Startseite › Foren › Fave Raves: Die definitiven Listen › Die besten Tracks › Umfrage: The Stone Roses – die 20 besten Tracks
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Denjenigen, die noch etwas tiefer in die Bandgeschichte einsteigen wollen, sei als Lektüre insbesondere das Buch „War and Peace“ von Simon Spence ans Herz gelegt, das auf Basis von 70 Interviews anschaulich bebildert die damaligen Geschehnisse darlegt.
Weiterhin ist das Sonderheft des NME zu empfehlen, das im Jahr 2012 anlässlich der Reunion veröffentlicht wurde und vornehmlich eine Sammlung zeitgenössischer Artikel und Interviews beinhaltet.
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)Highlights von Rolling-Stone.deMichael Stipe im Interview: „Alles was ich sehe, ist wundervoll. Moment. Tote Vögel würde ich nicht fotografieren“
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Werbung@gipetto: Danke für die Infos zur 7“-Version von „Resurrection“! Da muss ich nochmal in mich gehen … Im Gegensatz zu Manis Basslines habe ich dem Beitrag von Reni zum Band-Sound bislang auch wenig Aufmerksamkeit geschenkt, muss ich sagen.
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Liste Nr. 12 stammt von @themagneticfield – vielen Dank für Deine Teilnahme!
Du hast in Deinem Beitrag noch einmal betont, wie sehr Dir das Wiederhören von Second Coming imponiert hat. Das Album ist mit insgesamt vier Titeln vertreten, was jedoch bei weitem nicht den Spitzenwert darstellt, denn es wurde schon mehrfach mit gar sechs Titeln ins Rennen geschickt.
Second Coming war eine schwere Geburt, denn tatsächlich dauerte es fünfeinhalb Jahre nach Erscheinen des Debüts, bis es endlich in den Plattenregalen stand. Die Gründe hierfür sind manigfaltig. Eine Rolle spielte der Rechtsstreit mit dem bisherigen Label Silvertone, das man unbedingt in Richtung Geffen Records verlassen wollte und es letztendlich auch tat – jedoch zum Preis einer befristeten Veröffentlichungssperre für neues Material, die Bestandteil des Vergleichs vor Gericht war. Doch anstatt diese erzwungene Auszeit konstruktiv zu nutzen und zu touren und neues Material zu schreiben, verfiel die Band der Lethargie. Das Songwiriterduo Brown/Squire driftete im Laufe der Zeit immer weiter auseinander, denn während Brown eine Vorliebe für Reaggae und Dancehall entwickelte und täglich Marihuana konsumierte, verfiel Squire dem Kokain und Led Zeppelin und arbeitete im stillen Kämmerlein alleine an Riff- und Songideen. Erste Arbeiten zum neuen Album begannen völlig ergebnislos zu Beginn des Jahres 1991. Insgesamt wurden 6 Anläufe in 5 verschiedenen Studios unternommen, um das Album in den Kasten zu bekommen. Produzent John Leckie, der die Roses 1989 zum Erfolg führte, warf im Juli ’93 schließlich entnervt das Handtuch. Paul Schroeder, Toningenieur und später auch „Mixer“ der Band von 1989 bis 1990, sollte die Kohlen aus dem Feuer holen, doch auch er konnte die Studioarbeit nicht zu einem befriedigenden Ende führen. Das schaffte mit Simon Dawson schlussendlich der hauseigene Toningeniur der letzten Wirkstätte, den Rockfield Studios in Wales.
Am Ende erschien Love Spreads im November 1994 als gefeierte Vorabsingle und einen Monat später das Album, das von Fans und Kritik völlig gespalten aufgenommen wurde. Die Zeit hatte sich weitergedreht, Oasis bereits Definitely Maybe veröffentlicht und die Britpopbewegung rollte ungebremst. Die Roses kamen zu spät. Die Früchte dessen, was sie in ihrer goldenen Ära gesät hatten, ernteten nun andere. Fünfeinhalb Jahre – das ist so, als hätten die Beatles als Nachfolger von Please Please Me das White Album veröffentlicht…
Persönlich habe ich mit Second Coming und seinem schweren Bluesrock immer sehr schwer getan. Doch wenn es mir gelingt, mich beim Hören innerlich von der Phase ’88 bis ’90 zu lösen, stelle ich fest, dass da eigentlich ein tolles – kein herausragendes – Album läuft, das das ein oder andere Highlight zu bieten hat.
Ein User des Steve Hoffmann-Forums hat es ganz passend zusasmmengefasst:
„I think it lacks the magic of 88-90. The “past was yours, the future is mine” rush of the debut is gone; the capturing of the zeitgeist is no longer there, light has been replaced by darkness. […] The Stone Roses that changed lives, made people fall in love, start bands, take up painting, getting interested in situationist art movement, is to a large extent gone. […] the gang look disappeared.“
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)Nachdem ich kürzlich meine Büroräumlichkeiten gewechselt hatte, hängen mittlerweile auch The Stone Roses wieder an der Wand. Und zwar in Form der gesamtkünsterisch makellosen Ära von Elephant Stone (1988) bis Fools Gold (1989):
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)gipettoListe Nr. 12 stammt von @themagneticfield – vielen Dank für Deine Teilnahme!
Du hast in Deinem Beitrag noch einmal betont, wie sehr Dir das Wiederhören von Second Coming imponiert hat. Das Album ist mit insgesamt vier Titeln vertreten, was jedoch bei weitem nicht den Spitzenwert darstellt, denn es wurde schon mehrfach mit gar sechs Titeln ins Rennen geschickt.
Second Coming war eine schwere Geburt, denn tatsächlich dauerte es fünfeinhalb Jahre nach Erscheinen des Debüts, bis es endlich in den Plattenregalen stand. Die Gründe hierfür sind manigfaltig. Eine Rolle spielte der Rechtsstreit mit dem bisherigen Label Silvertone, das man unbedingt in Richtung Geffen Records verlassen wollte und es letztendlich auch tat – jedoch zum Preis einer befristeten Veröffentlichungssperre für neues Material, die Bestandteil des Vergleichs vor Gericht war. Doch anstatt diese erzwungene Auszeit konstruktiv zu nutzen und zu touren und neues Material zu schreiben, verfiel die Band der Lethargie. Das Songwiriterduo Brown/Squire driftete im Laufe der Zeit immer weiter auseinander, denn während Brown eine Vorliebe für Reaggae und Dancehall entwickelte und täglich Marihuana konsumierte, verfiel Squire dem Kokain und Led Zeppelin und arbeitete im stillen Kämmerlein alleine an Riff- und Songideen. Erste Arbeiten zum neuen Album begannen völlig ergebnislos zu Beginn des Jahres 1991. Insgesamt wurden 6 Anläufe in 5 verschiedenen Studios unternommen, um das Album in den Kasten zu bekommen. Produzent John Leckie, der die Roses 1989 zum Erfolg führte, warf im Juli ’93 schließlich entnervt das Handtuch. Paul Schroeder, Toningenieur und später auch „Mixer“ der Band von 1989 bis 1990, sollte die Kohlen aus dem Feuer holen, doch auch er konnte die Studioarbeit nicht zu einem befriedigenden Ende führen. Das schaffte mit Simon Dawson schlussendlich der hauseigene Toningeniur der letzten Wirkstätte, den Rockfield Studios in Wales.
Am Ende erschien Love Spreads im November 1994 als gefeierte Vorabsingle und einen Monat später das Album, das von Fans und Kritik völlig gespalten aufgenommen wurde. Die Zeit hatte sich weitergedreht, Oasis bereits Definitely Maybe veröffentlicht und die Britpopbewegung rollte ungebremst. Die Roses kamen zu spät. Die Früchte dessen, was sie in ihrer goldenen Ära gesät hatten, ernteten nun andere. Fünfeinhalb Jahre – das ist so, als hätten die Beatles als Nachfolger von Please Please Me das White Album veröffentlicht…
Persönlich habe ich mit Second Coming und seinem schweren Bluesrock immer sehr schwer getan. Doch wenn es mir gelingt, mich beim Hören innerlich von der Phase ’88 bis ’90 zu lösen, stelle ich fest, dass da eigentlich ein tolles – kein herausragendes – Album läuft, das das ein oder andere Highlight zu bieten hat.
Ein User des Steve Hoffmann-Forums hat es ganz passend zusasmmengefasst:
„I think it lacks the magic of 88-90. The “past was yours, the future is mine” rush of the debut is gone; the capturing of the zeitgeist is no longer there, light has been replaced by darkness. […] The Stone Roses that changed lives, made people fall in love, start bands, take up painting, getting interested in situationist art movement, is to a large extent gone. […] the gang look disappeared.“Ich habe das Album damals gehasst, enttäuschte Erwartungen natürlich. Mittlerweile kommt dem Album allerdings auch zugute, dass mein Hang zu Gitarren Gegniedel in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Früher habe ich das überhaupt nicht ertragen.
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!Die Umfrage befindet sich inzwischen auf der Zielgeraden. Der Hammer fällt am Samstag um 23:59 Uhr.
Ich hoffe noch auf zahlreiche Listen, u.a. auf die von @clau, @magicmatthes, @snowball-jackson, @herr-rossi und @magicdoor, die sich für die Teilnahme angemeldet hatten. Gegenwärtig stehen wir bei 14 Listenbeiträgen – es wäre klasse, könnten wir die 20 noch knacken!
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)gipettoNachdem ich kürzlich meine Büroräumlichkeiten gewechselt hatte, hängen mittlerweile auch The Stone Roses wieder an der Wand. Und zwar in Form der gesamtkünsterisch makellosen Ära von Elephant Stone (1988) bis Fools Gold (1989):
gute idee… ich glaube das cover des debuts wurde ja sogar mal unter die top 100 albencover gewählt… das einzige was ich mir lieber aufhängen würde wäre das original von „daydream nation“ von sonic youth…
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i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)Liste Nr. 14 wurde von @firecracker eingereicht – vielen Dank für Deine Teilnahme!
Nachdem I Wanna Be Adored erneut eine Spitzenposition einheimste, möchte ich nun auf einen Track eingehen, der bislang in jeder Liste seinen Platz fand und darüber hinaus zuletzt viermal in Folge auf Platz 3 nominiert wurde: Waterfall ist ein Paradebeispiel für die individuelle musikalische Brillanz aller Musiker der Stone Roses. Sämtliche Instrumente stehen hier gleichwertig nebeneinander und prägen einen Track, der handwerklich komplex ist, dabei aber federleicht wirkt. Bass und Drums legen ein rhythmisch vertraktes, funkiges und dennoch transparentes Fundament mit viel Raum, das dezent an Rain der Beatles erinnert. Darüber thront die Gitarre mit viel Hall und Melodieläufen nach Art besten Jangle-Pops. So fließt/schwebt das Stück hypnotisch durch den Raum, bis der Schlussteil in ein Drumgewitter explodiert. Die Lyrics, dargeboten von Ian Brown und harmonisch sensationell von Reni gestützt, sind wie so oft in dieser Ära in viele Richtungen interpretierbar: Eine weibliche Protagonistin verlässt nach Freiheit strebend ihr Zuhause und tut das fest entschlossen mit der Kraft und Unbeirrbarkeit eines Wasserfalls. Es gibt viele Symbole, die auf die Natur verweisen sowie Hinweise auf Drogen. Es gibt einerseits Deutungen in Richtung subtiler Kritik an den „Thatcherismus“ und dessen soziale Folgen, andererseits werden Bezüge zu den Einflüssen Amerikas auf die britische Kultur hergestellt. Hierfür spricht auch Squires Gemälde „Waterfall“, das eine Kombination aus Union Jack und US-Flagge darstellt und das die Innenhülle der LP ziert.
Anbei findet Ihr eine Liveversion von Waterfall vom Januar 1989, als die Aufnahme des Debütalbums in den finalen Zügen lag. Anmoderiert wird der Auftritt von Musiklegende Tony Wilson, der offen zugibt, lange nichts von der Band gehalten zu haben, bis ihn ein gewisser Ringo Starr eines besseren belehrte:
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)01. I Am The Resurrection
02. Made Of Stone
03. Fools Gold – 12″ Version
04. Breaking Into Heaven
05. Elephant Stone – 7″ Single
06. She Bangs The Drums
07. I Wanna Be Adored
08. Driving South
09. Standing Here
10. Good Times11. Sally Cinnamon – 12″ Single Mix
12. Waterfall
13. Going Down
14. Ten Storey Love Song
15. (Song For My) Sugar Spun Sister
16. This Is The One
17. Daybreak
18. The Hardest Thing In The World
19. Love Spreads
20. What The World Is Waiting For--
Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better. Samuel Beckett - 'Cos music is for listening and not to stored away in a bloody cupboard.1. I Am The Resurrection
2. I Wanna Be Adored
3. Sally Cinnamon (12″ Single Mix)
4. Made Of Stone
5. Waterfall
6. Elephant Stone (12″ Version)
7. Going Down
8. She Bangs The Drums
9. Mersey Paradise
10. Standing Here11. Fools Gold 9.53
12. Pearl Bastard
13. All Across The Sands
14. (Song For My) Sugar Spun Sister
15. Ride On
16. Love Spreads
17. This Is The One
18. Tell Me
19. The Hardest Thing In The World
20. Breaking Into Heaven„I’d rather be no one than someone with no one (to love)“
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1. She Bangs The Drums
zuletzt geändert von jetstream
2. Ten Storey Love Song
3. Made Of Stone
4. I Wanna Be Adored
5. I Am The Resurrection
6. Elephant Stone (7″)
7. Fools Gold (12″)
8. What The World Is Waiting For
9. Begging You
10. Waterfall
11. This Is The One
12. One Love
13. Sally Cinnamon (12″)
14. (Song For My) Sugar Spun Sister
15. Bye Bye Bad Man
16. Going Down
17. The Hardest Thing In The World
18. Shoot You Down
19. Standing Here
20. Beautiful Thing--
@jetstream
12. One LoveMöchtest Du die 12″- oder die gekürzte 7″-Version in der Wertung haben? Danke!
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)One Love bitte in der 7″-Version.
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01 She Bangs The Drums
02 Ten Storey Love Song
03 Made Of Stone
04 This Is The One
05 Mersey Paradise
06 The Hardest Thing In The World
07 All Across The Sands
08 Fools Gold (12“)
09 Going Down
10 Sally Cinnamon (7“)
11 Elephant Stone (7“)
12 I Am The Resurrection
13 (Song For My) Sugar Spun Sister
14 What The World Is Waiting For
15 Where Angels Play
16 Waterfall
17 I Wanna Be Adored
18 Here It Comes
19 Standing Here
20 Guernica--
01. She Bangs the Drums
02. Made of Stone
03. I Am the Resurrection
04. I Wanna Be Adored
05. This Is the One
06. (Song for My) Sugar Spun Sister
07. Elephant Stone (12″)
08. Mersey Paradise
09. Fool’s Gold (12″)
10. Waterfall
11. Bye Bye Badman
12. All Across the Sand
13. Sally Cinnemon (12″)
14. Something’s Burning
15. The Hardest Thing in the World
16. Ten Storey Love Song
17. What the World is Waiting For
18. One Love (12″)
19. Shoot You Down
20. How Do You Sleep--
What? Me Worry? // Top 20 Listen -
Schlagwörter: Ian Brown, John Squire, Mani, Reni, The Stone Roses, Umfrage
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