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Mit (schmerzenden und schönen) Erinnerungen verbunden …
TOM LIWA – Nicht müde genug
Das erste, was ich merkte
war, daß ich Dich sehr gern mochte
Dann irgendwann merkte ich,
daß Du Dich
fast nie geirrt hattest,
in dem , was Du sagtest
über Menschen und Dinge
und wie ich immer öfter,
wenn ich nicht mehr weiter wußte,
überlegte : was hättest Du dazu gesagt
und was getan ?
so fing ich an
durch Dich, mit Dir
auch mich neu zu erleben
Ich brauchte nicht zu reden
& konnte den andern erzählen,
Du hättest es mir abgewöhnt –
so hab ich gelernt, zu lügen
Ich war müde, mir war kalt
doch ich war nicht müde genug
Ich wollte einfach jemand, der sich zu mir legt
und da war niemand sonst
doch glaub mir :
ich hatte kein wirkliches Interesse an Dir
& als ich merkte,
ich war wie der Typ in diesem Film –
so wie die Typen alle sind,
da mußte ich drei Stunden duschen
um die Schande abzuwaschen
Ich sagte zum Spiegel :
schlag ein, mein Freund, schlag ein !
Wir wollten niemals solche Idioten sein
Ich war müde, mir war kalt
und alles andre war egal –
ich hatte die Wahl
und ich hab mich entschieden –
schrieb Dir einen Brief,
statt mit Dir zu reden
Früher oder später – früher oder später
wirst Du es wissen :
Ich hab nie gemerkt,
wie jung Du bist
& so, wie Du Dir gewünscht hast,
daß ich bin,
so werd ich jetzt sein – ich hoff, ich krieg`s hin
und dann verschwand Ich mit den Bildern
in dieses Leben, in dem kein Platz für mich ist
und darin kein Platz für Dich
Ich ging zur Zigeunerin
und sie las mir aus der Hand
Sie sagte : Du warst ein seltsamer Junge
und bist ein sonderbarer Mann
Sie zündete Kräuter an & legte einen Kreis aus Knochen
& sagte : ich werde für Dich eine Ausnahme machen
Für einen Moment war es, als würde die Zeit still stehn
und ich konnte die Zukunft sehn :
Wir werden alles verlieren, was wir haben
Es wird vor unseren Augen verschwinden
& alle Hoffnung, die wir hatten, wird wie Atlantis im Meer versinken
Kein Trick wird uns retten davor –
kein Glaube – keine Liebe
All das hat nur Bedeutung hier und jetzt
und alles andere waren Lügen, um mich abzulenken
von diesem großen schwarzen Loch, das ich immer gefühlt habe
Fast unbemerkt hab ich die Regeln verletzt
und mich in wenigen Schritten über sie hinweggesetzt
bin aus den Hintertüren der Bibliotheken
hinaus in den Nebel und über mein Ufer getreten
Da waren sechs Flugzeuge, die sechs weiße Streifen
in das endlose, weite Blau über mir zeichneten
Das Hexagramm des Himmels
Die Saiten meiner Gitarre
Die Gitterstäbe, hinter denen meine Lieder leben
Zuerst war es nur auf dem Papier
Dann ist es mir in meinem Leben passiert
& dann kam ich zurück – mit einer Wendung,
von der wir Beide nichts wußten,
weil wir uns erst
näherkommen mußten
In diesem Kreis, den ich um alles zieh, was ich kenne
und den ich meinen Horizont nenne
fand ich erst Dich und dann mich
auf einer Reise von einem
zum anderen Ende des Ichs
Irgendwann auf dieser Reise ist passiert,
wovon ich nie gedacht hab, daß es passieren wird
und ich wurde zum Protagonisten
meiner eigenen traurigen Lieder
und wieder
hab ich Dich beobachtet
diese ganze Fahrt lang
und mir jeden Zentimeter Deines Gesichts eingeprägt
und dachte : wenn wir uns schon verlieren
will ich Dich wenigstens nicht vergessen
Und Du weißt, was ich meine,
wenn ich von dieser Fahrt rede,
als etwas langsam zuende ging
und noch nicht klar war, was danach anfing
& jetzt, wo ich`s aufschreib denk ich : Du hast es gemerkt
und darum hast Du Deinen Kopf weggedreht – hast Du ?
Ich war müde, mir war kalt
doch ich war nciht müde genug
und irgendwie feucht schimmern Augen immer …
Ich hörte den Donner rollen,
doch konnte mich an den Blitz nicht mehr erinnern –
saß auf dem Boden an der weißgetünchten Wand
Sah, wie auf die Dächer gegenüber
der erste Regenschauer fiel
Ich legte mein Schreibzeug beiseite,
um nichts zu verpassen –
etwas, das größer war als ich
und Du kamst nicht nach hause
Grade so, als ob der Regen Deinen Platz einnehmen wollte
nach diesem halben Jahr
in mir
bei Dir--
An einem Sonntag im April .....Highlights von Rolling-Stone.deVideo: Tagesthemen berichtet 1994 über den Tod von Kurt Cobain
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Freitags abends steckt er sich 100 Mark und ’ne Zahnbürste ein
er zieht sich die schnellen Stiefel an – das ist’n gutes Gefühl frei zu sein.
Bis Montagmorgen rennt er ‚rum
zwischendurch kommt er nicht mehr nach Haus‘.
Er sieht sich auf der Szene um und nachts probiert er fremde Betten ausNormalerweise läuft das sehr gut
doch manchmal gibt es auch ’ne Pleite
dann wacht er morgens auf
und Lady Horror liegt an seiner Seite.
Ihr Make-up ist verschmiert
die Sonne scheint ihr brutal ins Gesicht.
Und das ihm sowas immer noch passiert
das liegt am Suff und am dunklen KneipenlichtEr geht in die Mad-Man Discothek
da soll die große Action sein
da sind zwar jede Menge Leute
doch er fühlt sich trotzdem sehr allein.
Die Musik ist laut und die Leute sind stumm
die hängen da ‚rum
und manche gucken sehr dumm
so als hätten sie in ihren schönen Köpfen
leider nur ein Vakuum(Udo Lindenberg – Leider nur ein Vakkum)
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Grave WisdomMit (schmerzenden und schönen) Erinnerungen verbunden …
TOM LIWA – Nicht müde genug
Das erste, was ich merkte
war, daß ich Dich sehr gern mochte
Dann irgendwann merkte ich,
daß Du Dich
fast nie geirrt hattest,
in dem , was Du sagtest
über Menschen und Dinge
und wie ich immer öfter,
wenn ich nicht mehr weiter wußte,
überlegte : was hättest Du dazu gesagt
und was getan ?
so fing ich an
durch Dich, mit Dir
auch mich neu zu erleben
Ich brauchte nicht zu reden
& konnte den andern erzählen,
Du hättest es mir abgewöhnt –
so hab ich gelernt, zu lügen
Ich war müde, mir war kalt
doch ich war nicht müde genug
Ich wollte einfach jemand, der sich zu mir legt
und da war niemand sonst
doch glaub mir :
ich hatte kein wirkliches Interesse an Dir
& als ich merkte,
ich war wie der Typ in diesem Film –
so wie die Typen alle sind,
da mußte ich drei Stunden duschen
um die Schande abzuwaschen
Ich sagte zum Spiegel :
schlag ein, mein Freund, schlag ein !
Wir wollten niemals solche Idioten sein
Ich war müde, mir war kalt
und alles andre war egal –
ich hatte die Wahl
und ich hab mich entschieden –
schrieb Dir einen Brief,
statt mit Dir zu reden
Früher oder später – früher oder später
wirst Du es wissen :
Ich hab nie gemerkt,
wie jung Du bist
& so, wie Du Dir gewünscht hast,
daß ich bin,
so werd ich jetzt sein – ich hoff, ich krieg`s hin
und dann verschwand Ich mit den Bildern
in dieses Leben, in dem kein Platz für mich ist
und darin kein Platz für Dich
Ich ging zur Zigeunerin
und sie las mir aus der Hand
Sie sagte : Du warst ein seltsamer Junge
und bist ein sonderbarer Mann
Sie zündete Kräuter an & legte einen Kreis aus Knochen
& sagte : ich werde für Dich eine Ausnahme machen
Für einen Moment war es, als würde die Zeit still stehn
und ich konnte die Zukunft sehn :
Wir werden alles verlieren, was wir haben
Es wird vor unseren Augen verschwinden
& alle Hoffnung, die wir hatten, wird wie Atlantis im Meer versinken
Kein Trick wird uns retten davor –
kein Glaube – keine Liebe
All das hat nur Bedeutung hier und jetzt
und alles andere waren Lügen, um mich abzulenken
von diesem großen schwarzen Loch, das ich immer gefühlt habe
Fast unbemerkt hab ich die Regeln verletzt
und mich in wenigen Schritten über sie hinweggesetzt
bin aus den Hintertüren der Bibliotheken
hinaus in den Nebel und über mein Ufer getreten
Da waren sechs Flugzeuge, die sechs weiße Streifen
in das endlose, weite Blau über mir zeichneten
Das Hexagramm des Himmels
Die Saiten meiner Gitarre
Die Gitterstäbe, hinter denen meine Lieder leben
Zuerst war es nur auf dem Papier
Dann ist es mir in meinem Leben passiert
& dann kam ich zurück – mit einer Wendung,
von der wir Beide nichts wußten,
weil wir uns erst
näherkommen mußten
In diesem Kreis, den ich um alles zieh, was ich kenne
und den ich meinen Horizont nenne
fand ich erst Dich und dann mich
auf einer Reise von einem
zum anderen Ende des Ichs
Irgendwann auf dieser Reise ist passiert,
wovon ich nie gedacht hab, daß es passieren wird
und ich wurde zum Protagonisten
meiner eigenen traurigen Lieder
und wieder
hab ich Dich beobachtet
diese ganze Fahrt lang
und mir jeden Zentimeter Deines Gesichts eingeprägt
und dachte : wenn wir uns schon verlieren
will ich Dich wenigstens nicht vergessen
Und Du weißt, was ich meine,
wenn ich von dieser Fahrt rede,
als etwas langsam zuende ging
und noch nicht klar war, was danach anfing
& jetzt, wo ich`s aufschreib denk ich : Du hast es gemerkt
und darum hast Du Deinen Kopf weggedreht – hast Du ?
Ich war müde, mir war kalt
doch ich war nciht müde genug
und irgendwie feucht schimmern Augen immer …
Ich hörte den Donner rollen,
doch konnte mich an den Blitz nicht mehr erinnern –
saß auf dem Boden an der weißgetünchten Wand
Sah, wie auf die Dächer gegenüber
der erste Regenschauer fiel
Ich legte mein Schreibzeug beiseite,
um nichts zu verpassen –
etwas, das größer war als ich
und Du kamst nicht nach hause
Grade so, als ob der Regen Deinen Platz einnehmen wollte
nach diesem halben Jahr
in mir
bei Dirunterschreib!!!! und dann auch noch in der „langen“ Version
--
"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!Ich hätte auch intuitiv die beiden von starship geposteten Texte gewählt.
Daher nun ein anderer, der mich sehr berührt:Rainhard Fendrich – Auf und davon
I halt die Leut net aus, die
nur die Pappn offn habn und
umanandfeun
und wenns dann haglich
wiad auf amoe ruhig san und
si stü und hamlich aseun
die nur hasse Luft dazön
und sagn dass
unwahrscheinlich engagiert san
doch dabei nur an si söba
und sonst an nix anderen interessiert san.I halt die Leut net aus die
wia de Wanzn di sekieren und
mit dir mitlebn
und wenns da amoe dreckig
geht die Freund san die dan
allerersten Tritt gebn
die so falsch san dass vor lauter Freundlichkeit im
Gsicht scho fast an Krampf ham
und die da nur dann die
Wahrheit einedruckn
können wenns an Dampf ham.Auf und davon
und versteck di irgendwo
wo di kana findn ka
doch es föt da die Kraft
drum bist imma no da.I halt die Leut net aus für
die des wichtigste im Lebn da
Intellekt is
die eiskalt oes zertretn weu
des Gfüh in ena jämmerlich
versteckt is
denen ma am liabstn in de
Pappn steigert weu ma’s
nimmer hean ka
die si für infehlbar hoetn
und so stark werdn wenn ma
sie net wehrn ka--
eigentlich ziemlich viele lieder der renft combo.
Ermutigung
(Text: Kurt Demmler, Musik: Thomas Schoppe)Manchmal fällt auf uns der Frost
Und macht uns hart
Und dann kommt es darauf an
Daß das Blut, das in uns fließt
Seine Wärme halten kann
Wenn sich´s eiskalt um uns schließt
Manchmal fällt auf uns der Frost
Und macht uns hartSo stählt der Schmerz
Jegliches Herz
Schließt die Sonne schützend ein
Die an Sonnentagen mächtig fiel herein
Die fließt wie Glühwein unter deiner Haut
Das auf ihr der Schnee zu Wasser tautUnd ist die Zeit vorbei
Von Schmerz und Gram
Mensch, mach dich wieder frei
Und leg die Sommerkleider an
Wehr nicht die Liebe ab
Die dich berührt
Schließ auf die Tür aus Stahl
Die Tür, die in den Frühling führt…Chilenisches Metall
(Text: K. Demmler, Musik: C. Kunert)hört das lied hört das lied
vom chilenischen Metall
fremde herren woll´n es haben
heutzutag´ wie dazumal
denn es starb das volk der inkas
dazumal dazuland an der spanischen gier
nach all dem gold das man dort fandhört das lied hört das lied
vom chilenischen Metall
fremde herren woll´n es haben
heutzutag´ wie dazumal
doch die erde unter chile
so aus kupfer und blei
schlug wie eine grosse Glocke
mach dich frei mach dich freifasste zu die fremde Hand
hart am Hals hart am hals
und mit ihr kam über´s land
erneut der fluch des metalls
presste zu des landes kehle
kupfern wurde das rot
bleiern schmeckte jene nachricht
– allende ist tot-
und mit ihm starben viele
und man sah es überall
die ermordeten von chile
war´n ermordet für´s metallhört das lied hört das lied
vom chilenischen metall
fremde herren woll´n es haben
heuzutag´ wie dazumal
doch ein jeder soll es wissen
der nach chiles reichtum strebt
daran starben noch die inkas
doch das volk von chile lebtKetten werden knapper
(Text: Gerulf Pannach, Musik: Peter Gläser)Singt für alle,die alles wagen
Für die Leute in jedem Land
Die gemeinsam den Erdenball tragen
Daß kein Mensch mehr noch steht am RandKetten werden knapper
Und brechen sowieso
Wie junger Rhabarber
Wie trockenes Stroh
An der Hand des Riesen
Der tausend Nasen hat
Der braucht nur zu niesen
Und wendet das BlattSingt für alle, die alles wagen
Für die Leute in jedem Slum
Wo der Gürtel um jeden Magen
Wird zum Knüttel dem reichen MannKetten werden knapper
Und brechen sowieso
Wie junger Rhabarber
Wie trockenes Stroh
An der Hand des Riesen
Der tausend Nasen hat
Der braucht nur zu niesen
Und wendet das BlattSingt für alle, die alles wagen
Für die Leute in Vietnam
Die riskieren nicht nur ihren Kragen
Die planieren den braunen SchlammSingt für alle, die alles wagen
Für die Leute in Vietnam
Singt für alle, die alles wagen
Für die Leute in jedem SlumSingt für alle, die alles wagen
Für die Leute in Griechenland
Singt für alle, die alles wagen
Für die Leute in jedem Land--
Bettina Wegner – Immer Wieder Eine Lanze Werfen
Immer wieder eine Lanze werfen
wenn sie trifft, verblute ich.
Ach, ich wollte mir mein Schwert noch schärfen
doch am Ende treff ich mich.Jede Schlinge, die ich lege
dich an mich zu binden
ist zum Schluß mir selbst im Wege
will sich um mich winden.Jedes kalte Wort zum Abschied
das ich schleudern will
wird ein Weinen und ein Lied
darum bin ich lieber still.Laß dich gehn aus meinem Leben
laß dich nun in Ruh
und will ich dir einen Abschied geben
hör mir nicht mehr zu.--
TheMagneticFieldunterschreib!!!! und dann auch noch in der „langen“ Version
und die dann noch auf ne dvd gebrannt im Wechsel mit Johnny Cash „Hurt“ … war ne komische Zeit … stundenlang diese beiden Lieder …
--
An einem Sonntag im April .....Element Of Crime – Mehr als sie erlaubt
Ihr Herz ist kalt wie ein gefror’nes Hühnchen
Ihre Schönheit überzuckert mit Gewalt
Für ihre Jacke starben mehr als zehn Kaninchen
Und dann tut sie auch noch so, als wär es Nerz
Mädchen sein allein ist keine Tugend
Auch wenn es scheint, als ob es das ist, was sie glaubt
Fett wär ich, bekäm ich ein Stück Torte
Für jede Illusion, die sie mir raubt.
Kann sein, daß sie mich nie mehr wiedersieht
Wenn ich einmal fort bin
Einfach ist es nicht, doch ich liebe sie mehr, als sie erlaubtWas fällt dir ein, zu ihr zu sagen, sie wär niedlich
Sie hat die Niedlichkeit eines jungen Wolfs
Ihr Gemüt ist alles andere als friedlich
Für ihre Zunge braucht sie einen Waffenschein
Wo sie hinschlägt, wächst hinterher kein Gras mehr
Auch keine Rosen, wie sie immer wieder glaubt
Gesund wär ich, bekäm ich einen Apfel
Jedesmal, wenn sie in meine Richtung haut
Kann sein, daß sie mich nie mehr wiedersieht
Wenn ich einmal fort bin
Einfach ist es nicht, doch ich liebe sie mehr, als sie erlaubtWenn ich nicht selber so ein riesengroßes Schwein wär
Dann hätt es niemals mit uns zwei’n so gut geklappt
Letztendlich bin auch ich ein ganz Gemeiner
Letztendlich paßt auf jeden Eimer ein Gesicht
Sie liebt an mir den schäbigen Charakter
Und ihre Grausamkeit ist mir so schön vertraut
Grün und blau wär ich, bekäm ich eine runter
Für jeden guten Freund, der mir nicht glaubt
Kann sein, daß ihr auch mich nie wieder seht
Wenn sie einmal fort ist
Einfach ist es nicht, doch für was bessers bin ich hoffnungslos versaut--
Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.Unheilig-
SonnentagBilder längst vergangner Tage,
erzählen vom Glück
Worte von Erinnerung getragen,
bleiben hoffnungsvoll zurück
All die verzauberten Momente,
wie auf altem Papier,
bringen dich wieder zu mirRefrain
Ich stell mir vor, wo du bist
Und höre was du sagst
Ich stell mir vor, was du denkst
Und fühle was du magst
Ganz egal wo du auch bist,
Ich weiß, das du mich siehst
Und vergesse nie, wer du warstDie Zeit flog an uns vorbei
Und die Welt erschien zu klein
Uns gehörten alle Träume
Für eine kurze Ewigkeit
Ein Onument aus Stein und Worten
Erzählt mir von dir und du bist wieder beiEin langer weg, ein letzter Marsch
Heut an diesem Sonnentag
Schenke dir jetzt mein Geleit
Wer machten alles zu zweit
Ich spreche leise zu dir
Nur das du weißt, ich bin hier
Immer bei dirRefrain
Ich stell mir vor, wo du bist
Und höre was du sagst
Ich stell mir vor, was du denkst
Und fühle was du magst
Ganz egal wo du auch bist
Ich weiß das du mich siehst
Und vergesse nie, wer du warstIch stell mir vor, wo du bist
Und höre was du sagst
Ich stell mir vor, was du denkst
Und fühle was du magst
Ganz egal wo du auch bist
Ich weiß das du mich siehst
Und vergesse niemals, wer du warst--
An einem Sonntag im April .....
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Wo ist die Grenze, wie weit wirst du gehen?
Verschweige die Wahrheit, du willst sie nicht sehen
Richtig ist nur was du erzählst,
benutze einzig, was dir gefälltSchneid dir die Haare bevor du verpennst
Wechsle die Freunde, wie andere das Hemd
Bau dir ein Bild so wie es dir paßt
sonst ist an der Spitze für Dich kein PlatzUnd wenn die Wirklichkeit dich überholt
hast du keine Freunde, nicht mal Alkohol
Du stehst in der Fremde, deine Welt stürzt ein
das ist das Ende, du bleibst alleinBild dir ein du bist Lotse und hältst das Steuer
mitten im Ozean spielst du mit dem Feuer
Sprichst fremde Sprachen im eigenen Land
Zerstreu alle Zweifel an deinem VerstandUnd wenn die Wirklichkeit dich überholt
hast du keine Freunde, nicht mal Alkohol
Du stehst in der Fremde, deine Welt stürzt ein
das ist das Ende, du bleibst allein.(Peter Hein / Fehlfarben – Gottseidank nicht in England)
--
im prinzip alles von den ersten beiden blumfeld.
Ich – wie es wirklich war
(Musik – Distelmeyer, Bohlken, Rattay / Text – Distelmeyer)Ich war dabei
mir ein Art von Verschwinden
die den Tod bezwingt
auszudenken
und ließ mich nieder
wo ich mich beherrsche
in den Liedern
und in den Sätzen
nahm ich kein Ende
nur eine Wendung
zurück zum ersten Bild
das wäre zu erfinden
geriet zum Strudel
in ein Recycling
und sah das Ende
in sich verschwinden
und es fragt sich
war das schon alles?
lügt denn die Welt
und wenn nicht?
ist sie am Ende
im Rückstand
gegenüber der Moral der Geschichte
Ich war dabei
eine Art von Verschwinden
die den Text bezwingt
zu erfinden
andere Reime auf die Geschichte
nicht auszudenken
und ich verlor an Gewicht
genau wie die Gedichte
geriet in ein Rauschen
oder war’n das die Mittel
mit denen ich mich bewegte
die Erfindung einzutauschen
und es fragt sich
war das etwa schon alles
lügt denn die Welt
und wenn nicht
ist sie am Ende
im Rückstand
gegenüber der Moral der Geschichte
Ich war dabei
eine Art von Verschwinden
die schließlich mich bezwingt
zu Ende zu denken
gegen den Schmerz
unter dem ich mich krümme
zurück zum frühsten Bild
von dem ich eigentlich komme
ein New Age Poster
ein Lebenszeichen
auf der Reise ins Innere der Trauer
komm ich zum Ende
vielleicht ein Anfang
einer Art von Verschwinden
und ich frag dich
war denn das schon alles
lügt denn die Welt
und wenn nicht
ist sie am Ende
im Rückstand
gegenüber der Moral der Geschichte
und ich bin am Ende
im Rückstand
der Moral der GeschichteDraußen auf Kaution
(Musik – Distelmeyer, Bohlken, Rattay / Text – Distelmeyer)Vor meinem Fenster fängt es an sich zu bewegen
ein neuer Tag nimmt seinen Tageslauf
einer mehr an dem ich aufstehn muß
um irgendwas zu tun gegen den Schmerz
das Stechen im Kopf das Stechen im Herz
treibt mich nur tiefer in den Kummer rein
und tiefer ins alleine seinÜberall sind Menschen in den Straßen
kenn’ ich nicht gehöre nicht dazu
frage mich zu wem ich denn gehöre
und wenn wer zu mir spricht hör ich nicht zu
ich sehe dich und wie wir uns umarmen
wenn ich die Augen öffne war es wieder nur ein Traum
so geht es jeden Tag an jedem Morgen
tiefer ins alleine seinIrgendwie geht’s dann doch raus aus den vier Wänden
und draußen geht es dann zu jemand völlig anderm hin
so bin ich dann in dessen guten Händen
und glücklich, daß ich mit wem zusammen glücklich bin
am nächsten Morgen habe ich das alte Stechen
und neben mir liegt wer
der sich bald leblos an mich schmiegt
wie’s dazu kam hab ich danach vergessen
stattdessen bin ich längst wieder am WerkIch-Maschine
(Musik und Text – Distelmeyer / Bearbeitung – Bohlken, Rattay)Zurück zum Haus
zwischen den Gleisen und dem Garten,
in dem die Apfelbäume warten, auf die ich kletterte
mich vor Erdanziehung rettete bis jemand rief
und ich dann in die Küche lief auf meinen Platz,
den ich verließ wie einen Glauben
wie die Klassenzimmer, Sportplätze, Partykeller
Sicherheitszonen geschaffen von Eltern
und Menschen, die in Luftschutzbunkern wohnen,
in denen Du sonst nichts vermißt außer Dir selbst
und sobald du Dich fragst, wer das ist
und ob Du Dir so wie Du bist gefällst
wird das der Moment, in dem Du das Gebäude verläßt
mit ihm einen Berg von Leichen, Deine
ich sah meine auf den Schienen bei gestellten Weichen
ein letztes Mal die Köpfe schüttelnd liegen
und fuhr fort und drüber weg
fuhr fort und drüber wegfuhr fort und drüber weg
als unsichtbares Sexsymbol,
das den Gedanken lauter werden läßt,
wenn Dich im Dunkeln mit mir Dein Tastsinn verläßt
wie man liebe macht
hat uns nicht nur um den Beischlaf,
sondern auch um den Verstand gebracht
und zölibatäre Linguisten, Leer/Lehrkörper und Theisten
haben sich hoffentlich totgelacht
und nicht bloß wie sonst ins Fäustchen gemacht,
weil die wollen, daß wir werden sollen wie siebleibt nur: weiter, weiter, weiter
soziale Randgruppen auf dem Weg zu sich selbst
die Geschichte ist alt und wird älter
auf Tanzflächen, Tresen, Vinyl und Papier, Zelluloid und bei Dir
heissen hier: Ü-Räume; sind Sicherheitszonen in der Realität
ein Lebender, der nicht weiß, wie das geht, steht vor dem Haus
steht zwischen den Gleisen und dem Garten,
in dem die Apfelbäume warten--
Kiev Stingl – Wie Von Sinnen
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"...and if I show you my weak side ... will you sell the story to the ROLLING STONE ? ... Roger Waters - The Final Cut "1983"Exxon Valdez
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Real Guitars Have WingsJoint Venture – Süffelmann
Wenn man nach tagelangem Trinken wieder nüchtern wird,
dann ist das meistens gar nicht so schön.
Da wird man fahrig, zittrig, welk vor seinen Richter geführt
und muß sich ganz schön viele Peinlichkeiten eingestehn.
Aufstehn ist unmöglich, obwohl es besser wär,
weil so im Liegen hört der Kater nicht auf.
Man grübelt völlig blöde im Kreis hin und her,
mein Gott, wie war das gestern abend und man kommt einfach nicht drauf.Schlechtes Gewissen, was hab ich bloß wieder alles erzählt?
Ich nehme an, ich hab ihr gestanden, daß sie mir gefällt.
Aber die will halt nichts von so nem Süffelmann,
und mir wird klar, daß ich es ziemlich vergessen kann.
Scheiße, gestern abend hab ich irgendwie noch dran geglaubt.
Die kuschelt sich jetzt grade an nen anderen ran,
und an den reich ich selbst wenn ich mich aufn Kopf stell nich ran,
Scheiße, gestern abend hab ich irgendwie noch dran geglaubt.Vor mir liegt mal wieder ein endlos langer Tag,
wenns einem schlecht geht, ist man meistens allein.
Gibt nur einen einzgen Menschen, den ich anrufen mag,
aber das gäb ne Katastrophe, ich glaub, das laß ich lieber sein.
Wenn ich mich mir nur vorstell, wie ich dann am Hörer häng,
plötzlich krieg ich keinen Ton mehr heraus.
Der Mund wird ganz trocken, der Hals wird ganz eng,
da brauch ich vorher was zu trinken, nee sonst halt ich das nicht aus.Wenn ich dran denke, wie die grade für nen anderen Frühstück macht.
Und der liegt noch im Bett und schnarcht und furzt und träumt von mir und lacht.
Hier der Gestank von kaltem Rauch, da der Duft von Kaffee,
manchmal tut das Leben ganz schön weh.
Scheiße, gestern abend hab ich irgendwie noch dran geglaubt.
Die lutscht dem grade liebevoll den dicken Zeh,
Und ich weiß noch nicht mal, ob ich sie je wieder seh.
Scheiße, gestern abend hab ich irgendwie noch dran geglaubt.Scheiße, gestern abend hab ich irgendwie noch dran geglaubt.
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Beim Duett sind stets zu sehn/ zwei Mäuler, welche offen stehn. Wilhelm Busch (1832-1908)Odem – Schlaflos
Stürmende Gedanken verjagen meinen Schlaf,
wieder nur ein Augenblick, in dem ich meinen Schmerz vergaß,
doch die Ängste lassen mich nicht los,
bringen wieder Finsternis,
fesseln mich an die Wirklichkeit,
fesseln mich!
SchlaflosEr gab sich selbst das Recht zu nehmen
und du hast niemals deine Träume zu Ende geträumt,
alles,was er dir genommen,
kannst du nirgens wiederfinden,
hast deine kindheit versäumt.Das Vertraun hat mich verlassen,
nur Leere bleibt zurück,
meine Sehnsucht nach Geborgenheit wird von Ängsten unterdrückt,
wie ein kalter Regen schlägt die Erinnerung wieder ein,
ich kann nicht unter Menschen,
doch ich kann auch nicht alleine sein,
alleine sein.Er gab sich selbst das Recht zu nehmen
und du hast niemals deine Träume zu Ende geträumt,
alles,was er dir genommen,
kannst du nirgens wiederfinden,
hast deine Kindheit versäumt.Zeit des Vergessens erlöse mich von dieser Dunkelheit,
erlöse mich von diesem Bann,
erlöse mich von diesem Leid,
ich hör noch das Knarren der Türe,
seh noch im Licht den Schattenmann,
jedes mal bei dem Gedanken,
fängt der Albtraum von vorne an,
von vorne an.Er gab sich selbst das Recht zu nehmen,
und du hast niemals deine Träume zu Ende geträumt,
alles,was er dir genommen,
kannst du nirgens wiederfinden,
hast deine Kindheit versäumt!--
Beim Duett sind stets zu sehn/ zwei Mäuler, welche offen stehn. Wilhelm Busch (1832-1908) -
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