The Rolling Stones

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  • #12577283  | PERMALINK

    mangels

    Registriert seit: 03.12.2009

    Beiträge: 7,083

    @j-w @latho
    Ich gehe da mit euch. Wie sehen diese Alben ähnlich, setzen aber individuell hier und da verschiedene Schwerpunkte. Und das ist auch gut so.

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    #12577323  | PERMALINK

    deadflowers92

    Registriert seit: 09.02.2011

    Beiträge: 28

    Das Emotional Rescue-Album scheint immer mal wieder diskutiert zu werden und zu polarisieren, das spricht jedenfalls fürs Album. Aufgrund der letzten Beiträge von euch würde ich gerne 1:1 meine Meinung zu diesem tollen Album mit euch wieder teilen und stelle hier meinen Beitrag von vor sieben Jahren nochmal rein – meine Ansicht hat sich jedenfalls in keinster Weise geändert:

     

    Hallo Leute,

     

    ich gehöre ja nicht zu denjenigen, die sich hier oft zu Wort melden, aber die aktuelle Diskussion um das Emotional Rescue-Album hat mich jetzt doch wieder nach langer Zeit dazu veranlasst meinen Senf dazuzugeben, da ich zu diesem Album einen besonderen Bezug habe.

    Es war der Sommer 2007, ich war damals ein 14-Jähriger, dessen Musikbegeisterung gerade vor nicht allzu langer Zeit entfacht ist – die Stones waren mir natürlich ein Begriff, bin ich doch durch Dad damit quasi aufgewachsen neben den Beatles, CCR, Led Zep, Eric Burdon, Eric Clapton und wie sie alle heißen…

    „Emotional“ war jedenfalls mein erstes selbst gekauftes Stones-Album – davor kannte ich nur die Flashpoint, die Rewind 71-84 und Exile On Main Street aus der CD-Sammlung meines Vaters. Ich kann mcih sogar noch genau an den Kauf damals erinnern, die anderen beiden CD’s die ich gleichzeitig gekauft habe waren die Greatest Hits von Bruce Springsteen sowie Led Zeppelin IV.

    Meine absoluten Favoriten waren lange Zeit Send It To Me und Let Me Go und ich liebe die Songs heute noch, vor Allem Let Me Go ist echt einer der lässigsten Stones-Rocker ever finde ich mit einem herrlichen Solo und dem schönen Saxo-Outro, auch wenn vor Allem dieser Song sich ziemlich nach „Studioarbeit, die halt sein muss“ anhört als nach wahrer Spielfreude, aber gerade das macht irgendwie den Witz dabei aus! Songs wie Down In The Hole und All About You haben sich mir damals noch nicht so erschlossen, weil mir da vermutlich noch etwas das Verständnis für den Blues sowie etwas Lebenserfahrung fehlte, heute liebe ich diese Stücke genauso und sie sind über die Jahre gewachsen. Aber auch die Rocker Summer Romance und Where The Boys Go sind absolut empfehlenswert sowie das interessante Dance Pt.1 – mit den restlichen drei Tracks Indian Girl, dem Titeltrack sowie She’s So Cold kann ich mal mehr, mal weniger anfangen. Wobei ich sogar so weit gehen würde und She’s So Cold als das verzichtbarste Stück bezeichnen würde…ich hoffe ich werde dafür jetzt nicht gesteinigt! 

    Generell kann ich mich den Meinungen einiger aber durchaus anschließen – das Album ist sicher kein Meilenstein bzw. Meisterwerk, aber in bestimmten Phasen durchaus gut hörbar, vor Allem finde ich ist es sowas wie ein „Sommeralbum“. Ein Song wie Send It To Me verprüht für mich einen gewissen „Sommer-Charme“, aber das Gefühl habe ich auch bei anderen der Songs.

    Besser als Some Girls, Tattoo You oder gar Sticky Fingers würde ich es allerdings nicht ansehen – ich sehe es eher auf einer Stufe mit Undercover und Dirty Work, stimmungsabhängig wonach einem gerade ist.

     

    In diesem Sinne: ich werde es mir wohl gleich mal wieder reinziehen!

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    #12577331  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 15,694

    So ähnlich höre ich es auch. Eine gutgelaunte Sommerplatte, mit einem Quäntchen Sorge (Down In The Hole) und Betroffenheitskitsch (Indian Girl) im Gepäck. Ich sehe als Reihenfolge SG, dann ER, dann TY, wobei ich keine zusammenhängende Trilogie wie j.w. erkenne, sondern nur eine enge Verbindung von SG und ER. TY ist für mich ganz anders.

    #12577339  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 38,775

    Emotional Rescue habe ich am Tag des Erscheinens gehört, in Pop nach Acht auf Bayern 3. Thomas Gottschalk spielte die Platte ohne Pause komplett durch, beide Seiten. Ich habe damals andere Musik gehört, deswegen war die Platte nichts für mich. Den Wert des Titelsongs habe ich auch erst vor relativ kurzer Zeit erkannt, als ich die grandiose Live-Fassung auf der Hyde-Park-Aufnahme hörte.

    --

    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #12577377  | PERMALINK

    stormy-monday
    Natural Sinner

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 22,922

    I was such a bad MF then…

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    Beiträge nicht KI- generiert                       Contre la guerre    
    #12577403  | PERMALINK

    pheebee
    den ganzen Tag unter Wasser und Spaß dabei

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    Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better. Samuel Beckett - 'Cos music is for listening and not to stored away in a bloody cupboard.
    #12577543  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 38,775

    Es gab diesen Leserbrief in Uncut, wo der Schreiber sich fragte, was wir, angesichts von Umweltverschmutzung und Kriegen, denn Keith für eine Welt hinterlassen?

    zuletzt geändert von latho

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