Re: Techno impliziert House?

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litti

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HIER KOMMT NE KLEINE BILDUNGSREISE IN DIE ELEKTRONISCHEN DEFINITIONEN, für alle dies interessiert.

Hardcore / Gabba / Gabber:
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Entstand Anfang 1991 und diente zunächst dazu, Holländische Fussballfans während der Halbzeit anzufeuern. Mit Euromasters vertrat erstmals bei einem Deutschen Großrave Mayday „Forward Ever Backward Never“ die Hardcoregilde mit dem Kultlied „Alles Naar De Kl-te“. Somit begann auch in Deutschland der Siegeszug der Hardcoregemeinde. Auch PCP aus Frankfurt, die es schon vorher gab, aber keiner so richtig beachten mochte, wurde zum Deutschen best-Export des Hardcores (We Are From Frankfurt, Slave To The Rave, Korrekte hunderdertachzisch). Auch Moby gehörte anfangs dazu (Thousand) genauso wie Hooligan, Hardsequenzer, RMB, Ilsa Gold usw.. Bei Hardcore geht es vor allem darum, durch treibende, schnelle (180 Bpm. Aufwärts) und durch distortion veränderte bassdrums, die Leute anzuheizen. Heute zählen noch Lenny Dee, PCP, The Terrorists, Ruffneck usw.. zur Hardcoreelite.

Rave:
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Die Rave Musik hat 92 Techno erst populär gemacht. Rave ist hart, aber melodiös (150-180 Bpm.). Rave versetzt die Leute in ein schreiendes, pfeifendes und langanhaltendes dauertanzpublikum, daß enthusiastisch feiert. Genlog gehörte früher zusammen mit RMB, 4 Voices zu den Vorreitern (Mockmoon, Eiskalt/The Place to be, Redemption/ Musik Hypnotize). Ebenso die Jungs von PCP, die nicht nur Live spielen sondern es auch als Rave DJ´s knallen lassen, gehören dazu. Carl Cox, Westbam, Laurant Ho, Takkyo Ishino u.a. gehören heute zu den „Rave Experten“. Für uns spiegelt sich im Rave die wahre Musik des Techno´s wieder, denn gerade diese Musik wird noch mit viel „Liebe“ gemacht. Unbedingtes muß für jeden Raver sind die alten Sachen vom Label „Dance Opera“.

Acid:
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Acid ist vielen schon seid den 80´ern ein Begriff (Smilies, Aciiied). Bei dieser Musik, die ursprünglich aus Chicago kam und mit der alten, bewährten 303 produziert wird, versucht man die Leute in einen hypnotischen Zustand versetzen. Durch die eingeschränkten Möglichkeiten ist Acid heute weniger populär. Zu den Vorreitern zählen Miss Djax, Acid Junkies, Juan Atkins, Phuture 303 u.a.

„Schranz“:
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„Schranz“ ist nicht wirklich eine Stilrichtung von Techno! Aber nachdem soviele von Euch nachgefragt haben, was „Schranz“ ist, machen wir eine kurze Stilbeschreibung :-)

Schranz ist eine Definition von Progressive, Monotone und Detroit Sounds, die Chris Liebing 1999 auf Evosonic Radio in seiner Freitag abend Show (Es ist freiiiitaaag aaaabend) getroffen hat. Zuerst war es ein insider Begriff, der sich dann sehr schnell fortentwickelt hat. Mittlerweile kennt den Ausdruck „Schranz“ fast jeder und verbindet damit die monotone und progressive Techno Stil Richtung. So hat es sich eben Eingebürgert. Also…. „Schranz“ ist ein Oberbegriff für „Monotone, Progressive und Detroit Sounds“ man könnte es genauso gut „geschrubbe“ nennen :-)

Trance / Hardtrance:
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Mit dem Trance ist das so ne Sache. Einerseits genial durch geloopte, schöne Flächen, softem Beat (90-140 Bpm.), trällernden Melodien, anderseits jedoch gerade durch diese Herrlichkeit schnell in Verruf geratene Musikrichtung. Man sagte damals, daß diese Musik die Raver zu Weicheiern mache. Auch eben wegen dieser Herrlichkeit des Trance hörte eine breite Masse jetzt aufeinmal Techno und somit begann der Kommerz, den eigentlich keiner wollte. Trance kam zwischen 92/93 in Deutschen Landen auf. Wegbereiter dieser Musik waren Cosmic Baby (Stellar Supreme), Visions of Shiva (Shiva), Jens Mahlstedt, The Jeyenne (Das Nippel), Emanuel Top, Mike S. usw.. Ziel dieser Musik ist es, Leute in einen Trance Zustand zu versetzen und auch um die Leute zu entspannen (Chill-Out). Trance und Rave werden heute hauptsächlich auf Old School Partys gespielt. Die jüngere technoide Generation ist heute wieder offen für Trance.

Ambient:
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„Ambient Music“ lässt sich am besten mit „Umgebungsmusik“ übersetzen. Gemeint ist damit eine Musikrichtung, die im Hintergrund bleibt und sich nicht durch eingängige Refrains oder prägnante Rhythmen aufdrängt. Das banalste Beispiel für „Ambient“ ist wohl die süßliche Beschallung von Hotelfahrstühlen und -toiletten. „Ambient“-Musik schafft Atmosphären, die beiläufig wahrgenommen werden können. Das ehemalige Roxy Music-Mitglied Brian Eno hat den Begriff in die Musikgeschichte eingeführt: In den 70er Jahren veröffentlichte er seine unaufdringlichen musikalischen Rauminszenierungen (wie zum Beispiel „Music for Airports“) bei dem eigens gegründeten Label „Ambient“. Der wichtige Raumbezug dieser Musikrichtung findet sich aber bereits in der „Musique d’ameublement“ („Möbelmusik“) des französischen Komponisten Eric Satie (1865-1925). Auch die 1948 von Pierre Schaeffer entwickelte „Musique Concrète“ gilt als ein Vorläufer von „Ambient“. Diese elektroakustische Tonbandmusik beruhte auf der Verarbeitung von alltäglichen Hintergrundgeräuschen und entsprach damit einem weiteren wichtigen Aspekt von „Ambient“: der Gleichberechtigung aller Bereiche des Hörbaren. Seit Anfang der 90er Jahre werden speziell solche Spielarten von Techno, die ohne durchgehende Bass-Drum auskommen, als „Ambient“ bezeichnet. Zu den Vorreitern zählen hier „The Orb“ und der frühe „Aphex Twin“. Meist wird „Ambient“-Musik in den Sitzlounges von Techno-Clubs gespielt.

Intelligent:
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Intelligent wird bevorzugt beim Trance eingesetzt. Intelligent bedeutet, daß Melodien nicht nur einfach geloopt werden sondern sich im harmonischen Zusammenhang während des ganzen Liedes sich immer fortsetzen. Cosmic Baby ist hierbei das beste Beispiel.
House:
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House ist eine Wiederentdeckung alter Musik aus den 60´ern/70´er Jahre. Durch House Musik wurde auch die Mode dieser Jahre wiederentdeckt (Plateau Schuhe, Blümchen Hemden/Röcke usw..). Wann House anfing ist schwer zu sagen, da sie sich nicht sonderlich von den 70 ´ern unterscheidet, aber so richtig beliebt wurde diese Musik Anfang 96 und ist heute noch sehr beliebt, da diese Musik nicht so Fremd ist wie die anderen Stilrichtungen. Unter der Szene sagt man auch, daß Techno und House untereinander nichts zu tun haben. Househochburg ist Stuttgart (leider Gottes). House Leute unterscheiden sich auch von der technoiden Gemeinde. Die meisten hörer dieser Musik bevorzugen es im gehobenerem Ambiente zu leben, schauen sich andere Leute genau an und wenn man sich nicht richtig kleidet, tratscht man schnell über den anderen.Auch die Schwulen-Szene ist hier stark.

Breakbeat / Jungle:
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Schnell aufeinander folgenden Hi-Hat Schläge, verbunden mit unrhthmischen Bassdrums machen diese Musik aus. Den Anfang machten Prodigy Anfang 92 mit „Everybody In The Place“. Allerdings kam Breakbeat erst 93/94 in Deutschland so richtig in Schwung. Goldie setzte in England Zeichen, wo diese Musik auch ihren Ursprung hat. Mit Breakbeat zu verwechseln ist Jungle. Jungle hat ähnliche Grundzüge wie Breakbeat, jedoch mit mehr „Naturgeräuschen“ und Sprechgesang durchsetzt. Jungle hat heute auch somit den Namen Breakbeat mit einbezogen. Ziel dieser Musik ist es, den Leuten ein besseres Lebensgefühl zu vermitteln.

Goa:
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Bei Goa liegen die meisten BPMs zwischen 130 und 150 und eine härtere Goafraktion tendiert zu eher progressiven Elementen. Goa ist eine Mischung aus Trance-, Hardtrance, Ethno- und innovativen Synthi-Elementen. Der Sound ist eine Ergänzung zum gesamten Goa-Ambiente, das eine warme, gemütliche, aber auch treibende, upbeat Plattform zum Tanzen und Chillen bietet. Kulturell wird das ganze durch indische und fernöstliche Spiritualität gestützt (indische Götter, Esoterik), was sich wiederum auf den Gesamtstil auswirkt und in bunten, fröhlichen, jahrmarktähnlichen Open-Airs gipfelt.

Drum´n´Bass:
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Das Kernelement des Drum ’n‘ Bass ist der Breakbeat. Anders als bei Techno und House hört man keine durchgehende gerade Bassdrum, sondern komplexe, „gebrochene“ Rhythmen. Kombiniert werden diese hektisch wirbelnden Grooves mit extrem tiefen, vom Gehör nicht wahrnehmbaren subsonischen Bässen. Diese Stilmittel fanden sich vor der Entstehung von Drum ’n‘ Bass bereits im sogenannten „Jungle“-Sound. Dieses – wie Drum ’n‘ Bass – in London entstandene Genre, orientierte sich noch stärker an Reggae, Ragga und den MC-Performances des HipHop. Seit 1994 bezeichnet Drum ’n‘ Bass die technologisch fortschrittliche Spielart des Jungle. Die Klangforscher vom Londoner Metallheadz-Label (Goldie, Grooverider u.a.) entwickelten Drum ’n‘ Bass zu einer hochgradig komplexen, kühl und futuristisch klingenden Musik. Im Vordergrund stand die Klanginnovation, auch die Rhythmen wurden immer kleinteiliger. Allerdings litt darunter die Partytauglichkeit dieser Musik, weshalb die Bristoler Drum ’n‘ Bass-Künstler DJ Krust und Roni Size einen wieder tanzbareren, weniger maschinellen Sound entwickelten. Heute hat Drum ’n‘ Bass seine musikalische Innovationskraft weitestgehend verloren. Jedoch leben seine Stilelemente in anderen Musikrichtungen fort: In der Partymusik 2Step finden sich Breakbeats und tiefe Basslinien ebenso wieder wie in den avancierten R&B-Produktionen von Timbaland.

Progressive / Monotone:
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Progressive hat als Ziel, wie der Name schon sagt, Progressiv zu sein, anders eben, Anstösig. Das gleiche Ziel hat auch Monotonetechno. Beide Arten versprechen harten, eintönigen, geloopten Sound, wobei der Bass die Hauptrolle spielt. Entwickelt hat sich diese Art aus verschiedenen Stilrichtungen, daher kann man auch nicht genau sagen, wann diese Stilrichtungen angefangen haben. Vorreiter dieser Musik war und ist Sven Väth, der damals nicht nur die Szene schockte und sie in den Bann zog, sondern auch die Medien durch sein progressives Aussehen. Progressive/Monotone bewegt sich zwischen 130 – 180 Bpm. Und ist durchsetzt mit eintönigen Klängen mit sehr wenig Melodie.

Detroit / Industrial:
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Der Detroit Sound kam aus der Industriestadt Detroit. Hart aber gerecht wird dieser Stil auch genannt. Inspiriert durch die Eintönigkeit von Maschinenklängen kam diese Musik 1994 in Deutschland auf.
Minimalistic Sound:
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Minimalistic Sound ist geprägt von sich nur einer ständig wiederholenden Melodie, die nur ganz wenig im Verlauf geändert wird, durchsetzt mit abwechselnden Drums. Ich weis nicht wieso, aber unter den Kunst- und Kulturliebhabern steht diese Musik ganz oben. Den Ursprung findet diese Musik in den 70´er Jahren, geprägt durch Philip Glass. Berühmte Umsetzung dieser Musik fand man Anfang 80 in dem kunstvollen Experimental Film „Koyanis Kuatsi“ wo ständig minimalistic Sound verwendet wird.
EBM Elektro:
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EBM Electronic Body Music (wird heute auch Electro genannt) hat sich in den Achtzigern aus haerterem Pop entwickelt. Wie bei allen elektronischen Sachen war hier Kraftwerk der vorlaeufer. Bekannteste Bands sind: Front 242, Nizzer Ebb, Skinny Puppy, heute noch: Leather Strip ist ein harter Industieller Sound meistens mit Gesang. Könnte man sogar unter Industrial einsortieren – so wurde das auch mal genannt. Dann muesste man aber das Datum um 10 Jahre vorverschieben – angefangen hat das etwa 1984. Danach etwa ab 1986/88 fingen Talla in Frankfurt, Westbam in Muenster spaeter in Berlin, Michael Muenzig und Luca Anzilotti ebenfalls Frankfurt (wobei ich zu den zwei auch Sven Vaeth zaehle, der gehoert dazu) auch Torsten Fenslau in Darmstadt dann an, das zu machen was wir heute unter dem Namen Techno kennen. Damals kam dann noch Acid und House hinzu; wie ich oben meinte, entstand haerterer Pop. Talla nannte das mal Aggrepo – Aggressive Pop.

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Langweilig!