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wahr1 das klingt so optimistisch und sonnig, dass ich gleich an westküste denken möchte. Oder eine ostküste mit hoher jahresduchschnittstemperatur. Ich habe aber den hollywoodboulevard vor augen, palmen in obszön großen vasen am strassenrand und so. Ein vinyl-rip, ich höre es einmal knacken. Sehr durchkomponiert, das ganze. Auch schwierigere melodiefolgen und wendungen werden problemlos genommen. Ich sehe notenblätter vor mir und ein eingespieltes team. Recht viel blech, aber für ein orchester dann doch zuwenig. Ein schönes beschwingtes stück, das sich wahlsiegerInnen am wahlabend noch gut auflegen können, wenn sie endlich mal für sich sind. Mit einer kleinen portion lieblingsdroge intus den tag wohlig rekapitulierend, in den komplexeren passagen des stückes die angespannten situationen des aufreibenden tages wiederfindend, die jetzt mit dem wahlsieg im hinterkopf umso schöner genossen werden können.
weiter dann später.
danke!
was du zum Ort sagst, ist alles richtig… Notenblaetter wuerden mich sehr wundern… auch wenn man sich fragt, wie diese Komposition das Vierteljahrhundert ueberlebt hat, in dem scheinbar keiner sie gespielt hat, nachdem der Komponist tot war… ob man tatsaechlich all die Jahre irgendwo ein Notenblatt hatte… oder das Stueck noch im Kopf, von vergessenen Konzerten, gegebenenfalls mit einer alten Schallplatte nachgeholfen… und ja, diese Leute kannten sich mit Orchestern aus, und ja, dieses Stueck ist eine Verneigung vor einer der grossen verkopften Jazzszenen des 20. Jahrhunderts, aber nein, das hier ist wirklich nur ein Saxophon und eine Trompete… nochmal @gypsy: ich find den Drummer schon gut…
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