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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Liegt es an mir, oder ist „Accelerate“ ein wunderbares Beispiel für den überall diskutierten „loudness war“? Das Album klingt grauenhaft – auf LP und CD.
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WerbungNö, liegt nicht an Dir, kramer. Das Album ist grauenhaft gemastert. Alles auf Anschlag.
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R.E.M. – Accelerate (2008)
That’s the world as we know it… the high speed train…„Accelerate“ ist nach vier Jahren Pause das erste Studioalbum von R.E.M., welches sich in Bezug auf Härte und Stil der Musik klar an den Frühwerken sowie dem Mitte der 90er Jahre entstandenem Album „Monster“ orientiert.
Mit nur 34 Minuten Spielzeit ist die Platte äußerst knapp geraten. Obwohl die Länge eines Songs nichts über seine Qualität aussagt, wäre hier die ein oder andere „zusätzliche Minute“ – sei es in Form von Text- oder Instrumentalparts – sicherlich kein Fehler gewesen (wie „Sing for the submarine“ – mit 4:50 der mit Abstand längste Song der Platte – beweist), auch wenn Michael Stipe & Co. mit diesem Album auf prägnante, schnörkellose Songs setzen und ein Ausufern der Stücke bewusst verhindern.
Die Radiotauglichkeit von „Accelerate“ muss sich auf Grund von fehlenden Ohrwürmern der Marke „Losing my religion“ oder „Imitation of life“ noch beweisen. Der geneigte Rockfan wird in diesem R.E.M.-Werk eine Wiederbelebung des Rock entdecken können und die Orientierung „Back to the roots“ beführworten.
Nicht nur im Vergleich zum Vorgängeralbum „Around the sun“ wird hier deutlich „beschleunigt“. Fast ausnahmslos Uptempo-Nummern, die gelegentlich an Geschwindigkeit verlieren – eine wirkliche Ballade fehlt auf dem Album gänzlich. Mit „Volldampf nach Vorne“ lautet die Devise.
Dies gelingt R.E.M. in weiten Teilen des Albums wirklich gut – den zweiminütigen Ausfall „I’m gonna DJ“ platzierten sie glücklicherweise am Ende.
Mit „Living well is the best revenge“ schaffen R.E.M. einen guten Einstieg. Schon hier wird die Richtung, in welche die nachfolgenden Songs gehen, deutlich.
Dominierende Gitarren und Schlagzeug, dazu die gewohnt starke Stimme von Frontmann Michael Stipe sowie hier und da einige Background-Vocals der Bandkollegen machen dieses Album aus. Nahezu keine Keyboards oder Pianoparts. Bloß nicht zu langsam werden.
Die erste Hälfte des Albums ist bereits nach 17 Minuten absolviert. Gehetzt muss sich dennoch niemand wirklich fühlen. Track 2 („Man-sized wreath“) ist ganz im Stile der ersten Single-Auskopplung „Supernatural Superserious“ gehalten, welche den Gesamtsound des Albums gut widerspiegelt. Keine überragenden Songs, kein zweites „Automatic for the people“ – aber ein auf gutem Niveau eingespieltes und produziertes Album. Inwieweit sich Songs ins Klassiker-Repertoir einreihen werden, bleibt abzuwarten – Potential ist aber definitiv vorhanden.
Mit „Hollow man“ nehmen R.E.M. erstmals das angeschlagende Tempo etwas zurück und es beginnt der ruhige Mittelpart des Albums. „Houston“, „Until the day is done“ und „Mr. Richards“ haben weniger Geschwindigkeit als die drei ersten Tracks, erreichen jedoch nicht ganz die Stufe der Ballade. Der Gegenpol zum Rest des Albums ist qualitativ aber auf alle Fälle geglückt. Sämtliche dieser Songs würden auch sich auch auf „Monster“ oder „New Adventures in Hi-Fi“ gut platziert fühlen und für eine Bereicherung sorgen.
Um gar nicht erst an langsamere Töne zu gewöhnen, holt „Accelerate“ den Hörer wieder zurück auf den Boden der Tatsachen – hier wird Rockmusik gemacht.
Zum Ausklang erwartet uns mit „Horse to the water“ und „I’m gonna DJ“ wieder die gewohnte Uptempo-Stücke, wobei man Letzteres als mit Abstand schlechtesten Song der Platte bezeichnen kann. Überflüssig.
Die Melancholie des 1992er Meisterwerkes „Automatic for the people“ oder dem Vorgängeralbum „Around the sun“ fehlt diese Platte allerdings – Gefühl bleibt des öfteren auf der Strecke, was hier durchaus beabsichtig scheint.
Alles in allem ist „Accelerate“ ein gelungendes Album für Freunde der Rockstars von R.E.M. und ein möglicher Einstieg für Fans der etwas härteren Töne – aber auch die etwas langsameren Songs können durch angenehme Melodien die Erwartungen erfüllen. Langeweile ist hier Fehlanzeige! Ein überzeugendes Album…
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Stammt die Kritik aus der Bild der Frau, Visions?
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Joshua TreeStammt die Kritik aus der Bild der Frau, Visions?
Nein, dann würde es „Abnehmen mit REM“ oder „Schlank durch Beschleunigung“ heißen…
Die haben doch immer was mit Diäten auf dem Cover.--
Für einen ersten Versuch gar nicht schlecht, Visions, teilweise aber etwas redundant.
Ich stimme Dir inhaltlich weitgehend zu, das ist ein unterhaltsames, kurzweiliges Album, melodiös und doch rockig und dankenswerterweise ganz anders als Around The Sun. „I’m Gonna DJ“ ist aus meiner Sicht allerdings ein lustiger Spaß-Track, mit den jetzt bereits unsterblichen Lyrics:
Death is pretty final
I’m collecting vinyl
I’m gonna DJ at the end of the worldDas ist nicht nur lustig – wie ich finde – sondern erinnert auch an den unsterblichen Klassiker – na, ihr wisst ja alles, was ich meine.
VisionsNein, dann würde es „Abnehmen mit REM“ oder „Schlank durch Beschleunigung“ heißen…
:lol: :lol:
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.kramerLiegt es an mir, oder ist „Accelerate“ ein wunderbares Beispiel für den überall diskutierten „loudness war“?
Wieso, hast du es produziert oder remastert?
Nee, dein Eindruck trügt nicht. Leider.--
Hi,
schade, nur ein Balken wenn man es in ein Schneidprogramm einlädt. Wo bleibt das gute Gehör oder liegt es nur an dem MP3-Wahn….nieder mit dem „loudness-war“!!!--
"Don ́t sit down cause i ́ve moved your chair" (Artic Monkeys)Auf der anderen Seite passt es aber schon zur Musik dass der Pegel ständig auf max steht.
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Seit ich Bio-Obst kaufe, haben die Fruchtfliegen gesunde rote Bäckchen.Also dann nach diversen Durchläufen:
1. Höreindruck: ich wollte das Album in die Ecke schmeissen und hier so etwas posten wie :“ Jetzt weiß ich endlich wieder warum mir „Around the Sun“ so gut gefallen hat und finden sich hier eigentlich mehr als drei verschiedene Songs?“ , aber sicherheitshalber erstmal
2. Höreindruck: Mensch, die Songs sind zum Großteil ja doch recht schmissig und oftmals sogar die Earcatcher, die ich erhofft aber wohl überhört hatte, da lohnt doch ein
3. Höreindruck: Stimmt der Sound wirkt für meinen Geschmack etwas breiig zun undifferenziert, stimmt allerdings auch, dass dies dem Grundtenor des Albums durchaus nicht zuwider läuft. Wirklich gefallen muß mir eine solche Produktion aber dann doch nicht.
Was zu folgendem Gesamturteil bis hierhin führt:Unerwartet schönes (Nail du weißt ja, die Single konnte mich ja schon nicht so überzeugen für R.E.M.-Verhältnisse) Album, das leider einen Hauch von fadem Beigeschmack einer vertanen Chance hat. Was wäre erst mit richtig guter – oder besser differenzierterer – Produktion möglich gewesen?
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!Also dann nach diversen Durchläufen:
1. Höreindruck: ich wollte das Album in die Ecke schmeissen und hier so etwas posten wie :“ Jetzt weiß ich endlich wieder warum mir „Around the Sun“ so gut gefallen hat und finden sich hier eigentlich mehr als drei verschiedene Songs?“ , aber sicherheitshalber erstmal
2. Höreindruck: Mensch, die Songs sind zum Großteil ja doch recht schmissig und oftmals sogar die Earcatcher, die ich erhofft aber wohl überhört hatte, da lohnt doch ein
3. Höreindruck: Stimmt der Sound wirkt für meinen Geschmack etwas breiig zun undifferenziert, stimmt allerdings auch, dass dies dem Grundtenor des Albums durchaus nicht zuwider läuft. Wirklich gefallen muß mir eine solche Produktion aber dann doch nicht.
Was zu folgendem Gesamturteil bis hierhin führt:Unerwartet schönes (Nail du weißt ja, die Single konnte mich ja schon nicht so überzeugen für R.E.M.-Verhältnisse) Album, das leider einen Hauch von fadem Beigeschmack einer vertanen Chance hat. Was wäre erst mit richtig guter – oder besser differenzierterer – Produktion möglich gewesen?
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!Vielleicht. Dazu muss ich das Album noch öfter hören. Spaß macht es auf jeden Fall, eine Großtat ist es sicher nicht, allerdings auch kein Ärgernis.
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.komischerweise gefallen mir die hier oftmals hervorgehobenen „Sing for the Submarine“ und “ Horse To Water“ eigentlich am wenigsten. Momentaner Favorit „Mr.Richards“ vor allem in den Passagen in denen die Rhythmussektion unerwartet und sehr subtil die Schlagzahl erhöht.
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!Mick67Zumal bei den meisten hinten raus die Luft ausgeht. Da wird dann häufig nur noch Füllmaterial abgeliefert.
Im Gegenteil, gerade bei der neuen R.E.M., die mind. **** von mir bekommen wird, freue ich mich, wenn es wieder von vorn los geht, ohne daß ich noch 3 Langweiler „durchstehen“ oder skippen muß.Geht mir ganz genauso. :bier:
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i bleed green[/I][/SIZE] [/FONT]ich finde – im Gegensatz zu „Around The Sun“ das gerade hintenraus punktet – bestätigt aber „Accelerate“ eben jenes URteil des Luftausgehens…
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"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt! -
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