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Charles Kynard – Afro-Disiacnochwas aus der Jazz Dispensary Reihe, in diesem Fall ein Album, das ich persönlich schon sehr lange sehr schätze, auch wenn es ganz sicher nicht so mehrheitsfähig ist wie zB die Joe Henderson Alben… In Bob Porters Soul Jazz Buch gibt es diese Erinnerung an ein Gespräch zwischen Porter und Grant Green, irgendwann im Winter 68/69, Green war gerade aus der Haft entlassen worden, hatte eine mehrjährige Karrierepause hinter sich… und Porter sah in ihm den perfekten Gitarristen für den Typ von funk-inspiertem Orgelalbum, den er gerne im dutzend für Prestige produzieren wollte, unschlagbar als Solist, flexibel als Begleiter und mit allen Funkwassern gewaschen… Am Ende war es so, dass Greens ursprüngliches Label Blue Note ihn zurückholte… aber eine handvoll Prestige Alben sind entstanden, zwei von Charles Kynard und Don Patterson, je eins von Houston Person und Rusty Bryant… und neben Rusty Bryant Returns ist das hier mein liebstes aus der Serie… gefühlt ist es ziemlich in der Mitte zwischen den alten und den neuen Orgelalben (say: Back at the Chicken Shack bzw Alligator Boogaloo), die Melodien sind einfach und perfekt, Houston Person hat gute Momente, der Leader auch, und Green ist grossartig, genau wie Bernard Purdie… und Jimmy Lewis am Bass freute sich bestimmt darüber, dass man so viel von ihm hören konnte…
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Vijay Iyer – Uneasyein Album das immer geht, aus welchem Grund auch immer… also: ich versteh es echt nicht gut, aber Alben die immer gehen, sind selten, da muss man nicht zu viele Fragen stellen…
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.redbeansandrice

Vijay Iyer – Uneasy
ein Album das immer geht, aus welchem Grund auch immer… also: ich versteh es echt nicht gut, aber Alben die immer gehen, sind selten, da muss man nicht zu viele Fragen stellen…alben, die immer gehen, sind eine kategorie für sich. ich weiß auch nicht, was mir speziell bei diesem album solche schwerigkeiten bereitet, in greifweite liegt es trotzdem immer. ich kann es nicht genau begründen, aber irgendwie finde ich iyer bei ECM falsch oder vielmehr umgekehrt – das gibt der musik eine schwere, nimmt ihr die schnelligkeit und auch die direkte politische geste. dagegen muss man nur mal THEREUPON hören. aber es hat auch damit zu tun, wie anders BREAK STUFF z.b. aufgenommen ist als die früheren ACT-alben – nicht schlechter natürlich, eher besser, aber distanzierter, abgesetzter, verzögerter vielleicht. selbst für das sextett-album hätte ich mir einen anderen sound gewünscht.
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irgendwann im mai wird es vielleicht tatschlich die miles-davis-track-umfrage geben, was ja ein lustiges projekt ist. beim zweiten quintet gibt es viel auswahl.
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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