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AutorBeiträge
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Claugyps, gibt es das eine Nichols Album, das man unbedingt haben muss?
Das ist wohl das, was Du bereits hast
Auf Vinyl gäb’s noch die Doppel-LP (brown bag look, Blue Note, 70er) und dann das Bethlehem-Album, das letzte von Nichols, mit Dannie Richmond am Schlagzeug (das hab ich sogar auch auf Vinyl, damals als ich erstmals Nichols hörte, war es in Zürich auf CD nicht zu kriegen, Internet hatte ich noch nicht … aber ich weiss nicht, ob das eine akzeptable Pressung ist, müsste mal danach graben).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaHighlights von Rolling-Stone.deVideo: Tagesthemen berichtet 1994 über den Tod von Kurt Cobain
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WerbungOkay, ich werde die LP heute oder morgen nochmals konzentriert hören. Vielleicht tut sich da ja noch was.
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How does it feel to be one of the beautiful people?(M)Eine Beschäftigung mit Oliver Nelson ist wirklich überfällig. Dorham könnte da in der Tat eine gute Verbindung und Zugang sein.
Jetzt, wo ich gerade wieder die Henderson Blue Note Alben höre (also zumindest „Our Thing“ und „Page One“) kommt es mir vor, als ob Kenny Dorham als Komponist in den 60ern doch recht deutlich profilierter oder stärker war. Ich kenne bisher nur ein paar Alben aus den 50ern (daher ist meine meinung mit viel Vorsicht zu genießen), aber seine Stücke sind auf den beiden Henderson Alben die Highlights für mich (und ich meine nicht nur „Blue Bossa“, sonder ja auch zB das famose „Pedro’s Time“ und „Escapade“, oder „La Mesha“. Aber auch „Una Mas“ ist ja wirklich klasse, zumindest dem Titeltrack könnte ich stundenlang zuhören.
Daher hier gerade:
Joe Henderson – Our Thing
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so little is funGehört das auch hier rein?
FRANK SINATRA – Sings For Only The Lonely
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How does it feel to be one of the beautiful people?es ist auf jeden Fall im Sinne des Threaderstellers…
Donald Dean & Company – Diversity
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How does it feel to be one of the beautiful people?Ray Crawford – One Step At A Time (mit Ronnell Bright, Henry ‚The Skipper‘ Franklin und Donald Dean)
jetzt:
Jack Wilson – Easterly Winds--
.redbeansandricejetzt:
Jack Wilson – Easterly WindsLeider bin ich kein Kiffer, aber ich könnte mir irgendwie vorstellen, dass die völlig zugedröhnt mehr Spass machen könnte? Die Photos in der Conn-CD-Ausgabe sind jedenfalls äusserst aufschlussreich
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaja, das ist eins von diesen Alben, ich kann die bei diesem Wetter auch gut zum Kaffee hören…
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.beziehungsweise
wahnsinnig schönes album von 1961, bei dem sich ab dem ersten ton alles einstellt, was ich an dorham liebe. rocky boyd ist tatsächlich nur eine diskographische obskurität, da es wohl mehr als dieses album nicht von ihm gibt. allerdings brachte er angeblich sam rivers, tony williams (wie so viele…) und sunny murray in eine aufmerksamkeit, die er selbst nie hatte. interessanterweise war er außerdem 3 monate in der miles-band (nach hank mobley).
außerdem hier zu hören: walter bishop (p), ron carter (b) und pete la roca (dm).
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Oscar Peterson – The Jazz Soul of Oscar Peterson
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Bald in diesem Theater: - BtBs Top 100 Filme - Top 100 des BarockWayne Shorter Quartet – Without A Net
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Bald in diesem Theater: - BtBs Top 100 Filme - Top 100 des Barockredbeansandrice
glaub nicht, dass Garcia sowas rumpeliges und virtuoses (zB) aufgenommen hätte, hab es jedenfalls nur etwa die Hälfte ausgehalten …
Das musst Du mir bitte mal näher erklären. Höre ich da tatsächlich eine Abneigung gegenüber der Musik, oder ist das eher sarkastisch zu werten?
Ich finde ja, dass die Musik sehr eigen ist. Zwar nicht die Erfindung des Rades, aber doch irgendwie eine etwas skurill eigenartiger Surfer-Blues.UDW(M)Eine Beschäftigung mit Oliver Nelson ist wirklich überfällig. Dorham könnte da in der Tat eine gute Verbindung und Zugang sein.
Ich weiß nicht, ob der richtige Weg, sich Nelson zu erschließen, über Dorham führen sollte. Meet Oliver Nelson habe ich immer als ein etwas eigenständiges Werk in Nelson’s Katalog empfunden. Das liegt nicht wenig an der unaufgeregten und lyrischen Spielweise Dorham’s, der sehr schön mit Nelson interagiert. Einen ähnlichen Sound höre ich am ehesten noch auf „Nocturne“, auch wenn da kein anderer Bläser mehr dabei ist. Beide Alben sind sehr still, sehr understated.
Als Werk im Gesamten funktioniert Meet meines Erachtens sehr gut, um die Brücke zwischen den eher bluesigen, souligen Alben (z.B. Soul Battle; Taking Care of Business) und den teils avancierteren Alben, die bspw. mit Richard Williams und Eric Dolphy eingespielt wurden, zu schlagen. Ich finde, dass gerade Williams – oder auch Hubbard auf Nelson’s Opus Magnum – ein augenscheinlich passenderer, weil geradliniegerer Counterpart war. Dorham ist seltsamerweise näher an Nelson dran und verfälscht etwas den Eindruck damit.
Insgesamt finde ich es aber sehr schwer, Nelson’s frühere Alben in irgendeine Reihenfolge zu bringen. Alle beinhalten wunderbare Musik und Nelson konnte sich – trotz eigenem und schnell erkennbarem Ton – immer wieder neu auf seine Mitspieler einstimmen und jeder Aufnahme eine eigene Handschrift verleihen.UDWJetzt, wo ich gerade wieder die Henderson Blue Note Alben höre (also zumindest „Our Thing“ und „Page One“) kommt es mir vor, als ob Kenny Dorham als Komponist in den 60ern doch recht deutlich profilierter oder stärker war. Ich kenne bisher nur ein paar Alben aus den 50ern (daher ist meine meinung mit viel Vorsicht zu genießen), aber seine Stücke sind auf den beiden Henderson Alben die Highlights für mich (und ich meine nicht nur „Blue Bossa“, sonder ja auch zB das famose „Pedro’s Time“ und „Escapade“, oder „La Mesha“. Aber auch „Una Mas“ ist ja wirklich klasse, zumindest dem Titeltrack könnte ich stundenlang zuhören.
Das finde ich auch und ich muss sagen, dass ich Dorham fast mehr als Komponisten denn als Trompeter schätze.
La Mesha oder Night Watch sind großartige Stücke und ich persönlich bin auch der Meinung, dass Dorham in den Sechzigern zu einer gewissen (neuen) Größe gefunden hat. Mir gefällt die Musik, die er zusammen mit Henderson eingespielt hat, auch mit am besten. Als Tandem schätze ich beide ebenso wie Carmell Jones/Harold Land.vorgarten
wahnsinnig schönes album von 1961, bei dem sich ab dem ersten ton alles einstellt, was ich an dorham liebe. rocky boyd ist tatsächlich nur eine diskographische obskurität, da es wohl mehr als dieses album nicht von ihm gibt. allerdings brachte er angeblich sam rivers, tony williams (wie so viele…) und sunny murray in eine aufmerksamkeit, die er selbst nie hatte. interessanterweise war er außerdem 3 monate in der miles-band (nach hank mobley).außerdem hier zu hören: walter bishop (p), ron carter (b) und pete la roca (dm).
Das finde ich schön, dass Du das sagst. Ich kann es selbst nicht ganz greifen, aber mich hat das Album sofort angesprochen. Meines Erachtens funktioniert es wunderbar als Momentaufnahme, da es nicht in einen größeren Bezugsrahmen eingeordnet werden kann. Die Musiker haben sich getroffen, zusammen Musik gemacht und das war’s. Keine große Erleuchtung, aber einfach ein schönes Dokument. Und ich bin für jedes Tondokument von La Roca dankbar.
Blues to Bechet
Wayne Shorter Quartet – Without A NetDa war ich neugierig und habe vor kurzem mal reingehört. Recht lange habe ich es nicht ausgehalten. Shorter hat nichts zu sagen, was er nicht früher schon einmal auf den Punkt gebracht hat. Meiner Meinung nach hätte er nach The all seeing eye einfach aufhören sollen, da war alles gesagt.
Was mich aber über alle Maßen irritiert hat, war das Klavier. Ob der Pianist gut ist, ist mit Sicherheit Geschmackssache, aber der Klang des Klaviers?! Wer hat denn das verbrochen. Die ganze Musik klingt dermaßen nach Plastik, nicht auszuhalten.
Aber, das ist nun auch kein Geheimnis, ich bin kein Freund späterer Jazzaufnahmen. Weniger der Musik wegen, vielmehr hat sich die Soundästhetik nachhaltig zum Negativen gewandelt.--
"There is a wealth of musical richness in the air if we will only pay attention." Grachan Moncur IIIKleine Ergänzung noch zu Kenny Dorham. Erfreulich sind übrigens auch Eastward Ho!, zusammen mit Harold Land (es gibt noch Fire in the West! unter Herb Geller’s Namen, da habe ich aber gerade nicht parat), Starting Time zusammen mit Clifford Jordan und sein Jaro-Album The Arrival of Kenny Dorham.
Und weiß jemand, auf welcher Session er als Kinny Durham gelistet wurde?
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"There is a wealth of musical richness in the air if we will only pay attention." Grachan Moncur III -
Schlagwörter: Ich höre gerade..., It's about the melody stupid, Jazz, Tagebuch
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