Re: The Rolling Stones

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jenso

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tja, so hat halt jeder seine Meinung ;-) Es dürfte schon einen Grund haben, dass Black and Blue song-anzahl-technisch gesehen das magerste Stones-Album überhaupt ist (nur acht Stücke): Da fehlten einfach die Ideen! das wird bei Tracks wie Melody oder Hot Stuff ja wohl auch mehr als deutlich. Memory Motel fand ich persönlich immer überschätzt, gerade im Vergleich zu den Balladen aus den Taylor-Jahren zuvor…Hey Negrita und Crazy Mama sind ganz nett, Fool to Cry hat seine Momente, und Hand of Fate mag als Klassiker gelten…trotzdem ist das in meinen Augen eine schwache Platte. Großartig? Niemals.

Undercover ist gleichwohl noch ne Ecke schlimmer. Wanna Hold You, Too Tough, Too Much Blood und der Titeltrack sind solide bis gute Nummern, der Rest nicht der Rede wert.

Da spielt Voodoo Lounge doch in einer ganz anderen Liga, finde ich! Die Platte ist wesentlich abwechslunsgreicher und inspirierter als BaB und Undercover, auch wenn ich Jan dahingehend Recht gebe, dass man ein paar Stücke (aber nicht fünf, sondern zwei oder drei) hätte weglassen können. Es spielen ja immer auch persönliche Sachen mit rein in solche Einschätzungen, und für mich war Voodoo Lounge die erste „richtige“ Stones-Platte (nach Flashpoint), die ich mir bei Erscheinen besorgt habe (beschäftige mich erst seit ’91 mit ihnen bzw. seitdem sind die meine Lieblingsband…) Love is strong, Out of Tears, Mean Disposition, die Keith-Tracks…alles wunderbare Songs in meinen Ohren! Baby Break It Down und New Faces, Moon is Up und Sweethearts Together gehen mir auch gut rein…

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It´s just the demon life that got you in its sway