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go1(Ich setze darauf, dass zumindest @cleetus ein paar auf Lager hat.)
Ich bin leider überhaupt kein Fan von Bluegrass Covern, mir kann es eigentlich nicht traditionell genug sein, so neumodisches Zeugs wie die Tony Rice Unit geht grad noch. Nur soviel, der erste virale Bluegrass-Cover-Hit kam meines Wissens und meiner Wahrnehmung nach nicht aus den USA:
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Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block186 Millionen Views für „Thunderstruck“ von Steve’n’Seagulls? Erstaunlich. Danke für den Hinweis. Ich wäre allerdings nie im Leben auf die Idee gekommen, das als „Bluegrass“ zu bezeichnen – wenn ich ein Genre dafür finden müsste, dann am ehesten wohl „Folk“. Das Akkordeon ist kein Bluegrass-Instrument, der Schlagzeuger mit seinen Spoons klopft auf eine Weise, die nichts mit Bluegrass zu tun hat, und der Mann am Banjo spielt kein Bluegrass-Banjo (er spielt das Instrument mit einem Plektrum wie eine Gitarre, im Bluegrass dagegen spielt man „rolls“ mit drei Fingern der rechten Hand). Das Outfit der lustigen Finnen passt natürlich auch nicht zu einer Bluegrass-Band.
Von daher ist das nicht das, was ich suche, weder stilistisch noch von der zeitlichen Eingrenzung her („Thunderstruck“ ist ja von 1990). Aber trotzdem Danke – es ist schon interessant, wie populär dieser Clip geworden ist.
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To Hell with PovertyAus gegebenem Anlass hier noch eine dritte Version von Ozzy Osbournes „Crazy Train“, nämlich die von Love Canon von ihrem Album Greatest Hits Vol. 3 (2014):
Auf diesem Album findet man auch Coverversionen von „Down Under“ (Men at Work) und „The Way It Is“ (Bruce Hornsby). „Down Under“ war einer meiner Lieblingssongs in meiner ganz frühen Jugend und gehört deshalb unbedingt in diesen Thread – ich verlinke hier die Live-Version aus derselben Session, aus der das erwähnte „Everybody Wants to Rule the World“-Cover stammt:
Auf dem Album folgt auf „Down Under“ gleich das Bruce-Hornsby-Cover, hier ebenfalls repräsentiert durch eine schöne Live-Version:
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To Hell with PovertyDas erste Live-Album von Greensky Bluegrass aus Michigan, Live at Bell’s von 2007, enthält eine Coverversion von „Road to Nowhere“. Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren sie noch ein Quartett, ohne Dobro, denn Anders Beck ist erst kurz danach Teil der Band geworden.
Dreizehn Jahre später, am 7. Februar 2020, haben sie dann im Paste-Studio in Atlanta, Georgia, eine fulminante Version von „Money for Nothing“ hingelegt:
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To Hell with PovertyAuch noch reizvoll ist das „You Can Call Me Al“-Cover von Old Salt Union aus Illinois. Hier zuerst eine schwungvolle Live-Version von 2015:
Eine Studioversion ist dann 2017 auf dem selbstbetitelten Debütalbum der Band erschienen:
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To Hell with PovertyNochmal U2, nochmal The Infamous Stringdusters: Der zweite Track auf ihrem Album Things That Fly von 2010 ist eine flotte Coverversion von „In God’s Country“:
Hier ist noch eine etwas ausgedehntere Liveversion (Live at the Old Rock House, St. Louis, Missouri, 01.09.2012):
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To Hell with PovertyZweimal „Atlantic City“ (die von Sean Hayes gesungene Version mit den Brothers ist auf dem Album Ear Snacks zu finden):
The Brothers Comatose – „Atlantic City“ feat. Sean Hayes
Greensky Bluegrass and Aoife O’Donovan – „Atlantic City“ (Live at FreshGrass, North Adams, MA, 2019)
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To Hell with PovertyApropos Springsteen: Auf dem 2008 erschienenen Album Heroes & Heretics von Town Mountain aus Asheville, North Carolina, ist eine schöne Version von „I’m on Fire“ enthalten:
Hier ist noch eine Liveversion für das Paste Magazine, aufgenommen am 3. April 2022 am Rande des Winter Wondergrass Festivals in Lake Tahoe, Kalifornien:
Und der Banjospieler Bill Emerson, der 1969, zusammen mit Cliff Waldron, den Popsong „Fox on the Run“ (bekannt von Manfred Mann) ins Bluegrass-Repertoire eingeführt hatte, hat 2019 zusammen mit seinem jüngsten Sohn Billy eine EP mit vier Coverversionen, Emerson 414, herausgebracht. Darunter ist eine Aufnahme von „Stolen Car“:
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To Hell with PovertyVor einigen Tagen haben Blue And Lonesome, ein Trio aus der Nähe von Munich, Germany, ihr selbstbetiteltes Album veröffentlicht und der erste Track darauf ist eine gelungene Coverversion von „The River“. Gerhard Saller spielt die Gitarre, Philipp Schöppe spielt die Mandoline und singt (und zwar ziemlich gut), und am Bass hört man Sarah Nietsch. Das kann man sich ruhig mal anhören:
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To Hell with PovertyIch habe diesen Thread mit Love Canons Coverversion von „Don’t Stop Believin'“ eröffnet, einem Song, der sich für ein Country- oder Bluegrass-Treatment einfach anbietet, aber lange vor dieser Version von 2012 gab es bereits die Aufnahme von Pine Mountain Railroad auf dem Album The Old Radio (von 2003):
Hier ist noch eine Liveversion aus Knoxville, Tennessee:
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To Hell with PovertyEine weitere Version von „Borderline“ stammt von der Band Buffalo Rose aus Pittsburgh, PA, enthalten auf ihrer EP Borrowed & Blue: Live Around One Microphone von 2020 – instrumental nicht ganz so versiert wie die von Rebecca Frazier, aber gut gesungen:
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To Hell with PovertyNoch einmal Dale Ann Bradley, diesmal mit „Stop Draggin‘ My Heart Around“, dem Schlusstrack ihres Albums Kentucky for Me von 2023. Tom Pettys Part übernimmt hier Dave Adkins:
Und noch ein Springsteen-Cover: The Grass Cats aus North Carolina mit „Hungry Heart“ von ihrem Album The Mountains My Baby and Me von 2012:
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To Hell with Poverty„I Wish It Would Rain“ von Nanci Griffith, enthalten auf dem Album Little Love Affairs von 1988, ist nicht so bekannt wie die anderen Songs, die bisher hier zu hören waren, aber das liegt nicht an dem Song selbst – der hätte ohne weiteres ein Hit sein können. Eine Bluegrass-Version findet man auf dem 2003 erschienenen Album Shape of a Tear der Lynn Morris Band:
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To Hell with PovertyNachtrag zum Post von gestern: Das Album Little Love Affairs enthält auch den Song „Outbound Plane“, später ein Country-Hit für Suzy Bogguss. Die erste Bluegrass-Version davon, die ich kenne, stammt von Greg Cahills Band Special Consensus, gesungen von der Bassistin, und ist auf ihrem 1996 erschienenen Album Strong Enough to Bend zu finden:
Auch Darin & Brooke Aldridge haben den Song gecovert, auf ihrem Album Flying von 2013 – bei dieser Aufnahme ist zwar ein Schlagzeug dabei, aber sie geht für mein Empfinden noch als Bluegrass durch:
Hier ist noch eine Live-Aufnahme aus demselben Jahr ohne Schlagzeug:
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To Hell with Poverty -
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