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Ich habe schon diverse Mixtapes bekommen, allerdings hatte ich immer den Eindruck, als stünde da eine pädagogische Absicht dahinter. Hm. Ich selbst habe auch schon einige gemacht, aber nur solche, wo ich das Gefühl hatte, ich treffe den Geschmack des anderen. Irgendeine Absicht habe ich damit aber nicht verfolgt. Ich denke die Wirkung von Mixtapes wird ziemlich überschätzt.
Dass sich sehr viele Frauen nicht ernsthaft für Musik interessieren, ist leider wahr. Aber es gibt auch viele Männer bei denen das so ist. Die meisten sind Fan von irgendwem und das ist es dann auch. Und irgendwann hören sie nur noch Jazz und/oder Weltmusik und schauen einen mitleidig an, wenn man sich für Popmusik interessiert, so als sei das ein rein pubertäres Verhalten. Ich habe kaum jemals adäquate Gesprächspartner gefunden, erst durch das Internet.
Zum Thema: ich finde die Erfahrungen von Mitch sehr schön, denke aber, dass es an Mitch lag, dass diese Leute sich öffnen konnten und nicht so sehr an der Musik. Er hat ja auch die richtige Platte bei dem jeweiligen Gespräch aufgelegt.
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When I hear music, I fear no danger. I am invulnerable. I see no foe. I am related to the earliest time, and to the latest. Henry David Thoreau, Journals (1857)