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Johnny SpazzyFather John Misty hat, offenbar aus „Unzufriedenheit“ mit Ryans Adaptionen, nachgezogen und „Welcome To New York“ sowie „Blank Space“ im Stile von The Velvet Underground aufgenommen. Platzhirsch ante portas?
Bei Soundcloud kann man es nicht mehr hören, aber YouTube hilft aus.
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WerbungWobei ich das Ganze weniger als musikalischen Gegenentwurf aus Unzufriedenheit und mehr als reinen Gag bzw. Seitenhieb auf die Metahaftigkeit des Projekts verstehe, der er ja noch einen drauf setzt: Father John Misty covert im Stile von VU die von Ryan Adams im Stile der Smiths interpretierten Taylor-Swift-Songs. Der zweite Seitenhieb gilt den Mechanismen der Social-Media-getriebenen medialen Rezeption, die mit dem jetzigen Release einherging bzw. -geht, all das aber in Josh-Tillman-Manier unaufgeregt beiläufig inszeniert.
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Sir, I'm going to have to ask you to exit the donut!BullittGeht mir auch so. Das Album vereint irgendwie so ziemlich alle Facetten, die er im Laufe seiner Karriere schon mal im Portfolio hatte, ohne dabei einen roten Faden zu finden. Und was soll dieser alles ersaufende Hall auf der Stimme?
Ich denke Ryan hat ein bißchen zu viel MMJ gehört in letzter Zeit.
Ich finde die Produktion gruselig. Der Sound ist kurz vor der Übersteuerung. Dazu „passen“ diese echoertränkten Vocals ja beinahe wieder. Aber mein Ding ist das nicht mehr. Ich habe von RA seit „Ashes & Fire“ (allerdings auch nur in Ansätzen) nichts bewegendes mehr gehört.
Aber auch dieses „Album“ wird seine Verehrer finden. Vielen Hörern fehlt da vielleicht auch etwas Abstand.
Schließlich gibt der RS ja auch 4 Sterne für „Star Wars“ von Wilco. Selbst wenn Wilco einen 44-minütigen Fiep-und-Furz-Ton veröffentlichen würden würde der RS 4 Sterne geben. Aber das gehört hier nicht hin. Fiel mir nur grade so ein
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"I believe in love ... but it don't believe in me!" (Rhett Miller)
elo4evermatt
Aber auch dieses „Album“ wird seine Verehrer finden. Vielen Hörern fehlt da vielleicht auch etwas Abstand.So so.
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Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.@tina
Was sagst du denn zu Ryans‘ 1989--
and now we rise and we are everywherenikodemus@tina
Was sagst du denn zu Ryans‘ 1989Bin noch nicht zum Hören gekommen. Du?
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Sir, I'm going to have to ask you to exit the donut!Zumindest hab ich keines seiner letzten Alben öfters gehört. Ich mag die Idee und auch den Sound, obwohl ich mich öfters an den 80er Jahre Springsteen erinnert fühle. Gut finde ich auch, dass er die Megahits relativ stark ändert und so unaufgeregt beiläufig einstreut. Ich will aber vor einer abschließenden Bewertung nochmal das Original hören.
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and now we rise and we are everywhereJohnny SpazzyFather John Misty hat, offenbar aus „Unzufriedenheit“ mit Ryans Adaptionen, nachgezogen und „Welcome To New York“ sowie „Blank Space“ im Stile von The Velvet Underground aufgenommen. Platzhirsch ante portas?
Klingt so, wie choosefruit in meiner Fantasie klingen würde, wäre er Musiker: Uninspiriert, mit einer paar lauen Dylan- und VU-Obertönen, aber ohne wirklichen Sinn und Verstand. Sicherlich ist das von Father John Misty locker aus der Hüfte geschossen worden, aber der Gag federt wohl eher wieder zurück.
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A Kiss in the DreamhouseNapoleon DynamiteKlingt so, wie choosefruit in meiner Fantasie klingen würde, wäre er Musiker: Uninspiriert, mit einer paar lauen Dylan- und VU-Obertönen, aber ohne wirklichen Sinn und Verstand.
Selbst schon einmal ein Instrument erlernt? Wahrscheinlich kennst du Gitarren auch nur vom Hörensagen. Du bist so ein typischer Schreibtischmusiker, der denkt, die Musik durch sein Geschwafel definiert und geprägt zu haben und sich wichtiger als die Leute nimmt, die die Musik spiel(t)en.
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Scho‘ recht.
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A Kiss in the Dreamhouseelo4evermatt
Ich finde die Produktion gruselig. Der Sound ist kurz vor der Übersteuerung. Dazu „passen“ diese echoertränkten Vocals ja beinahe wieder. Aber mein Ding ist das nicht mehr. Ich habe von RA seit „Ashes & Fire“ (allerdings auch nur in Ansätzen) nichts bewegendes mehr gehört.Aber auch dieses „Album“ wird seine Verehrer finden. Vielen Hörern fehlt da vielleicht auch etwas Abstand.
Geht mir ähnlich. „Ashes & Fire“ hatte ein paar schöne Momente, ansonsten ist das Ding einfach irgendwie vorbei. Zumindest bei mir. Allgemein scheint er ja immer erfolgreicher zu werden. Bei Spotify ist „Wonderwall“ mit Abstand sein größter Hit, von daher ist das Album jetzt sicher clever.
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Napoleon DynamiteKlingt so, wie choosefruit in meiner Fantasie klingen würde, wäre er Musiker: Uninspiriert, mit einer paar lauen Dylan- und VU-Obertönen, aber ohne wirklichen Sinn und Verstand. Sicherlich ist das von Father John Misty locker aus der Hüfte geschossen worden, aber der Gag federt wohl eher wieder zurück.
Eben. Das ist vermutlich spontan Whiskey-befeuert auf dem iPhone eingesungen, insofern ist die Qualität aber auch gar nicht Punkt, denke ich. Interessanter ist doch, dass er das „Hingerotzte“ hochlädt, „My reinterpretation of the classic Ryan Adams album 1989“ tweetet und alle Welt springt. Ohne das jetzt als revolutionären Akt darstellen zu wollen: Er hat doch auf amüsante Weise freigelegt, wie Referenz- und Meta-verliebt wir sind.
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Sir, I'm going to have to ask you to exit the donut!Finde das Album durchaus gelungen, mir gefallen die Anleihen an den 80er Springsteen, die Smiths dagegen höre ich dagegen nicht wirklich. Netter Nebeneffekt – das Album hat mich dazu gebracht, mich endlich näher mit Taylor Swift zu beschäftigen und was soll ich sagen, das Original ist schon auf dem Weg zu mir.
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In an ocean of noise, I first heard your voice. Now who here among us still believes in choice? - Not I!Vinyl gibt’s ab dem 18.12.2015.
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Wildest Dreams hat gegenüber dem Original definitiv an Gefühl gewonnen. Der Song war bei Swift schon großartig, durch Ryan Adams ist er nun perfekt.
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Schlagwörter: Ryan Adams
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