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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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,Ich hatte keine Zweifel nach dem Wiederhören. Für die Mozart-Symphonien ist und bleibt Krips the man! Das merkt man umso deutlicher, wenn man hernach andere Einspielungen auflegt. Der Hogwood bspw. wirkt im direkten Vergleich viel zu scharfkantig, es fehlt das virtuose Leichte, das, was Krips mit „schwebend“ umschreibt. Letztlich hat er wohl sehr recht mit dem, was er über diese Symphonie sagt. Und generell über Mozart: „Beethoven hat mit einigen seiner Werke den Himmel erreicht, Mozart kam direkt von dort“.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba--
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Zwecks Nachschärfung der gestrigen Impressionen mit den Wiener Symphonikern unter Osmo Vänskä hier jetzt Sibelius Sinfonie 6 Danish National Radio Symphony Orchestra Leif Segerstam (Chandos) 1991
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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pinchIch hatte keine Zweifel nach dem Wiederhören. […] Letztlich hat er wohl sehr recht mit dem, was er über diese Symphonie sagt. Und generell über Mozart: „Beethoven hat mit einigen seiner Werke den Himmel erreicht, Mozart kam direkt von dort“.
Dann bin ich beruhigt!
Was Krips da über Beethoven und Mozart sagt, woher kommt noch dieser Himmelsgedanke und -vergleich? Ein Topos auf jeden Fall, dasselbe wurde von Michelangelo (Beethoven) und Raffael (Mozart) gesagt, ich komme gerade nur nicht drauf …
Soulpope, was hat Weissenberg nur bei Cover 1 geritten? Das ist ja so unverschämt daneben, dass man es sich fast an die Wand heften müsste.
Hier übrigens gerade die umwerfendste Klavierspielerin, die ich kenne:
Daraus die „Symphonischen Etüden“ von 1961, neben Josef Hofmann erschließt nur sie mir den Schumann. Diese Welt der ekstatischen Ruhe, des Atmens ohne Unterlass, der Unruhe, die sich dennoch auszusprechen weiß.
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clasjazSoulpope, was hat Weissenberg nur bei Cover 1 geritten? Das ist ja so unverschämt daneben, dass man es sich fast an die Wand heften müsste.
Ha, sowas ging mir auch durch den Kopf. Ein toller Hund, dieser Herr Weissenberg, gefällt mir!
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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clasjazD
Soulpope, was hat Weissenberg nur bei Cover 1 geritten? Das ist ja so unverschämt daneben, dass man es sich fast an die Wand heften müsste.JAAAAA….und gestehend, daß dies meiner Kaufentscheidung NICHT abträglich war….sick……somehow….;-)
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy tail windHa, sowas ging mir auch durch den Kopf. Ein toller Hund, dieser Herr Weissenberg, gefällt mir!
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)soulpope
Ich muss anfügen (clasjaz weiss das), dass Weissenberg bei meinen ersten Gehversuchen in der Klassik einer der Leute war, die mir sofort zusagten.
Kennst Du das hier?
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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clasjazDann bin ich beruhigt!
Was Krips da über Beethoven und Mozart sagt, woher kommt noch dieser Himmelsgedanke und -vergleich? Ein Topos auf jeden Fall, dasselbe wurde von Michelangelo (Beethoven) und Raffael (Mozart) gesagt, ich komme gerade nur nicht drauf …
Der komplette Gedanke Krips‘ lautet so:
Ein altes Sprichwort sagt: 35 Jahre sind eine Sekunde der Ewigkeit. Mozart war also ein Engel, der für eine Sekunde auf unseren Planeten gesandt wurde. Er kam vollkommen unbemerkt und so ging er auch wieder. Bis heute weiß niemand, wo er begraben liegt. Er ist einfach verschwunden. (…) Die Musik Mozarts beginnt vielleicht auf der Erde, aber nach zwei Sekunden hebt er ab. Nehmen sie die Ouvertüre der „Zauberflöte“, die ersten drei Akkorde. Beim dritten Akkord muss man das Gefühl haben, im Land der „Zauberflöte“ angekommen zu sein. Wenn man das Gefühl nicht beim dritten Akkord hat, war es keine „Zauberflöte“, sondern bloß eine Flöte. (…) Es gibt bei ihm immer eine perfekt Balance zwischen Streichern, Holz- und Blechbläsern. Er ist von so einer Klarheit, dass selbst der Mann auf dem dritten Rang, auch wenn er kein Musikliebhaber ist, sofort hören würde, wenn etwas falsch ist. Mozart aufzuführen, das ist besonders schwer, weil bei Mozart alles offen liegt. Man hört den kleinsten Fehler. Ich sage immer: Beethoven erreicht in manchen seiner Werke den Himmel, aber Mozart, der kommt von dort.
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Sehr schön, danke für die Mühe mit dem Abtippen!
Hier, nach einem unglaublich mitreissenden und intensiven Konzert von Roland Kirk etwas leichte Musik
Die Concertos sind für Harfe bzw. Posaune, den Auftakt macht das längste Werk, die symphonische Suite „La Strada“.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy tail wind
Die Concertos sind für Harfe bzw. Posaune, den Auftakt macht das längste Werk, die symphonische Suite „La Strada“.
Und, wie ist Deine gestrenge Einschätzung
?
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)soulpopeUnd, wie ist Deine gestrenge Einschätzung
?
Hübsche Sache, aber Rota steigt deshalb kaum zum Schwergewicht auf … allerdings habe ich auch nur mit einem Ohr hingehört.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy tail windIch muss anfügen (clasjaz weiss das), dass Weissenberg bei meinen ersten Gehversuchen in der Klassik einer der Leute war, die mir sofort zusagten……………..Kennst Du das hier?
nein kannte ich nicht – schöne Sache……….ich lies das Video zuerst irrtümlich ohne Ton laufen und war von Weissenberg`s starker Präsenz bzw Körpersprache eingenommen…….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin) -
Schlagwörter: Klassik, klassische Musik, Tagebuch
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