Umfrage: Die 20 besten Tracks von Die Ärzte

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  • #12595345  | PERMALINK

    talkinghead2

    Registriert seit: 12.12.2019

    Beiträge: 5,202

    Kennst du eigentlich die To The Max Version von Westerland?

    Wenn nicht bitte unbedingt reinhören!

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    Das Leben als Pensionär ist einfach nur geil!
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    #12595351  | PERMALINK

    wolfgang

    Registriert seit: 19.07.2007

    Beiträge: 28,293

    talkinghead2Kennst du eigentlich die To The Max Version von Westerland?
    Wenn nicht bitte unbedingt reinhören!

    Ja, ist auf dem 2 CD Best Of von 1994, werde ich im Zuge der Umfrage mal wieder hören.

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    Savage bed foot-warmer of purest feline ancestry
    #12595355  | PERMALINK

    talkinghead2

    Registriert seit: 12.12.2019

    Beiträge: 5,202

    Ich finde die Metal-Einlage einfach nur köstlich :yahoo:

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    Das Leben als Pensionär ist einfach nur geil!
    #12595359  | PERMALINK

    wolfgang

    Registriert seit: 19.07.2007

    Beiträge: 28,293

    Das ist ja das schöne an den Ärzten, sie nehmen sich nicht so wichtig, wie manche deutsche Kollegen.

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    Savage bed foot-warmer of purest feline ancestry
    #12595365  | PERMALINK

    talkinghead2

    Registriert seit: 12.12.2019

    Beiträge: 5,202

    Die beste Band der Welt eben ;-)

    Beim Konzert am 07.06.2022 in der Wuhlheide haben sie mich ganz besonders gerührt, denn sie hatten damals tatsächlich meine alten Helden The Ruts (natürlich nicht mehr in Originalbesetzung) im Vorprogramm!

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    Das Leben als Pensionär ist einfach nur geil!
    #12595753  | PERMALINK

    jan-lustiger

    Registriert seit: 24.08.2008

    Beiträge: 11,466

    Wir schreiben das Jahr 1980. Der Ort: Das Ballhaus Spandau. Hier beginnt die Geschichte der Ärzte. Beim Ballhaus Spandau, das, wie im Thread bereits erwähnt, immer noch existiert, handelte es sich jedoch um keinen Szene-Treff. Vielmehr versuchten die Betreiber ein breites Publikum zu erreichen. Unter der Woche widmeten sich die DJs stündlichen kleinen Themenblöcken, darunter auch: Punkrock. An jenem geschichtsträchtigen Abend hingen die Jung-Punks Dirk Felsenheimer, Hussi Kutlucan und Bernd van Huizen wie gewohnt in dem Laden herum, um auf die Punk-Stunde zu warten. Gemeinsam spielten sie in der Punkband Soilent Grün, die vor kurzem ihren Gitarristen gefeuert hatte, weil der sich dummerweise die Gitarre hatte klauen lassen. Im Ballhaus fiel ihnen ein großgewachsener, braungebrannter, blonder Punk auf, der sich dann auch, als endlich die Hits von Bands wie The Clash, den Buzzcocks und Stiff Little Fingers aus den Boxen dröhnten, auf die Tanzfläche gesellte.

    Die Anzahl der Punks war im spießigen Spandau überschaubar, also sprach Dirk den fremden Gleichgesinnten an, der sich als Jan Vetter vorstellte. Jan war aus dem fernen Frohnau extra nach Spandau gefahren, um einmal eine Stunde zu seiner Lieblingsmusik feiern zu können. Die beiden verstehen sich auf Anhieb blendend, vor allem Jans Humor sagt Dirk zu. Als Dirk, scheinbar beiläufig, erwähnt, dass er in einer Punkband spielt, die auf der Suche nach einem Gitarristen ist, erhält er sofort die erhoffte Antwort: „Ich spiele Gitarre“, rief Jan sofort aus. „Was maßlose Übertreibung war, aber ich hatte zumindest eine“, wie er zwei Jahrzehnte später in der (ersten) offiziellen Bandbiographie Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf kommentieren wird.

    Dirk hingegen war nach Jans ersten Proben mit Soilent Grün positiv überrascht von den Fähigkeiten des Neumitglieds. Er habe „ein für Punkrock gänzlich untypisches Fingerpicking“ gehabt, meinte Bela in der (zweiten) offiziellen Bandbiographie Das Buch Ä. „Es war ein Glück, dass er nicht vorher schon von den vielen Punk-Klischees versaut worden war.“ Nachdem Bernd van Huizen durch Roman Stoyloff ersetzt worden war, finanzierten Soilent Grün 1982 aus eigener Tasche ihre erste und einzige Veröffentlichung, Die Fleisch EP, die gleichzeitig zum Schlusspunkt der Bandgeschichte werden sollte. Während Hussi sich immer stärker von der stark politisierten Hardcore-Szene angezogen fühlte, konnten Dirk und Jan mit dem eher stumpfen Scheiß-Staat-Gestus, von dem seine Songs immer mehr geprägt wurden, nicht viel anfangen. Man entscheidet sich, aufgrund künstlerischer Differenzen getrennte Wege zu gehen. Nach einem letzten Konzert im Kreuzberger SO 36, das inzwischen zum Stammclub der Band und der Berliner Punk-Szene geworden war (und ebenfalls immer noch existiert), lösten sich Soilent Grün auf. Zu dem Zeitpunkt hatten Dirk und Jan bereits beschlossen, eine neue Band zu gründen: Die Ärzte. Hussi Kutlucan ist heute übrigens ein mit dem Grimme-Preis ausgezeichneter Filmemacher.

    Hier noch der vielleicht größte „Hit“ von Soilent Grün: „FDJ Punks“, eine Nummer aus der Feder von Jan Vetter, der man durchaus anhören kann, dass es sich hier um die Vorgängerband der Ärzte handelt:

    Eher weniger verwandt mit DÄ ist der die andere Seite von Soilent Grün repräsentierende Song „Ich hasse euch alle“, der hier über – eigentlich tonlose – Super-8-Aufnahmen gelegt wurde, die den allerersten gemeinsamen Auftritt von Jan Vetter (alias – Spoiler! – Farin Urlaub) und Dirk Felsenheimer (alias – das hätte niemand erraten – Bela B.) zeigen. Ein echtes Stück deutscher Musikgeschichte also. Gefilmt hat das Ganze Jans vermutlich bärenstolze Mutter:

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    #12595989  | PERMALINK

    krauspop
    Oo and Drums

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    (We Don't Need This) Fascist Groove Thang
    #12596019  | PERMALINK

    mahoney

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