Re: Jazz: Fragen und Empfehlungen

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Anonym
Inaktiv

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Dein Eindruck scheint mir richtig zu sein. Was mir in den letzten zwei Jahrzehnten seit Miles Tod aufgefallen ist, ist eine mit der Zeit immer mehr fehlende Experimentierfreudigkeit, die einem statischen Ist-Zustand Platz gemacht hat, die den kranken Hirnen von Crouch und Wynton Marsalis (Zitat Detlef Diedrichsen) immer mehr entgegen gekommen ist. Der Jazz in der Museumsfalle, wie es Miles voraus gesehen hat. Dass das keinen noch so armseligen Sensationsjournalisten mehr aufregt, ist der letzte Erfolg der Rassisten, die nicht mal mehr aufregt, dass es dem schwarzen Mann oder Frau obliegt, den Bankrott des Landes zu erklären.

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