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Urbie Green – Old Time ModernBei Vanguard produzierten Fans die Musik, und das merkt man zB an so tollen Ideen wie Ruby Braff neben Frank Wess in der Frontline, dazu Med Flory am Alt, Sir Charles Thompson mit tollen Momenten… Keine alltägliche Band… Flory ist interessant, viel mehr „Getz am Alt“ als die meisten Altisten damals, die näher an Parker oder Konitz wirken… Fun fact: auf dem Cover ist nicht der Leader dargestellt sondern ein generischer Posaunist
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.Highlights von Rolling-Stone.deMichael Stipe im Interview: „Alles was ich sehe, ist wundervoll. Moment. Tote Vögel würde ich nicht fotografieren“
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Charles Loos – EgotristeJeder Künstler gestaltet sein Debüt anders, der Belgische Pianist Charles Loos wählte 1978 eine der mutigeren Varianten, die selbstproduzierte Doppel-LP mit Solopiano, und betitelte das Werk „Egotriste“
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.Haha, das ging ja schneller als neulich gedacht … hatte die CD bereits bestellt, für das dritte (bzw. neben „Sin“ vierte und noch fehlende) Columbia-Album muss ich dann wohl eine spanische Piraten-CD anschaffen … aber das hier ist so gut, dass ich die Lücke auf jeden Fall schliessen möchte!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaVorhin Bill Henderson mit Oscar Peterson, jetzt Ella Fitzgerald in Antibes 1964 mit Roy Eldridge, Tommy Flanagan, Bill Yancey und Gus Johnson.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaAuf Stippvisite um mich zu bedanken, weil gerade zum zweiten Mal
läuft, was bereits beim ersten Mal einen vorzüglichen Eindruck machte, und das ich ohne diesen – oder war’s der Vokal-Jazz-Thread – sicherlich niemals kennen gelernt hätte. Auch den Beifang Marilyn Moore würde ich nicht zurück ins Wasser werfen wollen. Habe leider vergessen, wem ich zu Dank verpflichtet bin, ich glaube gypsy.
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Und lieg´ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitahre, und gebt sie mir mit in mein Grab (Der rührselige Cowboy, D. Duck)Denke schon @zoji – ich mag Roché jedenfalls sehr und hab sie neulich hier oder drüben auch mal wieder erwähnt. Das Moore-Album ist ebenfalls schön, ich finde die Nähe zu Holiday manchmal aber fast etwas creepy.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaTUBA SKINNY – Tuba Skinny
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Gerade in Evensmo’s Newsletter gelernt, dass es ein paar „neue“ Tony Fruscella Aufnahmen gibt… eine Jamsession aus New Orleans 1950 (?!) und ein Alternate Take, beides aus der Sammlung des Drummers Howie Mann,
gibt auf dem gleichen Kanal noch mehr interessante Sachen aus der Sammlung aber scheinbar nur diese Tracks mit Fruscella…--
.Danke – mal wieder zu wenig weit gelesen, bevor ich löschte
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaann burton, blue burton (1967)
sehr schön produziertes album, integrierter sound, gut aufgenommener bass, dazu passt die rücksichtsvolle begleitung und der fast schmucklose gesang. sehr angenehme stimme, ohne spezifische färbung, nur ein bisschen akzent, fast ein bisschen mütterlich in sorge um den geschützten ausdruck, und ich mag die klarheit der delivery sehr. louis van dyke scheint mir ein bisschen wie ein entschleunigter bill evans, gefällt mir auch. das material könnte für die entstehungszeit aufregender sein, aber da kommt ja vielleicht noch was.
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ann burton, ballads & burton (1969)
trotz aufgepepptem songbook („bang bang“) fast noch konventioneller. aber schöne versionen von „lovely day to spend an evening“ und „it never entered my mind“.
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ann burton, sings for lovers and other strangers (1972)
mehr popsongs hier, die gitarre passt gut zur stimme, die dünne orgel als ornament.
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Vorhin „Embraceable You“ von Sarah Vaughan, das jüngste Japan-Reissue – keine Ahnung, was da genau drauf ist, aber eine Live-Aufnahme ist es auf jeden Fall und Bob James (p), Herb Mickman (b) und Omar Clay (d) werden von Vaughan angesagt. Auf einem der ersten paar Stücke ist ein Trompeter/Sänger zu Gast, der Dizzy Gillespie sein könnte – oder doch eher Clark Terry, den ich grad im Ohr habe? Hank Mobley (Frontcover), Wade Legge, Lou Hackney und Al Jones (nur auf der Rückseite) sind jedenfalls nicht dabei – die Gillespie-Band von 1953 hat hier auch nichts zu suchen, denn die Aufnahme ist wohl aus Paris (Ansage von Vaughan) und von ca. 1967, wie Bruyninckx sagt, der den Trompeter als Clark Terry angibt, was ja auch eher meine Annahme ist (von der Trompete her sehr klar eigentlich, wie er so als Sänger/Spassmacher unterwegs war nach den Aufnahmen, die ich gut kenne – so bis 1961/62 – weiss ich zu schlecht, aber da dachte ich dann halt an Gillespie, dessen Name ja auch vorn drauf steht … aber das wird schon Terry sein). Seltsam – bei Sonny Lester war das ja Teil des (dubiosen) Geschäftsmodells – und schade, denn die Aufnahme hätte echt Besseres verdient! Bei Discogs ist eine LaserLight-Ausgabe (von 1996 aus den USA – gab’s das überhaupt?) als Master gelistet, bei der auf der Rückseite die Rhythmusgruppe (James, Mickman, Clay) nur für #1-10 (von 12) angegeben wird. Die Japan-CD von 2018, die ich gerade gekauft habe, verwendet das Cover des 2001er-US-Reissues (mit den zwei falschen Namen auf dem Cover) und packt das Album in eine Groove Merchant-Serie – das war ja eins von Lesters Chaoslabeln, aber ob es dort je herauskam? Bruyninckx gibt jedenfalls tatsächlich die LaserLight-CD als Veröffentlichung an (damals noch die einzige). Rätsel und eben: unverdient, denn die Musik ist echt gut und die ganzen Vernebelungsmanöver von Sonny Lester sind wirklich ätzend.
Jetzt einen Tag zu spät für René Thomas‘ Geburtstag das aktuelle Reissue von „TPL“, Thomas Pelzer Limited: René Thomas (g), Jacques Pelzer (as, ss, fl), Rein De Graaff (p), Henk Haverhoek (b), Jean Linzman (b auf einem Stück) und Han Bennink (d), aufgenommen am 26. Februar (das passt!) 1974 in den Reward Studios in Schelle. Komplett und in ansprechender Qualität habe ich das noch nie gehört … und klar, mit de Graaff und Thomas ist das etwas crowded – und Bennink hilft in der Hinsicht auch nicht. Aber die wissen eigentlich ganz gut, was geht und was nicht, und Thomas spielt in den Ensemble-Passagen meist eh ziemlich linear. Anderswo bricht dann alles auf, der feste Beat verschwindet … in „TPL“ (komponiert von Thomas-Louiss-Ponty, also hier eigentlich nur scheinbar das Titelstück) gibt es z.B. nachdem das Stück schnell swingt plötzlich eine freie Passage, aus der sich dann ein langsamer Rubato-Schluss entwickelt. Und weiter geht es dann mit „Star Eyes“, in dem Pelzer den Parker macht … da finde ich de Graaff dann wirklich etwas störend, zumal Thomas mit einem resonanzreichen, reicht „dreckigen“ Ton spielt, in dem viele Obertöne mitschwingen und es definitiv nicht auch noch ein Klavier braucht. Aber klar, das ist super und ich freue mich, das Album endlich da zu haben!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbajetzt muesst ich eigentlich nochmal den bft thread raussuchen, ich glaub da hatte ich Star Eyes drin…
GERRY MULLIGAN TRIO AND QUARTET
Don Ferrara (tp*), Phil Urso (ts), Gerry Mulligan (p), Howie Mann (dm)
Club 43, Woodside, Queens, New York City, N.Y., = July 15, 1951 (corrected date)
Medley: (10:53/10:09) Private recording
– Stardust (ts 2:06)
– Worrying The Life Out Of Me (p 2:23)
– Ontet * (5:40)
Medley: (6:57/6:10) As above
– ‚Tis Autumn * (4:00)
– More Than You Know (2:10)
Lester Leaps In (incompl.) (3:27)so vor 20 Jahren gab es eine Phase, in der das Open Door in der ersten Haelfte der 50er fuer mich quasi der zentrale Punkt der Jazzgeschichte war, und nur das galt, was damit in direkter Verbindung stand, Tony Fruscella natuerlich, frueher Zoot Sims, das Spaetwerk von Charlie Parker und Lester Young… und da waere sowas hier ein seltenes Dokument gewesen, das man gelten laesst… der Sound auch genau richtig, die Blaeser hoert man gut, das Klavier nicht schlecht, den Rest eher weniger, die melancholische Grundstimmung perfekt getroffen, und dass es Queens ist und nicht Manhattan kann man verschmerzen… Mulligan spielt hier nur Klavier (auf einem der anderen Tapes nur Sopransax), die italoamerikanische Frontline aus Phil Urso und Don Ferrara kann glaenzen
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.ann burton, by myself alone (1974)
burton allein und ein japanischer zitronensaft, u.a. vom arg gezähmten masahiko satoh, tun meiner erkältungsbedingten matschbirne gerade ganz gut.
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz
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