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AutorBeiträge
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lausterUnd du selbst hast keine Ahnung, ob das stimmt, was du da abschreibst. Wer weiß. Für mich jedenfalls steht fest: Dylan ist der große Bewahrer der bürgerlichen Kultur. Er nimmt Abschied von der Idee der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten zu neuen (originären) Schöpfungen von Bedeutung. Für ihn ist das Zeitalter der Aufklärung lange vorbei und das Zeitalter der Dritt- und Viertverwertung angebrochen. Und daran ist nichts trivial oder dumm.
Zu Dylan könnte ich nichts sagen – außer ich würde wie du naiv und dreist einfach fremdes Gedankengut reproduzieren, ohne dieses kritisch hinterfragen, geschweige denn beurteilen zu können. Du bezichtigst ihn des Melodienklaus, weil du es irgendwo gelesen hast, und hast keinen Schimmer, ob diese These stichhaltig ist.
Und hier im Literaturthread haust du abgeschriebenen Sekundärschmonz raus, als seien das eigene Gedanken, ohne aber selbst ansatzweise diskussionsfähig zu sein. Ist mir in dieser peinlichen Dreistigkeit in Foren noch nicht begegnet.
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WerbungDylan stiehlt wie eine Elster vornehmlich von toten Komponisten*. Er borgt sich anderswo musikalisches Material und gibt es als sein eigenes aus. Das weiß doch mittlerweile jeder. Verstehe die ganze Aufregung nicht.
* Nicht ohne Grund!
zuletzt geändert von lauster--
lausterDylan stiehlt wie eine Elster vornehmlich von toten Komponisten*. Er borgt sich anderswo musikalisches Material und gibt es als sein eigenes aus. Das weiß doch mittlerweile jeder. Verstehe die ganze Aufregung nicht. * Nicht ohne Grund!
Bin nicht aufgeregt und auch nicht jeder. Hab keine Ahnung von Dylan. Und ich glaube das natürlich auch nicht, wenn es mir jemand wie du erzählt, der es sich irgendwo angelesen hat, ohne es selbst kritisch beurteilen zu können. Und ich plappere es auch nicht nach wie du oder schreibe deinen Gedanken wortwörtlich irgendwo anders hin, ohne deutlich zu machen, dass es nicht meiner ist.
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Bin nicht aufgeregt…
Nein.
Hab keine Ahnung von Dylan. Und ich glaube das natürlich auch nicht, wenn es mir jemand wie du erzählt, der es sich irgendwo angelesen hat, ohne es selbst kritisch beurteilen zu können.
Gut, dann eben nicht.
zuletzt geändert von lauster--
„An die Müdigkeit des Geistes glaubt heute niemand, so sehr wir sie schon in allen Gliedern spüren. Aber zweihundert Jahre Zivilisation und Orgien der Wissenschaftlichkeit – dann hat man es satt. Nicht der Einzelne, die Seele der Kultur hat es satt.“ Oswald Spengler – Der Untergang des Abendlandes. Erstaunliches Buch. Wirr, wahr, kraftvoll, ehrlich, eitel, böse, „ein bodenloses Machwerk“.Eine Orgie der Barbarei und des Wahnsinns.
zuletzt geändert von lauster--
lauster„An die Müdigkeit des Geistes glaubt heute niemand, so sehr wir sie schon in allen Gliedern spüren. Aber zweihundert Jahre Zivilisation und Orgien der Wissenschaftlichkeit – dann hat man es satt. Nicht der Einzelne, die Seele der Kultur hat es satt.“ Oswald Spengler – Der Untergang des Abendlandes. Erstaunliches Buch. Wirr, wahr, kraftvoll, ehrlich, eitel, böse, „ein bodenloses Machwerk“.Eine Orgie der Barbarei und des Wahnsinns.
Den letzten Satz hast du selbst formuliert oder erneut irgendwo abgeschrieben?
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Google ist dein Freund.
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lausterGoogle ist dein Freund.
Ach, schon wieder geklaut.
Mittlerweile glaube ich, dass du die gelisteten Bücher gar nicht selbst gelesen hast, sondern nur ein paar Seiten über sie.
Zum so Weglesen ist der Faust 2 eh nichts. Das gibt die Textoberfläche schon nicht her.
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Uff.
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lausterUff.
Ja, das sage ich auch beim Lesen des Faust 2. Und der begleitenden Sekundärliteratur, die ich im Gegensatz zu dir hier nicht zitiere, ohne deutlich zu machen, dass es nicht meine Gedanken sind. Aber Faust 2 ist einfach hartes Zeug. Entweder man sitzt lange – oder versteht kaum die Hälfte. Und dann kann man die (von dir abgeschriebene?) zutreffende Formulierung vom „Reichtum“ des Werks auch gar nicht glaubhaft verwenden.
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Uff.
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lausterUff.
Hast du das Uff auch irgendwo abgeschrieben? Oder wieder nur von dir selbst von vor ein paar Jahren?
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lausterErstaunliches Buch. Wirr, wahr, kraftvoll, ehrlich, eitel, böse, „ein bodenloses Machwerk“.Eine Orgie der Barbarei und des Wahnsinns.
Uff. Wirrunwahr.
Bist Du ein Bot? Diese Fake-Beiträge nerven jedenfalls gewaltig.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #158 – Piano Jazz 2024 (Teil 1) - 19.12.2024 – 20:00; #159: Martial Solal (1927–2024) – 21.1., 22:00; #160: 11.2., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
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Update
01. Charles Bukowski – Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend *****
02. Marcel Proust – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 7: Die wiedergefundene Zeit ****1/2
03. Max Goldt – Die Radiotrinkerin ****1/2
04. Oscar Wilde – Das Gespenst von Canterville. Erzählungen und Märchen ****1/2
05. Charles Bukowski – Kaputt in Hollywood. Stories ****1/2
06. Wolf Haas – Brennerova ****(+)
07. Friedrich Dürrenmatt – Grieche sucht Griechin ****
08. Roland Topor – Memoiren eines alten Arschlochs ****
09. Charles Bukowski – Ein teuflischer Weiberheld. Stories ****
10. Nelson Algren – Der Mann mit dem goldenen Arm ****
11. Herbert Achternbusch – Du hast keine Chance, aber nutze sie. Band 2: Die Alexanderschlacht. Schriften 1963-1971. ****(-)
12. George Bernard Shaw – Pygmalion ****(-)
13. Marc-Uwe Kling – QualityLand Hell/Dunkel [Hörbuch] ****(-)
14. Timothy White – Catch a Fire: The Life of Bob Marley ****(-)
15. Craig Bartholomew Strydom/Stephen „Sugar“ Segerman – Sugar Man: Leben, Tod und Auferstehung des Sixto Rodriguez ****(-)
16. Friedrich Dürrenmatt – Der Verdacht ****(-)
17. Søren Kierkegaard – Das Buch Adler oder Der Begriff des Auserwählten ****(-)
18. David Sedaris – Sprechen wir über Eulen – und Diabetes ****(-)
19. Torsten Sträter – Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben ***1/2(+)
20. John Niven – Music from Big Pink ***1/2(+)
21. Nick Hornby – About a Boy ***1/2(+)
22. Theodor Plievier – Stalingrad ***1/2(+)
23. Jenny Erpenbeck – Wörterbuch ***1/2(+)
24. Matt Ruff – Bad Monkeys ***1/2(+)
25. Ulf Erdmann Ziegler – Nichts Weißes ***1/2(+)
26. Pola Kinski – Kindermund ***1/2
27. Hans Magnus Enzensberger – Josefine und ich. Eine Erzählung ***1/2(-)
28. Søren Kierkegaard – Philosophische Brosamen ***1/2(-)
29. Jack Ketchum – Blutrot ***(+)
30. Stephen King/Owen King – Sleeping Beauties ***(+)
31. Eric Idle – The Road to Mars ***
32. Paul Maar – Ein Sams für Martin Taschenbier ***
33. Thomas Leif – Angepasst & Ausgebrannt: Die Parteien in der Nachwuchsfalle ***
34. Johann König – Kinder sind was Wunderbares **1/2(+)
35. Jung Chang/John Halliday – MAO: Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes **
36. Juliette Gréco – So bin ich eben: Erinnerungen einer Unbezähmbaren *1/2--
lausterDylan stiehlt wie eine Elster vornehmlich von toten Komponisten*. Er borgt sich anderswo musikalisches Material und gibt es als sein eigenes aus. Das weiß doch mittlerweile jeder. Verstehe die ganze Aufregung nicht. * Nicht ohne Grund
So viel du auch klaust, du bist nicht Bob Dylan.
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Schlagwörter: Belletristik, Sachbücher
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