Re: Do’s and Dont’s beim Mixtapen…

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mogwai

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Beiträge: 1,876

dagobert@ pete & banane
eine tracklist kann aber auch schnell zum DON’T werden, das ist euch schon klar, oder? wenn ich meinen tapes eine tracklist beiheftete, würden sie gar nicht erst gehört ;-) ist doch schliesslich spannend, was sich hinter einem guten titel und noch dazu einem charismatischen tape (skizzen, zeichnungen, kratzer etc.) verbirgt. eine popelige, frisch ausgepackte aldi-kassette mit ausführlicher tracklist kann niemals so viel erwartungen wecken, wie ein stylistisch passend aufgearbeitetes tape, mit möglichst persönlicher handschrift betitelt. dann ist die tracklist egal. sollte das tape gut sein, wird es öfter gehört, und man merkt sich die guten stellen einfach.

Ich hatte eine Zeit lang vierteljährig mit einem Bekannten Tapes ausgetauscht.
Auf seinen Wunsch zunächst ohne Tracklist, die dann aber nach 2 Wochen nach-
gereicht wurde. War okay, aber ich habe es wesentlich lieber, wenn die Track-
list direkt beiliegt, damit man sich die Titel, die man besonders mag, schnell
merken kann um sich nach Alben der entsprechenden Künstler umsehen zu
können.

Außerdem muss man die Tracklist dann nicht im Nachhinein selbst einfügen
und muss sich nicht die Frage stellen, auf welche Art und Weise man das
am schönsten bewerkstelligt: Ausdrucken und einkleben oder doch selbst
aufschreiben und in die Innenseite kleben? Die Tracklist ins (Innen-)Cover zu
integrieren gehört, meiner Meinung nach, zum erstellen eines Tapes dazu. So
kann man darauf achten, dass die Stimmung des Innencovers nicht gestört
wird. (Denn zumindest bei mir zieht sich das Cover über jeden sichtbaren Teil
des Tapes. Ich finde es schöner, wenn die Tracklist noch von einem Teil des
Covers umrandet ist.)

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