Re: Als Jazzneuling die richtigen Platten kaufen

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nail75

Registriert seit: 16.10.2006

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katharsisOb McLean gut für den Einstieg ist? Die beiden genannten Alben sind es auf jeden Fall, wenn man gleich in den Bereich reinschnuppern möchte, was es über den Hard Bop hinaus noch so gegeben hat, ohne gleich in die Vollen zu gehen.
Da würde ich dann vielleicht sogar gleich die beiden Contemporary-Alben von Ornette Coleman dazu nehmen.

Ansonsten kann man eigentlich mit den klassischen Blue Note Alben nie etwas falsch machen.
Zusätzlich zu den genannten fallen mir spontan „Song for my father“ von Horace Silver, „Soul Station“ von Hank Mobley und „Moanin'“ von Art Blakey ein.
Außerdem ist „The Blues and the Abstract Truth“ von Oliver Nelson ein absolut fesselnder Einstieg, der mehr oder weniger alles bietet, was man für den Anfang braucht.

Bill Evans würde ich abgesehen davon auf jeden Fall ausprobieren. Am besten „Waltz for Debby“ oder gleich das Village Vanguard-Konzert.

Das sehe ich absolut genauso. Die Mc-Lean-Alben sind keine Einstiegsalben. Ich würde auch niemandem etwas von Andrew Hill empfehlen, obwohl ich den sehr liebe. Auch die Empfehlungen kann ich unterstützen.

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