen Namen „Standards for Living…“, was die dänische Musikkritik in heftiges Schlingern brachte. Was war erwartet worden? Ein Coveralbum scheinbar nicht. Immerhin kann ein Künstler mit Coverversionen eine Menge deutlich machen, vor allem mit denen, die keiner auf dem Plan hat.“ Nun spiele ich heute Abend genau den Song, den man natürlich als komplett überraschungsfrei ansieht, wenn man die Tracklist des Albums anschaut. Wer sollte denn Joy Division covern, wenn nicht Steen Jørgensen? Auf der anderen Seite – werden Joy Division häufig gecovert? Na eben! „Decades“ lohnt unbedingt den erneuten Bruch der Regel, nur eigenes Material zu spielen.

    https://da-dk.facebook.com/pages/Steen-J%C3%B8rgensen/319038854789968

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    #9522233  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

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    Beiträge: 0

    edit.

    --

    #9522235  | PERMALINK

    r2d2
    May the 4th be with you

    Registriert seit: 15.09.2005

    Beiträge: 28,356

    So, bin wieder anwesend.

    --

    >Still crazy after all these years<>>>
    #9522237  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    eine sehr gute Coversversion ist das:sonne:

    --

    #9522239  | PERMALINK

    lucy-jordan
    Metalmama

    Registriert seit: 26.11.2004

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    R2D2So, bin wieder anwesend.

    Schön :sonne: !

    --

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    #9522241  | PERMALINK

    lucy-jordan
    Metalmama

    Registriert seit: 26.11.2004

    Beiträge: 34,503

    sameine sehr gute Coversversion ist das:sonne:

    Danke :liebe: – und das gesamte Album ist erste Sahne.

    --

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    #9522243  | PERMALINK

    rosemarys-baby
    random encounter

    Registriert seit: 10.03.2007

    Beiträge: 17,189

    :sonne::sonne::sonne::sonne::sonne:

    --

    ... und in den Taschen nur Messer und Fussel
    #9522245  | PERMALINK

    lucy-jordan
    Metalmama

    Registriert seit: 26.11.2004

    Beiträge: 34,503

    12.

    C.V. Jørgensen – Tempo & timing (Valentin, L. Hybel); Indian Summer, 1988.

    Der dritte Jørgensen in meiner kleinen Reihe hat das Vornamenkürzel C.V., wobei C für Carsten, V für Valentin steht. Den Valentin hat er sich allerdings als Künstlernamen dazu gesucht. Und Achtung: Hier haben wir einen weiteren Monolithen, und ebenfalls jemanden, der mit sehr einprägsamer, nicht unbedingt gefälliger Stimme singt. 1950 im idyllischen Norden Kopenhagens geboren, startet er 1974 in seine musikalische Karriere. Es sind seine Texte, die ihn so unglaublich bedeutsam machen. Beißend satirisch ohne Rücksicht auf Gruppen, egal ob universitäre Intelligenzija oder Kleingärtneridyll, dazu mit einer phantastischen Metaphorik wird er im heutigen Dänemark vor allem als Dichter gefeiert, und die Bezeichnung „der dänische Dylan“ ist nicht falsch.

    Waren die 70er für C.V. ein Jahrzehnt, in dem seine Kreativität förmlich explodierte, so entpuppten sich die 80er eher als Durststrecke. Nach „Tidens Tern“ von 1980, das Aufnahme fand in den nationalen dänischen Kulturkanon, fand er erst gegen Ende der 80er zu seiner alten Größe zurück. „Indian Summer“ erschien 1988, den Titelsong coverten unter anderen Sort Sol als einzigen dänisch sprachigen Song in ihrem Repertoire, und aus dem gleichnamigen Album spiele ich „Tempo & Timing“ für euch. In den 90ern entwickelte C.V. Jørgensen eine völlig veränderte musikalische Sprache – er entfernte sich vom Rock und verwendete Jazzelemente, seine Musik war nicht länger temporeich und mitreißend, sondern spröde und äußerst verstiegen.

    Tempo & Timing
    Mitternacht – halt mich wach, bis ich umfalle
    Bis meine Schwarzseherei ausbleicht
    Und meine Welt in Späne fällt

    Stille – leiste mir Gesellschaft, während ich warte
    Zeig mir all deine Talente
    Halt mich aufrecht und pack mich in Watte, wenn ich kippe

    Leerlauf – rocke und rolle mich, bis ich lalle
    Bis mein IQ fällt
    Und mein Ego abdankt

    Dummheit – gib mir Paroli, bis ich flenne
    Pflanz ein Lächeln auf meine Lippen
    Lass mich an einem Ort fallen, den es nicht gibt

    Das Tempo hängt, die Stimmung ist blau
    Und der Beat, den wir vermissen, wird von anderen gemacht
    Das Timing hält & wir werden alte Männer
    Ehe der Geist von Achtundsechzig sich erneut unserer bemächtigt

    Morgengrauen – gib mir Vertrauen, bis ich schwanke
    Bis mein Steckenpferd steigt
    Und mein Hochmut fällt

    Wahrheit – lass mich vergessen, wen ich kenne
    Zünde meine Kerze an beiden Enden an
    Nimm mich mit nach draußen, wo ich keine Wurzeln schlagen kann

    https://da-dk.facebook.com/pages/C-V-J%C3%B8rgensen/14274705484

    --

    Say yes, at least say hello.
    #9522247  | PERMALINK

    demon

    Registriert seit: 16.01.2010

    Beiträge: 66,870

    Lucy Jordan12.

    C.V. Jørgensen – Tempo & timing (Valentin, L. Hybel); Indian Summer, 1988.

    toll! :sonne:

    --

    Software ist die ultimative Bürokratie.
    #9522249  | PERMALINK

    copperhead
    ausgemachter exzentriker

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 37,646

    Lucy JordanDanke :liebe: – und das gesamte Album ist erste Sahne.

    und eine version meines „nr. 1 songs“ ist auch drauf ! :sonne:

    --

    BAD TASTE IS TIMELESS    
    #9522251  | PERMALINK

    r2d2
    May the 4th be with you

    Registriert seit: 15.09.2005

    Beiträge: 28,356

    Tolle Musik, super Text!

    --

    >Still crazy after all these years<>>>
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