Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Kann man zu viel – gute – Musik hören?
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AutorBeiträge
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Der Thread geht in alle Richtungen, gewollte und ungewollte, balanglose und weniger belanglose.
Nach meiner Meinung hat zerrex lediglich ein hochgradiges Sättigungsgefühl, zu viele gute Mahlzeiten in zu langer Zeit.
Das sorgt oft für Sodbrennen und partiell-chronische Unlust auf weitere gute Happen.
Eventuell sollte er für eine gewisse Zeit Musik Musik sein lassen und sich anderen wichtigen Dingen des Lebens widmen.
Irgendwann kommt die Lust auf feine Mahlzeiten wieder. ;)--
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
OldBoyaber ich könnte gut den ganzen Tag Lambchops „Is a woman“ hören. (…) und beim Lernen meistens nur Jazz
das ist ein Scherz, oder?
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Musik versuche ich bewusst zu hören. Wenn ich das nicht tun würde, glaube ich, könnte ich wieder anfangen Format-Radio zu hören. Es wäre dan nur ein Mittel das Pfeifen im Ohr zu übertöen. Musik muss ich in mich aufnehmen können, ich brauche Ruhe dazu und keine Ablenkung. Maximal ein Buch dabei lesen ist drin, selbst das Forum kann schon zu viel ablenken!
Zu viel Musik kann es somit gar nicht bei mir geben, ich muss ja irgendwann das Geld verdienen um sie mir kaufen zu können.--
LARS ist nur eine Abkürzung: Like A Rollin' StoneFetenguruich brauche Ruhe dazu und keine Ablenkung. Maximal ein Buch dabei lesen ist drin, selbst das Forum kann schon zu viel ablenken!
Interessant: also ich kann zwar neben dem Musihören den RS oder Zeitung lesen, aber kein Buch.
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“It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike RoykoIch kann gleichzeitig Tv kucken und etwas essen. Ich kann auch gleichzeitig mit einem Ball spielen und jemandem zuhören. Ich kann sogar radfahren und gleichzeitig geradeaus schauen.
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TRINKEN WIE GEORGE BEST UND FUSSBALL SPIELEN WIE MARADONANiteOwldas ist ein Scherz, oder?
Doch, doch…ab und zu mach ich einen auf Intelektuell. Ich bin doch nicht vom Subproletariat, wie die „Metal-Hammer“ Leser!
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sent via personal computer - bitte entschuldigen sie eventuelle INSZENIERUNGENNa gut, ich gebs ja zu. Eigentlich will ich nur Anerkennung

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sent via personal computer - bitte entschuldigen sie eventuelle INSZENIERUNGENCool, ich hab noch nie in einem Thread drei Mal hintereinander gepostet!!!
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sent via personal computer - bitte entschuldigen sie eventuelle INSZENIERUNGENMark Oliver EverettIch kann gleichzeitig Tv kucken und etwas essen. Ich kann auch gleichzeitig mit einem Ball spielen und jemandem zuhören. Ich kann sogar radfahren und gleichzeitig geradeaus schauen.
Du bist ein halt ein richtiger Mann! ;)
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LARS ist nur eine Abkürzung: Like A Rollin' StoneIch gehoere auch zu den Menschen, die Musikhoeren am Computer nicht schaetzen. Ich kann es nicht wirklich erklaeren, aber ziemlich oft hat Musik, wenn ich sie am Rechner hoere, lange nicht die gleiche Wirkung, die sie hat, wenn ich an der Stereoanlage hoere. Ich habe auch bei jedem zweiten Lied das verlangen zu skippen , wenn nicht hoere ich schon garnicht mehr zu, aber meistens will ich lieber ausmachen. Gibt natuerlich auch andere Phasen, aber das ist die Regel. Trotzdem kann ich gleich danach ein Album an der Stereoanlage gerne hoeren. Ich glaub da ist ziemlich viel Psychisches oder Psychosomatisches dabei, aber das ist ja ein Grossteil der Musik-Wahrnehmung.
Jetzt nochmal zum Thema: Wenn ich mal keine Musik hoeren mag, dann liegt es bei mir auf keinen Fall daran, dass ich zuviel gute Musik gehoert habe. Ich merke immer mehr, dass selbst mittelmaessige Alben schnell in den Plattenschrank verschwinden. Dass ich dageben manchmal zu viel von eingaengiger und/oder melodischer Musik oder eben von anstrengender Musik habe, kommt manchmal vor, aber auch nicht so oft. Meistens habe ich keine Lust auf Musik, wenn ich (auch unterbewusst) merke, dass ich garnicht wirklich zuhoere.
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Arise now, ye Tarnished/Ye dead, who yet live/ The call of long-lost grace speaks to us allMark Oliver EverettIch kann gleichzeitig Tv kucken und etwas essen. Ich kann auch gleichzeitig mit einem Ball spielen und jemandem zuhören. Ich kann sogar radfahren und gleichzeitig geradeaus schauen.
Und ich kann durchaus musikalische Untermalung beim Sex ab.
Lest ihr dabei , oder habt ihr sonst ne Ablenkung???
Ah, ich weiss, ihr macht auch das Licht aus*fg* :lol:--
Ein Thread, der sich wirklich interessant entwickelt. Bis auf die üblichen Grabenkämpfe sehr angenehm, aber das ist auch kein Beinbruch. Schließlich werden die Meinungen immer irgendwo auseinandergehen. Ich hab übrigens nichts gegen MP3s, aber sie rangieren in ihrer Bedeutung einfach ein großes Stück weiter hinten bei mir. Auch ich habe ein anderes Feeling, wenn ich Musik „richtig“ auflege. Ich höre vorwiegend über meine Anlage und sehr viel im Auto. Walkman, Discman, MP3-Player oder I-Pod nutze ich nicht mehr bzw. nicht.
Ich kann einigen hier beipflichten, Musik muss nicht immer und überall sein. Vielleicht kennen es einige von den Heimfahrten nach einem Konzert, wenn man eigentlich grad gar keine Musik im Auto einlegen will oder nur ganz leise. Ansonsten glaube ich, dass vor gewisser „Übersättigung“ auch ein breiter musikalischer Horizont schützt. Nachts nach dem Heimkommen oder einfach zur Entspannung höre ich z.B. gerne flächige elektronische Musik, wohingegen ansonsten eher Rock in jeglicher Form bei mir ganz vorne steht. Oder Blues. Oder Soul? Oder doch manchmal was ganz hartes? Vielfalt ist da meiner Ansicht nach sehr hilfreich. Wer wollte auch schon jeden Tag das gleiche essen? Wenn etwas Langeweile einzukehren scheint, kann man ja mal was neues ausprobieren. Für die entsprechende Inspiration muss man allerdings schon etwas offen sein.
Musik zum Sex ist übrigens eine feine Sache. Vielleicht nicht immer, kommt drauf an.
Ich muss natuerlich mal wieder meine Meinung revidieren, gerade hoere ich einige Bright-Eyes-Live-MP3s und finde sie sehr sehr toll. Ich glaube, es haengt auch mit der Situation zu tun. Wenn ich entspannt bin, hoere ich lieber Musik, als wenn ich gleichzeitig etwas anderes tun muss oder unter Zeitdruck stehe.
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Arise now, ye Tarnished/Ye dead, who yet live/ The call of long-lost grace speaks to us allNesUnd ich kann durchaus musikalische Untermalung beim Sex ab.
klar, immerhin gibt es auch augenscheinliche parallelen zwischen liebemachen und tanzen. die richtige musik kann sehr stimmulierend sein! (habe ich mir sagen lassen)
und das
WLPAnsonsten glaube ich, dass vor gewisser „Übersättigung“ auch ein breiter musikalischer Horizont schützt
ist ein schöner ansatz. sehe und halte ich ganz genauso. (btw: gratuliere zur „in sound from way out“, pete)
zum thema. im grunde bin ich gott auf diesem gebiet. fragt mich, ich weiss es. ob es darum geht, gegen jede vernunft sein gesamtes hab und gut für eine rare CD auszugeben, um sie anschliessend mit kopfhörern und tränen in den augen nächtelang durchzuhören, ich bin dabei. ebenso könnte ich euch aus meinem reichhaltigen fundus an erfahrungen mit twentyfour/seven-mp3-sessions erzählen. berieselung ulitmate, ohne auch nur den anflug von reue.
radio kann ebenfalls spitze sein! ein kleiner dj bobo, und schon steigt die party: dicker-hals-vergleich!! manchmal ist es sogar ganz angenehm, keinerlei kontrolle darüber zu haben, was als nächstes läuft. noch freut man sich darüber, dass die neue fanta4 single so cool ist, im nächsten augenblick steigt die party schon wieder, da der moderatortrottel der meinung war, ramstein käme ganz gut danach. auch sowas mag ich.radio kann sehr inspirierend sein.
hat man aber so viel musik um und in sicht, ist die stille ebenso schön. die augenblicke der ruhe, in denen man einfach „nichts“ hören kann… in denen man merkt, dass das buch doch ganz interessant ist, wenn man sich erstmal voll und ganz darauf einlässt. das sind schöne augenblicke. aber auch allein deshalb, um den ohrwurm von heute morgen nicht zu verlieren, lasse ich die musik schon mal gerne eine bis zwei stündchen aus.
es gibt so viele beispiele, was man mit musik, und was musik mit einem anstellen kann, dass es leicht den rahmen sprengen könnte, wenn man diese aufzählung forführt. musik ist ALLES, nur nicht langweilig. musik ist viel mehr, als ein paar töne, die dein trommelfell zum schwingen bringen. musik ist leidenschaft, lebensgefühl (musik ist punk), musik ist sucht und zeitverschwendung. musik baut aggressionen ab. sie ist freund und/oder feind. es hängt jedoch alles von dir ab und nicht vom medium.--
Whole Lotta PeteEin Thread, der sich wirklich interessant entwickelt. Bis auf die üblichen Grabenkämpfe sehr angenehm, aber das ist auch kein Beinbruch. Schließlich werden die Meinungen immer irgendwo auseinandergehen. Ich hab übrigens nichts gegen MP3s, aber sie rangieren in ihrer Bedeutung einfach ein großes Stück weiter hinten bei mir. Auch ich habe ein anderes Feeling, wenn ich Musik „richtig“ auflege. Ich höre vorwiegend über meine Anlage und sehr viel im Auto. Walkman, Discman, MP3-Player oder I-Pod nutze ich nicht mehr bzw. nicht.
Ich kann einigen hier beipflichten, Musik muss nicht immer und überall sein. Vielleicht kennen es einige von den Heimfahrten nach einem Konzert, wenn man eigentlich grad gar keine Musik im Auto einlegen will oder nur ganz leise. Ansonsten glaube ich, dass vor gewisser „Übersättigung“ auch ein breiter musikalischer Horizont schützt. Nachts nach dem Heimkommen oder einfach zur Entspannung höre ich z.B. gerne flächige elektronische Musik, wohingegen ansonsten eher Rock in jeglicher Form bei mir ganz vorne steht. Oder Blues. Oder Soul? Oder doch manchmal was ganz hartes? Vielfalt ist da meiner Ansicht nach sehr hilfreich. Wer wollte auch schon jeden Tag das gleiche essen? Wenn etwas Langeweile einzukehren scheint, kann man ja mal was neues ausprobieren. Für die entsprechende Inspiration muss man allerdings schon etwas offen sein.
Musik zum Sex ist übrigens eine feine Sache. Vielleicht nicht immer, kommt drauf an.
Auf Dich kann ich mich verlassen, wenn mir die passenden Worte fehlen,
Danke ;)--
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