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AutorBeiträge
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Soviel Ann Burton hier, fast schon ein Taumel 😇 …. „Burton For Certain“ ebenfalls eher im fragilen Bereich (zwischen einem gehauchten „Desperado“ und fast schon bestimmten „I Cover The Waterfront“) , mir jedoch – auch wegen dem Pianisten Ken McCarthy –wesentlich näher als „By Myself Alone“ ….
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Werbungso ging’s mir auch, als hier plötzlich alle abbey lincoln gehört haben
steve kuhn, s/t (1971)
vokaljazz. kuhns eigenes songbook, und dann ist er selbst und die band (carter, cobham, airto) zu bekifft, um das ordentlich zu exekutieren, gary mcfarland schreibt noch streicher-arrangements und stirbt dann vor veröffentlichung, auf der rückseite gibt es noch einen werbe-blurb von bill evans, und dann wurde das jahrelang das ultimative hip-produkt, aber nun schon so oft wiederveröffentlicht, dass man wieder auf die musik hören kann. die ist toll, unwahrscheinlich toll, und witzigerweise habe ich die ganze zeit sheila jordan und karin krog im ohr, die diese sachen ja eigentlich gesungen haben.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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vorgartenso ging’s mir auch, als hier plötzlich alle abbey lincoln gehört haben
….
😂😂 ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)ann burton, burton for certain (1977)
dieses album gefällt mir ausnehmend gut, die songauswahl ist persönlich und originell, es gibt auch schnelle tempi (mit denen sie wie erwartet überhaupt keine probleme hat), ich freue mich vor allem über das kunststück, „send in the clowns“ so zu singen, dass es intim und sachlich bleibt. den pianisten ken mc carthy kenne ich überhaupt nicht, er ist hier sehr richtig.
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Erschöpft heimgekommen (leider immer noch bzw. in der Wucht: wieder Dauerzustand) und die CD aus dem Briefkasten gezogen … das ist nun die Compilation mit Auszügen von Duo-Alben mit Red Mitchell, Beng Hallberg und Nils Lindberg – bisschen assig, dass nicht steht, welcher Pianist auf welchen Stücken spielt (Mitchell spielt hier nur Bass, nehme ich an), aber die Angaben stehen ja im Netz. Und von der Musik bin ich sehr angetan – bzw. vom Gesang, das Faux-Trad-Piano, das immer wieder erklingt, ist jetzt echt nicht so super bzw. die Begleitung wirkt manchmal wie bei einem society dance, während Krog meistens in anderen Sphären ist (aber in „I Won’t Dance“ geht sie dann auch selbst ins Altenheim zum Tanztee, zickt dort einfach noch ein klein wenig herum).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaich überlege, ob ich die orgelplatte ganz brauche – ist ja schon eine ziemlich abgefahrene begleitung.
bei mir ging gerade das in die verstopften ohren:
ann burton, some other spring (1980)
in japan aufgenommen, wahrscheinlich mit franz elsen und victor kaihatu. kickt mir insgesamt zu wenig, könnte an der instrumentierung (p/b) liegen, oder einfach am etwas starren bass… die skylark-version finde ich versemmelt, so halbherzig rhythmisiert, halbernst gesungen.
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Die Orgel setzte grad ein – hatte ich nicht auf dem Schirm, die Klage über die mangelnden Angaben ist hinfällig … und dann auch gleich noch „A Love Supreme“ – abgefahren passt!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaThe Intimate Keely Smith | In der gleichen Sendung wie die Krog-CD … und wow, das flasht mich grad völlig!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaSeien wir mal lieb und lassen den „Text-Bild-Schere“-Post mit dem „Funkallero“-Cover, er hat ja schliesslich heute Geburtstag (den 85.) und sein Klavierspiel ist schon ganz in Ordnung (ein Leader-Album habe ich allerdings bis heute nicht) – Mike Wofford, hier mit „No More“ vom gemäss Discogs jüngsten Album von 2013 („It’s Personal“, Capri):
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaUnd noch eins … Willie Bobo (28. Februar 1934 – 15. September 1983) mit „The Look of Love“:
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaann burton, new york state of mind (1980)
das us-album, produziert von helen merrill (wie kam es dazu? kannten die sich aus japan?), mit mike renzi, buster williams und grady tate. ich bin hin- und hergerissen, ich finde den fast schmucklosen, perfect-pitch-gesang einen sehr guten ansatz für vokaljazz zu dieser schwierigen zeit, gleichzeitig hätte ich es oft gerne etwas aufgeladener. „tell me more and more and then some“ ist da eine mutige wahl, holiday- und simone-material, tiefster blues, und burton macht ein aufgeräumtes gespräch am nachmittag daraus. das funktioniert nur durch die konsequenz des durchhaltens. aber dafür goßer respekt.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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vorgarten
ann burton, new york state of mind (1980) das us-album, produziert von helen merrill (wie kam es dazu? kannten die sich aus japan?), mit mike renzi, buster williams und grady tate. ich bin hin- und hergerissen, ich finde den fast schmucklosen, perfect-pitch-gesang einen sehr guten ansatz für vokaljazz zu dieser schwierigen zeit, gleichzeitig hätte ich es oft gerne etwas aufgeladener. „tell me more and more and then some“ ist da eine mutige wahl, holiday- und simone-material, tiefster blues, und burton macht ein aufgeräumtes gespräch am nachmittag daraus. das funktioniert nur durch die konsequenz des durchhaltens. aber dafür goßer respekt.
Dies kein Lieblingsalbum, welches aber bei jedem Wiederhören diesen Status hinterfragt …. ein „US-Album“, welches allerding auf dem europäischen Ableger CBS in den Niederlanden veröffentlicht wurde, kurz danach mit einem alternativen Cover auf Artone und in 1982 schliesslich mit dem Originalcover (wie abgebildet) auf Inner City …. der Konnex zu Helen Merrill mir nicht bekannt denn leider wurde dies nicht im ausführlichen Interview mit ihr in „Jazzwax“ hinterfragt …. ein kleiner „Wermutstropfen“, daß hier das Piano nicht mit Ken McCarthy besetzt ist ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)dann also das duo mit mc carthy:
ann burton, a lovely day to spend an evening (1977/2022)
live in japan, lief gerade ein wenig nebenher. fast alles hat sie schon mal im studio aufgenommen, auch sondheims clowns sind wieder dabei, für mich der beste track.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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vorgarten dann also das duo mit mc carthy:
ann burton, a lovely day to spend an evening (1977/2022) live in japan, lief gerade ein wenig nebenher. fast alles hat sie schon mal im studio aufgenommen, auch sondheims clowns sind wieder dabei, für mich der beste track.
Diese Aufnahmen wiederum finde ich (insgesamt) ausgezeichnet ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)bin da nicht ganz bei dir, fürchte ich. aber hier wurde ich wieder wach:
ann burton, am i blue? (1981)
burton back home, alles ist gleichzeitig unformeller und doch tatsächlich arrangiert, burton zeigt mehr facetten, hört sich für mich sehr inspiriert an. und dann taucht da noch bob malach in seiner ganzen 27-jahre-dicke-hose-supertechniker-attitüde auf, weil ihm vielleicht jemand gesagt hat, dass er auf seinem fleißkärtchen noch „sängerin begleiten“ abkreuzen muss… zwei lieblingssongs hier, „i’ll be around“ und „i get along without you very well“, es geht bei beiden nicht in die tiefe, aber passt schon. dramatisch dagegen „i wished on the moon“, das ja eigentlich ein sehr leichtfüßiges liebeslied ist. ich mag, dass burton hier wieder teil einer band ist, nicht sängerin mit begleitung. und das war jetzt die letzte runde, ich muss ja auch noch andere tipps abarbeiten
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz
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