Re: Die besten Hard Bop Alben

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gypsy-tail-wind
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New in Town: Sterne an Blue Mitchell

gypsy tail windZu Blue Mitchell: sein erstes Blue Note Album blieb im Kasten – es sollte „Step Lightly“ heissen und erschien erst viel später mal – Infos von Jazzdisco:

BLP 4142 Blue Mitchell – Step Lightly (not released)
Blue Mitchell (tp) Leo Wright (as) Joe Henderson (ts) Herbie Hancock (p) Gene Taylor (b) Roy Brooks (d)
Rudy Van Gelder Studio, Englewood Cliffs, NJ, August 13, 1963
tk.4 Little Stupid (Andrea)
tk.11 Cry Me A River
tk.14 Mamacita
tk.15 Sweet And Lovely
tk.22 Step Lightly
tk.24 Bluesville

Es spielt zwar Hancock (der ja auch Pearsons Ersatz in der Band von Donald Byrd war), aber produziert hat Pearson und die Session klingt ähnlich wie „Little Johnny C“, nicht nur wegen Wrights spezieller Intonation.

Ich hab da was durcheinandergebracht. Pearson war federführend bei „Little Johnny C“, bei „Step Lightly“ war’s Joe Henderson, der die musikalische Leitung übernahm (einige Kompositionen, Arrangements). Die Alben lassen sich trotzdem gut vergleichen – sie sind auch beide atypisch für Blue Note, weil sie eben so hübsch arrangiert und geplant sind (z.B. Bläser-Backings für Soli, sowas gab’s bei Blue Note ja nur selten).

Aber Coles ist für mich insgesamt (auch wenn ich viel weniger von ihm habe – es gibt ja viel weniger) ein tollerer Trompeter als Mitchell, irgendwo zwischen Miles und Farmer, eine Spur weniger flächig und sanfter im Sound… muss „The Warm Sound“ mal wieder hervorsuchen.

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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba