Antwort auf: Dead & Gone

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stormy-monday
Natural Sinner

Registriert seit: 26.12.2007

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childintime

Das geht mir auch so. Ich persönlich würde so einen Höchstrisikosport schon aus Respekt vor dem Leben, das ein riesiges Geschenk ist und auf das man so gut es geht aufpassen sollte, nicht machen. Auch würde ich mich vermutlich fragen, was ich da oben in 6000 Metern Höhe unter menschenfeindlichen Bedingungen eigentlich zu suchen habe, denn es ist nicht mein natürliches Habitat.

Auf der anderen Seite faszinieren mich Bergsteiger-Dokus auf ganz seltsame Weise, kann mir das gar nicht recht erklären. Vielleicht doch der unbewusste Wunsch, rationale Bedenken mal über Bord zu werfen, Grenzen zu überschreiten und ins Risiko zu gehen?
Für Laura Dahlmeier war es offenkundig etwas, was das Leben ausmachte. Muss man respektieren, auch wenn es für die Hinterbliebenen sicher sehr, sehr schwer ist, damit klarzukommen.

Danke für Deine Worte. Ich verstehe Menschen allgemein nicht, die sich vorsätzlich in gefährliche Situationen begeben. Und es hat wohl seit Wochen wegen der steigenden Temperaturen und dem tauenden Permafrost in der Gegend schwere Steinschläge gegeben. Warum lässt man das Kraxeln dann nicht? Gilt auch für alle anderen Sportarten oder Extreme.

Sehr traurig. R.I.P. Laura Dahlmeier

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His profession's his religion, his sin is his lifelessness                         Contre la guerre