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David Allyn – Don’t Look BackDavid Allyn, der Mann nachdem Bob Dylan angeblich seinen Kuenstlernamen modellierte… Duett mit Barry Harris mag das idiotensicherste Format im Jazz sein (gibt es weitere?), Allyn hatte den Namen des Pianisten vor der Session noch nie gehoert – fuer sowas hat man Produzenten… interessanterweise ist das hier das erste Album auf Xanadu – doch ein bisschen anders, als die Alben an die ich bei dem Label zuerst gedacht haette… Beruehmt wurde Allyn ja im Kontext von Boyd Raeburns Band der 40er mit ihrem maximal komplexen Arangements… hat seine Stimme aber ueberhaupt nicht noetig, die kommt auch in so einem sehr sparsamen Setting wunderbar zur Geltung
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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redbeansandrice
David Allyn – Don’t Look Back David Allyn, der Mann nachdem Bob Dylan angeblich seinen Kuenstlernamen modellierte… Duett mit Barry Harris mag das idiotensicherste Format im Jazz sein (gibt es weitere?), Allyn hatte den Namen des Pianisten vor der Session noch nie gehoert – fuer sowas hat man Produzenten… interessanterweise ist das hier das erste Album auf Xanadu – doch ein bisschen anders, als die Alben an die ich bei dem Label zuerst gedacht haette… Beruehmt wurde Allyn ja im Kontext von Boyd Raeburns Band der 40er mit ihrem maximal komplexen Arangements… hat seine Stimme aber ueberhaupt nicht noetig, die kommt auch in so einem sehr sparsamen Setting wunderbar zur Geltung
Yep, scheene Scheibn ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
Earl Coleman – A Song For Younoch so ein vergessener Saenger aus den 40ern, aufgewaermt fuer Xanadu, auch bei ihm nicht das erste Comeback sondern eher das dritte oder vierte… die Band mal wieder idiotensicher mit Hank Jones und George Duvivier, Al Cohn dazu… das Allyn Album ist vielleicht eine Spur besser, aber das sind Nuancen… Faszinierend find ich ja, wie distinctive die Stimme von Coleman ist – ich wuerd sagen, man erkennt ihn sofort, wenn man ihn hoert…
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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redbeansandrice
Earl Coleman – A Song For You … die Band mal wieder idiotensicher mit Hank Jones und George Duvivier, Al Cohn dazu…
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Kenne die beiden Alben bisher leider gar nicht (Allyn eh nur mit Raeburn ein wenig, von Coleman immerhin auch das Prestige-Album). Barry Harris nicht kennen finde ich aber etwas krass … Sänger*innen lebten wohl in ziemlich eigenen Welten (sie waren ja auch keine „Musiker*innen“ und hatten deshalb ihre eigenen Gewerkschaften), wohl sowas wie der chitlin circuit, der ja auch von den (etwas) prestigeträchtigeren Clubs (Hotelbars, Ballräumen in Hotels usw. – wie sich das alles zueinander verhält, ist mir leider noch völlig unklar) abgetrennt war.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaAllyn war wohl halt auch generell von der Jazzszene ziemlich weit weg, immer mal wieder laenger komplett raus aus der Musik… sicher kein Jazzfan – so wie heutzutage viele Musiker – und dazu halt in Kalifornien und nicht in New York… aber ja, ist krass, Harris nicht zu kennen… das Prestige Album von Coleman erinner ich als sehr stark, sicher besser als A Song For You, muss ich auch nochmal raussuchen…
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Don Elliott Quartet / Sam Most Sextet – Doubles In Jazzder Wechsel von der 10inch zur 12inch LP stellte die Labels vor Herausforderungen… Bei dieser fruehen 12inch LP waehlte man eine fuer Sammler eher unbefriedigende Variante: zwei 10inch LPs (erschienen urspruenglich auf Vanguard) wurden durch Weglassen von Tracks zu einer einzigen 12inch LP mit der Mehrheit der Tracks, in diesem Fall 5 von 6 Tracks der Don Elliott LP und 6 von 8 Tracks der Sam Most LP… das b/dr Team aus Aaron Bell und Bobby Donaldson teilen sich die beiden LPs, auf der A Seite kommen Elliott (diverse Instrumente) und Ellis Larkins (p, wie immer super) dazu, auf der B Seite sind es dann Sam Most, Bill Triglia, Barry Galbraith und Marty Flax… gepflegter 50er Jazz aus dem Cool Jaz Swing Kontinuum…
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.redbeansandrice
Allyn war wohl halt auch generell von der Jazzszene ziemlich weit weg, immer mal wieder laenger komplett raus aus der Musik… sicher kein Jazzfan – so wie heutzutage viele Musiker – und dazu halt in Kalifornien und nicht in New York… aber ja, ist krass, Harris nicht zu kennen… das Prestige Album von Coleman erinner ich als sehr stark, sicher besser als A Song For You, muss ich auch nochmal raussuchen…Okay, das wusste ich so genau nicht … hatte auch an die Doku über Jackie Paris gedacht. Der kannte natürlich viele (Michael Weiss sitzt, wenn ich das richtig erinnere – stimmt das @vorgarten? – bei dem späten Gig, der da in Auszügen gefilmt wurde, am Klavier), aber ich hatte dennoch das Gefühl, dass die Berührungspunkte mit der eingefleischten Jazzszene nicht so zahlreich waren. Das Zitat von Bill Henderson drüben im Vocaljazz-Alben-Faden über das pigeonholing als „jazz singers“, die dann eben weniger verdienen als das bei „pop singers“ der Fall ist, passt vielleicht auch in diesen Themenkomplex?
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaan sich hab ich sogar Allyns Autobiografie gelesen, aber ist was her, daher wenig Gewaehr… aber Jackie Paris war mE schon staerker in die Jazzszene eingebunden als Allyn das war, denk ich
Paul Barnes And His Polo Players – The Viol, The Violet And The Vineauf dem Cover sieht man glaub ich eine Es-Klarinette? Zu hoeren ist sie hier gluecklicherweise nicht, das LineUp ist tatsaechlich weniger archaisch als die Musik selbt, cl/p/b/dr mit noch einem Altsax als Gast auf einigen Tracks… (Am Bass McNeal Breaux, ein Cousin von Duke Ellingtons Wellman Braud)
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Art Hodes and his Windy City Seven – Echoes of Chicagoneulich irgendwo mitgenommen, sicher nicht das spannendste Lineup oder Album, es ist eher spaet, spaete 70er, und die Mitmusiker sind zum Teil erheblich juenger, eine voellig neue Generation von Dixieland Revival, aus irgendwelchen Gruenden besteht die Band aus Musikern der Szene von Atlanta, vermutlich weil das GHB Label dort zeitweise beheimatet war… aber es ist immer noch ein Art Hodes Album…
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.Hm, schwer zu sagen find ich! Wenn ich hier auf das Foto gucke, sieht das Fässchen der Es-Klarinette selbst ohne perspektivische Verkürzung fast noch kürzer aus?
https://de.wikipedia.org/wiki/Klarinette#/media/Datei:Klarinettenfamilie.jpg
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaauf dem Cover der CD-Ausgabe spielt er eindeutig B-Klarinette
und ich hab immer noch die Tendenz, stimme aber zu, dass es nicht so klar ist… Fuer Es-Klarinette spricht zudem das Huetchen, dass er auf der LP traegt, denn Huetchen bedeutet Brass Band, und in der spielt man eher Es-Klarinette als B…das Hodes Album laeuft gerade zum zweiten Mal, fast besser als erhofft…
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.Stimmt – und der Abstand zwischen den Händen wirkt oben auch etwas enger als auf dem unteren Cover.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbagypsy-tail-windOkay, das wusste ich so genau nicht … hatte auch an die Doku über Jackie Paris gedacht. Der kannte natürlich viele (Michael Weiss sitzt, wenn ich das richtig erinnere – stimmt das @.vorgarten? – bei dem späten Gig, der da in Auszügen gefilmt wurde, am Klavier)
ich kenne weder jackie paris (gut) noch die doku noch michael weiss…
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Michael Weiss ist quasi das Piano Gegenstück zu Kenny Washington, kann man kennen, muss man aber nicht… Und er postet auf .org, gelegentlich
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz
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