Startseite › Foren › Kulturgut › Für Cineasten: die Filme-Diskussion › I’m Not There (Todd Haynes)
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AutorBeiträge
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OldBoyIch liebe gute Verrisse!
Es geht wirklich nichts über gut geschriebene, gnadenlose Verrisse. Danke, SJ.
Angeschaut wird der Film aber trotzdem.--
What's a sweetheart like me doing in a dump like this?Highlights von Rolling-Stone.deVideo: Tagesthemen berichtet 1994 über den Tod von Kurt Cobain
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Werbungso ein schei*. wie’s aussieht, läuft der film nicht bei uns in abg… :roll:
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*Martin*nicht bei uns in abg… :roll:
Du sprichst in Rätseln?
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Herr RossiDu sprichst in Rätseln?
sorry.
abg = altenburg--
*Martin*abg = altenburg
dfde
PS: Danke für die Erläuterung.
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Herr Rossidfde
du hast die „=“ vergessen, roland!
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der Film läuft ab morgen in Tübingen…naja….
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Guitar fightin' the TV! ain't singin' for politicians, ain't singin' for spuds: This Note's For You! http://www.neilyoung.com/lwwtoday/index.htmlSonic, wunderbarer Verriss, der mir den Film nochmal gänzlich anders beleuchtet hat. Erstaunlich auch, dass Du die Energie aufbringst, wo er Dir doch gar nicht gefallen hat. Hattest Du etwa große Erwartungen? Bin dennoch anderer (positiver) Meinung, die ich aber nicht erläutern muss.
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"And the gun that's hanging on the kitchen wall, dear, is like the road sign pointing straight to satan's cage."Ashitaka Erstaunlich auch, dass Du die Energie aufbringst, wo er Dir doch gar nicht gefallen hat. Hattest Du etwa große Erwartungen?
Üble Laune ist bei mir schon immer ein starker Antrieb für ein besonderes Mitteilungsbedürfnis gewesen.
Große Erwartungen hatte ich eigentlich nicht, bin völlig ergebnisoffen und aus reiner Neugier ins Kino spaziert.
AshitakaBin dennoch anderer (positiver) Meinung, die ich aber nicht erläutern muss.
Du musst natürlich nicht, aber das wäre hier doch genau der richtige Platz, oder?
Komme er wenigstens seiner forumsbürgerlichen Pflicht zur Abstimmung nach!Ist mir ja (fast) schon unangenehm, dass hier bislang keine empörten Repliken eingegangen sind. Ein paar weitere, insbesondere abweichende Eindrücke fände ich schon sehr interessant. Immerhin stehe ich gegenüber der Gesamtheit des Feuilletons offenbar ziemlich alleine da. (Wenn ich allerdings etwa beim Filmdienst so sorglose Sätze lese wie: „Richard Gere reitet durch einen wilden Westen, der Sam Peckinpah mit Federico Fellini kreuzt…“ oder in der ZEIT: „elegischer Spätestwestern im Stil Sam Peckinpahs“, dann frage ich mich schon, ob die Autoren wirklich ernsthaft die blutleeren, romantisch verklärten, symbolisch überfrachteten Postkartenkulissen der Gere-Episode – deren Fokus sich immerhin auf einen mit dezentem Kunstschweiß benetzten, mit kunstvoll geschnittenem „Wildwuchs“bärtchen dekorierten Richard Gere richtet – als gelungene Hommage auf „Pat Garrett & Billy the Kid“ verstehen?!)
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I like to move it, move it Ya like to (move it)wolleder Film läuft ab morgen in Tübingen…naja….
In welchem Kino???
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Sonic Juice
Ist mir ja (fast) schon unangenehm, dass hier bislang keine empörten Repliken eingegangen sind.Kunststück, der Film läuft ja heute erst an!
Also ich fand die Gere-Episode offen gestanden gar nicht so schlimm wie du. Ich fand es ein schönes Bild für den Abschied von der Folk Music im Town of Riddle, durch das jetzt eben ein 6-spuriger Highway gebaut wird. Der Fortschritt ist eben nicht aufzuhalten. Dylan goes electric. Und wenn er dann im Zug sitzt und die Woody-Guthrie-Gitarre nach langem Schlaf entstaubt, haben wir einen Zeitsprung hinter uns. Dann kehrt mit der Theme Time Radio Hour zu seinen Wurzeln zurück.
Allerdings habe ich als Nichtkenner nicht verstanden, wer „Pat Garret“ sein sollte. Wer hat ihn denn da „vertrieben“?--
C'mon Granddad!Sonic Juice[…]
Nach „I’m Not There“ habe ich mir übrigens tatsächlich gedacht: meine Güte, wie toll waren dagegen Streifen wie „Tommy“ und „The Wall“, die waren zwar auch prätentiös, unendlich aufgeblasen und weitgehend sinnfrei, aber man hatte zumindest seinen Spaß gehabt mit Schulkindern, die in den Fleischwolf fallen, wuchernden Blüten aus weiblichen Geschlechtsorganen oder Tina Turner als „Acid Queen“.Dann hatte der Haynes-Film ja doch etwas Gutes: „Tommy“ ansehbar zu machen…:-)
Guter Text, wie üblich.nail75Die Kritiken sowohl in den USA wie in Deutschland waren bislang überwiegend positiv bis enthusiastisch.
Neuestes Beispiel, der Spiegel:
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,538082,00.htmlSonic JuiceÜ[…]
Ist mir ja (fast) schon unangenehm, dass hier bislang keine empörten Repliken eingegangen sind. Ein paar weitere, insbesondere abweichende Eindrücke fände ich schon sehr interessant. Immerhin stehe ich gegenüber der Gesamtheit des Feuilletons offenbar ziemlich alleine da. (Wenn ich allerdings etwa beim Filmdienst so sorglose Sätze lese wie: „Richard Gere reitet durch einen wilden Westen, der Sam Peckinpah mit Federico Fellini kreuzt…“ oder in der ZEIT: „elegischer Spätestwestern im Stil Sam Peckinpahs“, dann frage ich mich schon, ob die Autoren wirklich ernsthaft die blutleeren, romantisch verklärten, symbolisch überfrachteten Postkartenkulissen der Gere-Episode – deren Fokus sich immerhin auf einen mit dezentem Kunstschweiß benetzten, mit kunstvoll geschnittenem „Wildwuchs“bärtchen dekorierten Richard Gere richtet – als gelungene Hommage auf „Pat Garrett & Billy the Kid“ verstehen?!)Die zwei (Spiegel und Zeit) sind ganz einfach nicht satisfaktionsfähig, beide sind, wie ich finde, etwas besser geworden, aber gut geht anders. Von daher ist von „Viel Feind, viel Ehr“ gegenüber Deinem Verriss noch nicht allzu viel zu sehen. Den Film werde ich mir aber auch ansehen und hier abstimmen.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Sonic JuiceÜble Laune ist bei mir schon immer ein starker Antrieb für ein besonderes Mitteilungsbedürfnis gewesen.
Große Erwartungen hatte ich eigentlich nicht, bin völlig ergebnisoffen und aus reiner Neugier ins Kino spaziert.
Du musst natürlich nicht, aber das wäre hier doch genau der richtige Platz, oder?
Komme er wenigstens seiner forumsbürgerlichen Pflicht zur Abstimmung nach!Ist mir ja (fast) schon unangenehm, dass hier bislang keine empörten Repliken eingegangen sind. Ein paar weitere, insbesondere abweichende Eindrücke fände ich schon sehr interessant. Immerhin stehe ich gegenüber der Gesamtheit des Feuilletons offenbar ziemlich alleine da. (Wenn ich allerdings etwa beim Filmdienst so sorglose Sätze lese wie: „Richard Gere reitet durch einen wilden Westen, der Sam Peckinpah mit Federico Fellini kreuzt…“ oder in der ZEIT: „elegischer Spätestwestern im Stil Sam Peckinpahs“, dann frage ich mich schon, ob die Autoren wirklich ernsthaft die blutleeren, romantisch verklärten, symbolisch überfrachteten Postkartenkulissen der Gere-Episode – deren Fokus sich immerhin auf einen mit dezentem Kunstschweiß benetzten, mit kunstvoll geschnittenem „Wildwuchs“bärtchen dekorierten Richard Gere richtet – als gelungene Hommage auf „Pat Garrett & Billy the Kid“ verstehen?!)
Auch ich will mich für deine klaren Worte bedanken. Wunderbare Einschätzun sonic.
Wenn ich schon höre: Newport, elektrische Gitarre, Maschinengewehre….
schnarch. Das hatte mich schon an der Scorsese-Doku No Direction Home etwas gelangweilt, immer das gleiche Thema.Und latho bringt es auf den Punkt:
Zitat latho:
„Die zwei (Spiegel und Zeit) sind ganz einfach nicht satisfaktionsfähig“
(wo nominiert man noch mal die besten Forumssprüche?)Die holen auch immer ihre Dylan-Akte raus und schreiben das immer gleiche, wenn er mal wieder auf Tour ist oder sonst was neues kommt.
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...falling faintly through the universe...Bruckmaier ist in der SZ heute ebenfalls begeistert.
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FAVOURITESDas gesamte Feuilleton gegen Sonic Juice.
„How does it feel
How does it feel
To be on your own…“--
What's a sweetheart like me doing in a dump like this? -
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