11.03.2017: gypsy goes jazz 46.1 / 47 / 46.2

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  • #10117057  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    sandmanSchlafenszeit-Musik.
    Vielen Dank, Flurin, für die schöne Zusammenstellung und die angenehme und informative Moderation.

    Danke fürs Zuhören und gute Nacht!

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
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    #10117061  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Äh, ja, Playhouse Four versteht sich …

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    #10117063  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    BOOKER ERVIN QUINTET
    14. Well, Well (Booker Ervin)

    Richard Williams (t), Booker Ervin (ts), Horace Parlan (p), George Tucker (b), Dannie Richmond (d)
    New York, NY, 26. November 1960
    von: Cookin’ (Savoy; CD: Denon, 1991)

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    #10117077  | PERMALINK

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    joliet-jake

    gypsy-tail-windHORACE PARLAN QUINTET 12. Oh So Blue (Leon Mitchell)

    Phantastisch!

    Ja, besonders, wie Parlan gerade sein Solo aufgenommen hat, als nehme er flink eine Dame bei der Hand, ohne dass sie weiß, wie ihr geschieht. Das alles ist sehr „freundliche“ Musik, liegt’s an Parlan? Ich erinnere seine Sachen mit Shepp nicht sehr gut, habe sie lange nicht gehört, das dürfte aber eine ganz andere Alliance gewesen sein?

    Ich bin gerade etwas im Rätseln über Stanley Turrentine, sein Ton hier ist mir zu unverbindlich; irgendwie denke ich an George Adams, aber nur, weil er auch kein Kraftprotz ist, und dennoch selten unverbindlich – und mit mehr Luft. Bei Donaldson ging’s mir ähnlich und trotzdem höre ich ihnen gerne zu.

    Die Einführungen zu den Stücken finde ich großartig, im Stück davor gefiel sie mir fast besser als die Musik selbst. Verschwiegener Rhythmus im Sprechen ist immer interessant. Vielen Dank!

    --

    #10117081  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    BOOKER ERVIN
    15. Mojo (Booker Ervin)

    Booker Ervin (ts), Horace Parlan (p), George Tucker (b), Al Harewood (d)
    Nola Penthouse Sound Studios, New York, NY, 6. Januar 1961
    von: That’s It! (Candid; CD: 1989)

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    #10117087  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    clasjaz

    joliet-jake

    gypsy-tail-windHORACE PARLAN QUINTET 12. Oh So Blue (Leon Mitchell)

    Phantastisch!

    Ja, besonders, wie Parlan gerade sein Solo aufgenommen hat, als nehme er flink eine Dame bei der Hand, ohne dass sie weiß, wie ihr geschieht. Das alles ist sehr „freundliche“ Musik, liegt’s an Parlan? Ich erinnere seine Sachen mit Shepp nicht sehr gut, habe sie lange nicht gehört, das dürfte aber eine ganz andere Alliance gewesen sein?
    Ich bin gerade etwas im Rätseln über Stanley Turrentine, sein Ton hier ist mir zu unverbindlich; irgendwie denke ich an George Adams, aber nur, weil er auch kein Kraftprotz ist, und dennoch selten unverbindlich – und mit mehr Luft. Bei Donaldson ging’s mir ähnlich und trotzdem höre ich ihnen gerne zu.
    Die Einführungen zu den Stücken finde ich großartig, im Stück davor gefiel sie mir fast besser als die Musik selbst. Verschwiegener Rhythmus im Sprechen ist immer interessant. Vielen Dank!

    Wir hatten’s im Jazz-Hörthread die letzten Tage auch von Shepp/Parlan (und es entstand dann ein neuer Shepp-Thread) – ich tue mich mit dem späten (neoklassizistischen) Shepp (so ab Ende 70er) sehr schwer, kann das nicht gänzlich rational erklären, aber das geht auch über das Rationale hinaus (sein Ton fühlt sich streckenweise für mich so angenehm an, wie das Geräusch von Fingernägeln auf einer Wandtafel – die Metapher stirbt auch mit uns aus, wer weiss heute noch, was eine Wandtafel ist bzw. eine solche, auf der man mit Fingernägeln grausliche Geräusche erzeugen konnte?) – aber gut, ich kenne von Shepp/Parlan tatsächlich nur ein eher zufällig erstandenes Album mit einem Live-Mitschnitt aus Zürich, die „Grosstaten“, die vorgarten und soulpope lieben, sind mir gänzlich unbekannt. Das sollte ich wohl gelegentlich ändern, aber es gibt halt immer so viel Musik zu hören.

    Was Turrentine betrifft, den ich durchaus eine frühe Liebe nennen darf (das Doppelalbum „Up at Minton’s“ kaufte ich in den späten Neunzigern in Athen auf Klassenfahrt, wir hören ganz am Ende eine Kostprobe daraus und nächsten Samstag die nächste, ein weiteres Highlight spare ich mir noch für später auf), den verstehe ich auch nicht ganz. Will sagen ich verstehe jeden, der ihn langweilig findet, er ist gewiss kein grosser Virtuose, aber sein Ton, kombiniert mit der Phrasierung und dem Gewicht, das er all dem gibt (ohne dass er dabei je schwergewichtig wirken würde – im Gegenteil zu Booker Ervin jetzt gerade!) … das packt mich doch, vermutlich auf eine ähnliche (und doch völlig andere) Weise, wie es die „alten“ Tenorsaxophonisten, die mit einem Fuss im Rhythm & Blues stehen, zu tun vermögen (ich denke an Musiker wie Al Sears, Jimmy Forrest, Buddy Tate, Arnett Cobb, Illinois Jacquet …).

    Und Dein letzter Absatz beschämt mich, ich dachte zunächst, Du schreibst über Parlans Klavier-Intros

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #10117091  | PERMALINK

    Anonym
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    gypsy-tail-wind BOOKER ERVIN 15. Mojo (Booker Ervin) Booker Ervin (ts), Horace Parlan (p), George Tucker (b), Al Harewood (d) Nola Penthouse Sound Studios, New York, NY, 6. Januar 1961 von: That’s It! (Candid; CD: 1989)

    Was für Abschattungen, Aufhellungen, von einer in die andere, in Booker Ervin’s Solo! Waren Tucker und Harewood so etwas wie eine sichere Hausnummer für Parlan? Ich frage, weil es mir so vorkommt, als mache Harewood einen ziemlich guten Job, aber mehr nicht, und Tucker traut sich manchmal etwas – auf die Beispiele von heute Abend bezogen.

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    #10117093  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    STANLEY TURRENTINE
    17. Thomasville (Tommy Turrentine)

    Tommy Turrentine (t), Stanley Turrentine (ts), Horace Parlan (p), George Tucker (b), Al Hareweood (d)
    Van Gelder Studio, Englewood Cliffs, NJ, 20. Januar 1961
    von: Comin’ Your Way (Blue Note, nicht veröffentlicht bis 1987; zuvor auf: Jubilee Shouts, 2 LP, 1978; CD: The Blue Note Stanley Turrentine Quintet/Sextet Studio Sessions, Mosaic, 6 CD, 2002)


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    #10117101  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    clasjaz

    gypsy-tail-wind BOOKER ERVIN 15. Mojo (Booker Ervin) Booker Ervin (ts), Horace Parlan (p), George Tucker (b), Al Harewood (d) Nola Penthouse Sound Studios, New York, NY, 6. Januar 1961 von: That’s It! (Candid; CD: 1989)

    Was für Abschattungen, Aufhellungen, von einer in die andere, in Booker Ervin’s Solo! Waren Tucker und Harewood so etwas wie eine sichere Hausnummer für Parlan? Ich frage, weil es mir so vorkommt, als mache Harewood einen ziemlich guten Job, aber mehr nicht, und Tucker traut sich manchmal etwas – auf die Beispiele von heute Abend bezogen.

    Tucker ist – gerade auf Ervins Candid-Album – durchaus ungewöhnlich, aber er macht das auf eine sehr leise Art. Aber ja, das kann man gewiss so sagen. Das Trio arbeitete ein Jahr lang hinter Lou Donaldson (als dessen Pianist Herman Foster Pause machte) und wuchs zusammen, während die Turrentines mit Max Roach arbeiteten. Für das eine Album von Tommy Turrentine als Leader ging das Roach-Quintett mit Parlan am Klavier ins Studio, vermutlich stammt von da die Idee, die damalige Donaldson-Rhythmusgruppe mit den Brüdern zusammenzubringen. Die Rhythmusgruppe – wir hören noch mehr! – spielte auch im Quartett mit Stanley Turrentine, im Quintett mit Turrentine und Grant Green (das gerade erwähnte „Up at Minton’s“), hinter Dexter Gordon und Booker Ervin … die Sätze, die ich oben zu Stanley Turrentine schrieb, passen wohl auch auf Parlan-Tucker-Harewood: leicht und doch nicht leichtgewichtig, reduziert und einfach und doch sehr spontan und offen, gänzlich uneitel und der Sache dienlich … und an der Oberfläche mag auch Parlans Musik manchen langweilig oder eindimensional vorkommen, doch zu diesen manchen gehöre ich nicht.

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    #10117103  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    HORACE PARLAN
    18. Skoo Chee (Booker Ervin)

    Tommy Turrentine (t), Stanley Turrentine (ts), Horace Parlan (p), George Tucker (b), Al Hareweood (d)
    Van Gelder Studio, Englewood Cliffs, NJ, 18. März 1961
    von: On the Spur of the Moment (Blue Note; CD: The Complete Horace Parlan Blue Note Sessions, Mosaic, 6 CD, 2000)

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    #10117105  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

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    Jetzt, bei „Thomasville“, geht mir Turrentine – vielmehr: beide Turrentines – auch viel mehr ein. Vielleicht gefällt mir heute Abend die große Verve eines Booker Ervin auch mehr und das ist schon alles. Aber mit den Mingussachen hast Du auch ein hohes Gatter aufgestellt.

    Bei Shepp habe ich wenig Ahnung, ich kenne von den späten Sachen wenig, mit Parlan vor allem das Doppelalbum „Mama Rose“, am meisten hat mich bisher wohl ein früher Mitschnitt aus dem Village Vanguard bewegt. Ach so, doch, den Shepp-Thread habe ich gesehen und muss in die Eloge d’Amour auf „Left alone Revisited“ einstimmen, auch wenn Du sie nicht teilen kannst. Auch wenn sich Shepp da anhört, als sei er nicht er selbst. Still.

    Und das gottverdammte Kreidekratzen spüre ich schon beim Lesen.

    Jetzt bei „Skoo Chee“ nehme ich natürlich alles zurück. Es fügt sich allenfalls noch dadurch, dass das Stück also von Booker Ervin ist.

    --

    #10117111  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    sehr schönes Klaviersolo das grad läuft! (soeben eingeschaltet)

    --

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    #10117115  | PERMALINK

    demon

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    redbeansandrice … soeben eingeschaltet

    Guten Abend!

    --

    Software ist die ultimative Bürokratie.
    #10117117  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    redbeansandricesehr schönes Klaviersolo das grad läuft! (soeben eingeschaltet)

    Hallo!

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #10117119  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Dir auch! / Hallo!

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