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AutorBeiträge
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Möchte diesen Mitschnitt vorerst einmal unkommentiert stehen lassen:
http://www.youtube.com/watch?v=gOtOooPzbqw
Übrigens: ihr Debütalbum soll noch in diesem Jahr erscheinen.
lg
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WerbungDieses Zitat von youtube.com steht im krassen Gegensatz zu meiner Wahrnehmung:
PrincessBraindead1
Was für ein wunderbarer Engel!Mir ist durchaus bewusst, dass ein schlecht aufgenommener Liveclip keine hinreichenende Beurteilung zulässt, aber sollte sich mein Eindruck auf Platte auch nur geringfügig bestätigen wird das entweder ganz schlimme Gruselmusik von einer noch gruseligeren Tante oder so fragil, dass die CD zerfällt wenn man sie anfasst. So was gibts schon zuhauf und noch mehr brauch ich davon eigentlich nicht. (Ist wohl außerdem das falsche Unterforum hier.)
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Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the blockIch hätte sie mal fast „live“ gesehen. Bin ich froh, dass daraus nichts wurde…
Wirkt mir viel zu sehr „aufgesetzt“. Eine richtige „Drama queen“ halt…
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Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, dass er die Menschen schlechter machen kann. "Fackel" - Karl KrausIch habe Soap&Skin in Hamburg live gesehen.
Es war unbeschreiblich gut…..sehr besonders.Der Clip sagt nichts, er ist nur schrecklich.
Hier,hört mal!
http://www.myspace.com/soapandskin
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Hamburg war ich auch, bin aber noch vor der Zeit gegangen. AUf der Bühne saß ein verhuschter Teenager, der einem nur Leid tun konnte. Pausenloses Geklimper auf dem Piano, ätherische Stimme, die im Nirgendwo verschwand. Ich kenne die MySpace-Sachen noch nicht, aber live ist das Ganze schwer abtörnend. Irgendwie kann ich das alles nicht Ernst nehmen.
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Include me out!Geklimper? Ätherische Stimme? Sie hat ne klassische Klavierausbildung und ein voluminöses Organ. Na, da haben wir wohl was anderes gehört und gesehen, soll ja vorkommen. Jedenfalls, warts ab, die kommt.
Für Berliner: Sie tritt am 30.Mai 22.30 in der Akademie der Künste auf, im Rahmen einer Theaterinstallation über Nico.--
Angeregt durch den kleinen Artikel im RS habe ich mir mal das, was bislang im Netz verfügbar ist, angehört bzw. -gesehen („Spiracle“ und „The Sun“). Ich muss mal eine Lanze für die Frau brechen: Ich finde die beiden Stücke klasse! Die Live-Performance ist grausam und macht das Stück zur Lachnummer, aber wenn sie das Drama zukünftig im Käfig lässt, kann das richtig was werden.
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the pulse of the snow was the pulse of diamonds and you wear it in your hair like a constellationIhre EP gefällt mir gut, vor allem natürlich „The Sun“. Das ist eine so eigenständige wie vollendete Vermählung von Klavier, Gesang und Elektronik – dunkel, sublim und großartig und dabei ganz maßvoll: bei dieser Aufnahme ist nichts übertrieben, überladen oder überflüssig. Erst wird langsam auf einen Höhepunkt hingearbeitet, dann mit Verzögerungen weiter die Spannung erhöht, bis der Track endlich dahinrollt, mit einem wunderschönen wiederholten Klaviermotiv und stimmungsvollen Geräuschen – und dann geht er auch schon zu Ende, eher als mir lieb ist. Dieser Track zwingt dazu, ihn gleich noch einmal anzuhören. Ziemlich großartig! „Janitor of Lunacy“ danach ist ein bißchen zwiespältig. Die Version kann sich hören lassen und hat einen eigenen Ansatz, vom Klavierpart her, aber aus dem großen Schatten Nicos kann Anja Plaschg damit nicht heraustreten, gerade auch was ihren Gesang angeht. „Xray Heartland“ gefällt mir dann wieder besser und der Remix sowieso – Fennesz ist Fennesz und dieser Track ist so schön schwelgerisch langsam (der schönste Moment kommt, wenn man am Ende das Original wiedererkennt, verlangsamt).
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To Hell with PovertyMal den Thread wieder nach oben holen.
Große Freude: Das Album kommt am 13. März und wird „Lovetune for Vacuum“ heißen. Die 7″ „Spiracle“ erscheint in einer limitierten Auflage von 300 Stück am 2.3. bei Rough Trade.

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When I hear music, I fear no danger. I am invulnerable. I see no foe. I am related to the earliest time, and to the latest. Henry David Thoreau, Journals (1857)Ich kann nur mehr dazu schreiben: Ich sah diese „Künstlerin“ live und sie war ähh human geschrieben gewöhnheitsbedürftig..okay furchtbar…
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Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, dass er die Menschen schlechter machen kann. "Fackel" - Karl KrausVega4Ich kann nur mehr dazu schreiben: Ich sah diese „Künstlerin“ live und sie war ähh human geschrieben gewöhnheitsbedürftig..okay furchtbar…
Und damit hast du auch vollkommen recht! Aber hör dir mal ihre EP an, und du wirst (hoffentlich) einräumen müssen, dass darauf nichts Überzogenes zu finden ist, im Gegenteil: Da wird sehr maßvoll und intelligent inszeniert. Ich kann mir eigentlich gar nicht vorstellen, dass dir das nicht gefällt, so, wie ich dich kenne. Ich bin hingerissen von dieser Mischung aus Klavier-Melancholie und Elektrogebrizzel! Riskier doch bitte noch ein Ohr!
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the pulse of the snow was the pulse of diamonds and you wear it in your hair like a constellationCarrot FlowerUnd damit hast du auch vollkommen recht! Aber hör dir mal ihre EP an, und du wirst (hoffentlich) einräumen müssen, dass darauf nichts Überzogenes zu finden ist, im Gegenteil: Da wird sehr maßvoll und intelligent inszeniert. Ich kann mir eigentlich gar nicht vorstellen, dass dir das nicht gefällt, so, wie ich dich kenne. Ich bin hingerissen von dieser Mischung aus Klavier-Melancholie und Elektrogebrizzel! Riskier doch bitte noch ein Ohr!
Der Prophet im eigenen Lande… Ich kenne die EP, aber kann leider eure Euphorie nicht teilen. Klar, sie ist dort sicher besser als „live“, trotzdem empfinde ich auch dort ihre Musik zu „aufgesetzt“. Hinzu kommen noch diverse Interviews die ein sehr berechnendes Bild von ihr abgeben…
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Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, dass er die Menschen schlechter machen kann. "Fackel" - Karl KrausVega4Der Prophet im eigenen Lande… Ich kenne die EP, aber kann leider eure Euphorie nicht teilen. Klar, sie ist dort sicher besser als „live“, trotzdem empfinde ich auch dort ihre Musik zu „aufgesetzt“. Hinzu kommen noch diverse Interviews die ein sehr berechnendes Bild von ihr abgeben…
Man mag ihre Art und ihrer Songs sicher als „aufgesetzt“ empfinden, ich sehe das nicht so. Eher kommt sie mir vor wie nicht ganz von dieser Welt, sehr eigen und exzentrisch. Mitunter auch pathetisch. Es gibt in diesen Landen viel zu wenig Künster, die so sind.
Die Stücke, die ich bisher gehört habe, waren umwerfend.
Hier noch der FAZ-Artikel über Anja Plaschg
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When I hear music, I fear no danger. I am invulnerable. I see no foe. I am related to the earliest time, and to the latest. Henry David Thoreau, Journals (1857)Vega4Ich kenne die EP, aber kann leider eure Euphorie nicht teilen. Klar, sie ist dort sicher besser als „live“, trotzdem empfinde ich auch dort ihre Musik zu „aufgesetzt“.
Ok, es war einen Versuch wert; ich dachte, du kennst die EP vielleicht gar nicht, weil du zu abgeschreckt vom Live-Brimborium warst.
Hinzu kommen noch diverse Interviews die ein sehr berechnendes Bild von ihr abgeben…
Von Anja Plaschgs Selbstinszenierung in Interviews habe ich nun schon öfter gehört (habe aber noch keines gelesen). Auch wird ihr vorgeworfen, sie ließe sich im großen Stil von etablierteren Künstlern unter die Arme greifen, sei also selbst weniger Wunderkind als Miss Vitamin B. Ich halte mich lieber an die Musik selbst, die Mechanismen der Vermarktung oder größenwahnsinnige Künstlerpersönlichkeiten enthalte ich mir gnädig vor.
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the pulse of the snow was the pulse of diamonds and you wear it in your hair like a constellationMistadobalinaEher kommt sie mir vor wie nicht ganz von dieser Welt, sehr eigen und exzentrisch. Mitunter auch pathetisch.
So ähnlich war auch mein Eindruck. Solange die Songs so gelungen sind wie „The Sun“, ist mir der Rest ja nicht so wichtig.
Danke für den FAZ-Artikel, da schaue ich später mal rein. Ich habe bisher noch kaum was gelesen über Anja Plaschg.
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To Hell with Poverty -
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