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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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vorgarten
ann burton, blue burton (1967) sehr schön produziertes album, integrierter sound, gut aufgenommener bass, dazu passt die rücksichtsvolle begleitung und der fast schmucklose gesang. sehr angenehme stimme, ohne spezifische färbung, nur ein bisschen akzent, fast ein bisschen mütterlich in sorge um den geschützten ausdruck, und ich mag die klarheit der delivery sehr. louis van dyke scheint mir ein bisschen wie ein entschleunigter bill evans, gefällt mir auch. das material könnte für die entstehungszeit aufregender sein, aber da kommt ja vielleicht noch was.
Erfreulich, dass Du daran Gefallen findest ….
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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vorgarten
ann burton, ballads & burton (1969) trotz aufgepepptem songbook („bang bang“) fast noch konventioneller. aber schöne versionen von „lovely day to spend an evening“ und „it never entered my mind“.
😍 ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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vorgarten
ann burton, by myself alone (1974) burton allein und ein japanischer zitronensaft, u.a. vom arg gezähmten masahiko satoh, tun meiner erkältungsbedingten matschbirne gerade ganz gut.
Baldige Besserung 🤧🤕 …. die Scheibe kommt womöglich auf noch leiseren Pfoten als die beiden Artone Alben ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)redbeansandriceGerade in Evensmo’s Newsletter gelernt, dass es ein paar „neue“ Tony Fruscella Aufnahmen gibt… eine Jamsession aus New Orleans 1950 (?!) und ein Alternate Take, beides aus der Sammlung des Drummers Howie Mann,
gibt auf dem gleichen Kanal noch mehr interessante Sachen aus der Sammlung aber scheinbar nur diese Tracks mit Fruscella…
Das war gerade meine Morgenmusik – natürlich klasse! Das erste ist ja fast ein Dean-Benedetti-artiger Zusammenschnitt von Fruscella-Improvisationen – bis am Ende noch jemand am Barisax auftaucht. Die Aufnahme ist erstaunlich gut, auf dem Kopfhörer kriegt man z.B. gegen Ende die Bass-Drum klasse mit. Schade, dass man den Saxer nicht kennt, der klingt auch recht gut.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaHeute ist u.a. der Geburtstag von Marian Anderson, Mildred Bailey und … Sara Serpa. Hier singt sie „Night and Day“ mit Cole Porter:
Hat bei mir ja ein paar Anläufe gebraucht, bis ich mit ihrer Stimme klar gekommen bin, aber inzwischen liebe ich besonders die Duo-Alben mit Ran Blake, der auch hier am Klavier sitzt, sehr.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
gibt noch dieses Video, bei denen der Herr nicht weiss, wer drauf spielt, nur dass es van Gelder Aufnahmen von 1950/51 sind (was ja fuer sich schon bemerkenswert ist)… ein guter Trompeter, der stilistisch passt, ist da jedenfalls auch wieder zu hoeren… bei #1 ist extrem schwer zu sagen, was dahintersteckt – Tony Fruscella in New Orleans 1950?--
.soulpope
vorgarten
ann burton, by myself alone (1974) burton allein und ein japanischer zitronensaft, u.a. vom arg gezähmten masahiko satoh, tun meiner erkältungsbedingten matschbirne gerade ganz gut.
Baldige Besserung 🤧🤕 …. die Scheibe kommt womöglich auf noch leiseren Pfoten als die beiden Artone Alben ….
danke. man könnte auch bösartiger sagen: auf eingeschlafenen füßen, aber das wäre zu hart. aber ich verstehe nicht ganz, warum sich hier alle so zurücknehmen, burtons klarheit würde ja zu allen möglichen experimenten eigentlich herausfordern. ich hör da später mal weiter. könnte ja einfach was damit zu tun haben, welche idee von vokaljazz man anfang der 70er in japan hatte bzw. bewahren wollte.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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vorgarten
soulpope
vorgarten
ann burton, by myself alone (1974) burton allein und ein japanischer zitronensaft, u.a. vom arg gezähmten masahiko satoh, tun meiner erkältungsbedingten matschbirne gerade ganz gut.
Baldige Besserung 🤧🤕 …. die Scheibe kommt womöglich auf noch leiseren Pfoten als die beiden Artone Alben ….
danke. man könnte auch bösartiger sagen: auf eingeschlafenen füßen, aber das wäre zu hart. aber ich verstehe nicht ganz, warum sich hier alle so zurücknehmen, burtons klarheit würde ja zu allen möglichen experimenten eigentlich herausfordern. ich hör da später mal weiter. könnte ja einfach was damit zu tun haben, welche idee von vokaljazz man anfang der 70er in japan hatte bzw. bewahren wollte.
Ja + ja ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)redbeansandrice
gibt noch dieses Video, bei denen der Herr nicht weiss, wer drauf spielt, nur dass es van Gelder Aufnahmen von 1950/51 sind (was ja fuer sich schon bemerkenswert ist)… ein guter Trompeter, der stilistisch passt, ist da jedenfalls auch wieder zu hoeren… bei #1 ist extrem schwer zu sagen, was dahintersteckt – Tony Fruscella in New Orleans 1950?Hm, das packt mich weniger als der New-Orleans-Zusammenschnitt … klingt irgendwie alles etwas konventioneller? Aber ja, stilistisch passen würde es schon.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaWas Ann Burton angeht, das Zitronenalbum ist ja nicht mehr zu kriegen, aber neben „Blue Burton“ und „Ballads and Burton“ (die ich dank soulpopes wiederholtem Insistieren schon länger da habe) gibt es weiterhin noch die Reissues von „Sings for Lovers and Other Strangers“ und „Burton for Certain“. Aus dem Einzeiler von vorgarten zu ersterem kann ich jetzt nicht wirklich eine Empfehlung ableiten (vielleicht hilft aber Zitronensaft gegen die Erkältung?
– gute Besserung!) … was ist denn von den beiden Alben zu halten? Dazwischen gab’s auch noch „Misty“ oder „Misty Burton“, aber das wurde wohl nur 2005 mal auf CD wieder aufgelegt und das Reissue ist natürlich auch längst weg.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaich find „Sings for Lovers and Other Strangers“ huebsch, irgendwo in der Mitte zwischen einem Jazzalbum und sowas wie einer Burt Bacharach Produktion… dass es eine stabile kleine Band gibt, hat es mit den anderen beiden frueheren Alben gemeinsam, und dass es Rob Franken / Rob Madna statt Louis van Dyke hat, ist fuer mich kein Problem… Wim Overgaauw ein plus… gibt jetzt echt keinen Grund, das stehenzulassen, denk ich
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.Merci! Und „Burton for Certain“ kennst Du auch noch nicht?
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaBURTON FOR CERTAIN höre ich noch, das taucht bei discogs später auf, ich mach mir aber auch gerade nicht die mühe, die aufnahmedaten herauszusuchen. ich mochte SINGS FOR LOVERS… auch ganz gerne, vor allem, weil es oft mehr gitarren- als klavierbegleitung gibt, aber diese fiepsige hintergrund-orgel fand ich jetzt nicht so zwingend, und lennon/mccartney-songs auch nicht. andererseits stört das alles nicht, weil die stimme das schon trägt.
momentan habe ich noch ein tempo- und ein material’problem‘ bei burton, da sind zu viele balladen und viele jazz/pop-kompromisse dabei, aber das betrifft ja wirklich alle sänger:innen zu diesem zeitpunkt, auch krog (überschneidungen z.b. „sunny“, „here’s that rainy day“ usw.), merrill („until it’s time for you to go“, das beatles-album) usw. dagegen „a lovely day to spend an evening“ (mc hugh/adamson) finde ich von ihr eine echte entdeckung, so ein standard aus der zweiten reihe, der europäisch nach bill-evans-rezept aktualisiert wird, bei dem sie einfach nur text singt und der plötzlich schwebt.
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Lennon/McCartney gibt’s ja sogar 1964 bei Ella in Antibes – in ihrer Ansage nennt sie „The Beatles“ als zu den talentiertesten Komponisten Englands gehörend. Nicht Lennon/McCartney, sondern die Band als „Komponist“ – würde man heute nicht mehr so sagen, oder? Vielleicht war’s auch da nur so aus dem Moment heraus etwas seltsam formuliert …
Danke für die Rückmeldung zum Burton-Album – ist wohl bei mir alles irgendwie auf der Kippe und es stellt sich halt die Frage, wieviel in der Art ich noch kaufen mag.
Von Merrill hab ich gestern das hier zum ersten Mal angehört (aktuelles Reissue aus Japan):
„Imagination“, 1982/83 aufgenommen, wenn ich das richtig verstehe, mit Kosei Uchida-p, Hideo Kawahara-b und Tim Horner-d. Unter anderem eine ganz tolle, langsame Version von „When I Fall in Love“ dabei. Schöne Idee: zum Einstieg und zum Ausklang gibt es je ein längeres Instrumental („Fran Dance“ bzw. „Milestones“ – Davis ist ist auch sonst beim Repertoire nicht weit).
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz
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