Deep Purple

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  • #403081  | PERMALINK

    fred-schluckebier

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 2,722

    Mag die Band eigentlich recht gerne. (In den frühen 80ern traute man sich so was nicht zugeben!) Halte die „… in Rock“ für ein herausragendes Meisterwerk. Das Frühwerk fand ich auch mal ganz toll, aber da hat die Begeisterung nachgelassen. Halte übrigens Paice für einen sehr sehr guten Drummer, der konnte eigentlich fast alles spielen. :sauf:

    --

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    #403083  | PERMALINK

    zappa1
    Yellow Shark

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 80,987

    die „in Rock“ ist auch für mich eins der besten Alben aller Zeiten.
    Die Fireball hör ich auch noch immer zwischendurch ganz gerne.
    Mein Interesse hat eigentlich ab „Burn“ aufgehört.
    Und Made in Japan gehört sicherlich auch zu den besten Live-Alben überhaupt.

    Gruss, Zappa’s Franz :twisted:

    --

    „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand" #65, 05.09.2019, 22:00 Uhr auf Radio StoneFM https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/5696-190905-ad-65        
    #403085  | PERMALINK

    uthi

    Registriert seit: 12.07.2002

    Beiträge: 148

    So ab Burn habe ich mich ausgeklinkt. Auch die Frühwerke waren irgendwann stilistisch nicht mehr opportun….Völliger Schwachsinn, aber so wars.

    Rückblickend: Das Cover von ..in Rock tiffts gut. DP ist Institution! Allein der Einfluß von Blackmore auf alle nachfolgenden Guitatrieros der Heavy Fraktion kann nicht überschätzt werden.

    --

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    #403087  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 32,080

    Mein Eintieg war ausgerechnet ‚The house of blue light‘ aus dem Jahr 1987. Ich fand es damals ziemlich cool, Musik von solchen vergleichsweise alten Säcken zu hören. Im Laufe der Jahre haben sich dann alle Alben der Mark I und II Besetzung bei mir angesammelt, hören tue ich sie aber schon seit Jahren nicht mehr. Ich habe zu dieser Band irgendwie den Bezug verloren, würde aber keines meiner Alben hergeben, wer weiß…
    So richtig schlecht war Anfang der 90er das Album ‚Slaves and masters‘ (mit Joe Lynn Turner am Mikro, glaube ich), ein Freund hat mir das damals vorgespielt und ich war reichlich entsetzt. Das Album klang wirklich armselig und war auf der ganzen Linie mißlungen.

    --

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    #403089  | PERMALINK

    buddy-trash

    Registriert seit: 31.12.2002

    Beiträge: 304

    So richtig schlecht war Anfang der 90er das Album ‚Slaves and masters‘ (mit Joe Lynn Turner am Mikro, glaube ich), ein Freund hat mir das damals vorgespielt und ich war reichlich entsetzt. Das Album klang wirklich armselig und war auf der ganzen Linie mißlungen.

    Wohl wahr. Der einzig gute song war „Fire in the basement“, obwohl er auch nicht anders klang als andere Purple songs.

    Deep Purple mag man eben oder nicht. Sie waren eine zeitlang wirklich ganz, ganz groß, und keine Hardrock Truppe kommt an „In Rock“ vorbei. Ich stehe auf Purple. Zwar gehören sie nicht mehr zu meinem täglichen Brot, doch bekomme ich nach wie vor weiche Knie, wenn ich diese brachiale Orgel wimmern höre und Roger Glovers Bass zu pumpen beginnt… Raaaaaaaaaaaaah !!! Will rocken. Bang your heeeaaad!!!

    Drei Purple Alben halte ich für so essentiell, daß man sie einfach kennen sollte :
    „In Rock“
    „Machine head“ (‚Come on, come on, __lets go spacetruckin‘ !‘)
    „Burn“
    Die meisten anderen Alben neigen zum Mittelmaß (Ausnahme natürlich : Made in Japan).

    Ich kann mir jedoch vorstellen, daß Musikliebhaber denen die zweifelhafte Gnade einer späten Geburt zu Teil wurde, Sound, Musik und Ausstrahlung der Band als altbacken empfinden könnten.

    --

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    #403091  | PERMALINK

    mary-long

    Registriert seit: 04.01.2003

    Beiträge: 126

    Wie Kenner an meinen Namen merken bin ich ein Deep Purple-Kenner und wundere mich und freue mich zugleich, dass die Jungs hier so relativ gut wegkommen. Denn es galt ja sehr lange als uncool auf Purple zu stehen und die Band wurde ja ab den Mittsiebzigern oft gerade in der Musikpresse ziemlich abgebügelt.

    Aus meiner Sicht sind folgende Alben für Leute interessant, die gerne klassischen Hard-Rock mit Bezügen zu Ur-Heavy-Metal und Klassik-Rock hören:

    1 Made In Japan (1972) –

    definitives Album der Band was Repertoire und Performance angeht und Deep Purple sind und waren immer in erster Linie eine Live-Band – deshalb auch ein Live- besser: das Live-Album der Band überhaupt.

    2 Deep Purple In Rock (1970) –

    stilbildender Klassiker (Child In time, Speed King)

    3 Machine Head (1972) –

    die Band auf dem Höhepunkt (Smoke On the Water, Highway Star)

    4 Burn (1974) –

    Neubeginn nach dem Ende der klassischen Mark II Besetzung (Blackmore, Gillan, Glover, Lord, Paice) mit Glenn Hughes und dem Neuling David Coverdale

    5 Purpendicular (1996) –

    Wieder mal ein neubeginn mit Steve Morse an der Gitarre.

    Für Spezialisten auf dem härteren Sektor noch folgende Empfehlungen:

    6 Fireball (1971)
    7 Who Do We Think We Are (1973)
    8 Come Taste The Band (1975) – mit Tommy Bolin
    9 Perfect Strangers (1984) – Reuinion mit Blackmore

    Bands die von deep purple beeinflusstw aren gibt es v.a. im Heavy Sektor, am meisten bestimmt Iron maiden, die mit martin Birch den Purple-Produzenten der klassischen Alben geerbt hatten. Bruce Dickinson nennt Ian Gillan neben peter hammill als sein gesangliches Vorbild.

    Bezüge gibt es auch bei Metallica (Lars Ulrich ist Deep Purple-Fan), Sepultura, Soundgarden und einigen anderen.

    Deep purple geben immer noch hervorragend Konzerte und gaben ihre vielleicht besten Konzerte 1994 nach dem wiedermaligen Ausstieg von blackmore zusammen mit Joe Satriani der die laufende World-Tour mit der Bamd beendete.

    Grüße
    Mary Long

    --

    quietzone
    #403093  | PERMALINK

    remo4

    Registriert seit: 20.01.2003

    Beiträge: 86

    Warum schreibt eigentlich keiner von euch (hab hier zumindest nichts gelesen) etwas über die ersten drei Alben?
    Mandrake Root von Shades of.., Wring that neck von Taliesyn und April, Lalena oder The Painter von der Deep Purple sind immer noch genial.
    Es ist auch etwas verwunderlich, dass diese drei Scheiben relativ spät als remasterte CDs erschienen.
    :gitarre:

    --

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    #403095  | PERMALINK

    fred-schluckebier

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 2,722

    @remo4
    Genau die drei Scheiben meinte ich mit „Frühwerk“! :sauf:

    --

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    #403097  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 22,544

    du meintest frühwerke des prog, fred?
    ich habe auch april geliebt und lalena und die mädchen auch, damals.

    --

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    #403099  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 32,080

    Also die erstzen beiden Platten finde ich etwas, nun ja, holprig. Aber No. 3 gefällt mir besser als manches ihrer späteren Werke. ‚Chasing shadows‘, ‚Blind‘ und auch ‚April‘ sind schöne Songs und weit vom späteren Hardrock entfernt (was jetzt nicht negativ gemeint ist).

    --

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    #403101  | PERMALINK

    mary-long

    Registriert seit: 04.01.2003

    Beiträge: 126

    Es ist vollkommen richtig, dass auch die ersten drei Alben hervorragend waren, vor allem die dritte („Deep Purple“ mit April) – ich wollte meinen Beitrag nicht noch mehr überfrachten.

    Sicherlich wichtig ist auch das Album Concerto For Group and Orchestra von 1969, wo Klassik und Rock miteinander vermischt werden und die Neuaufnahme hiervon von den heute schon legendären Royal Albert Hall Konzerten 1999.

    --

    quietzone
    #403103  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 22,544

    na na na
    jetzt nicht auch noch die erwähnung des tiefpunktes.
    aber was sucht kritker in einem fanthread?

    --

    FAVOURITES
    #403105  | PERMALINK

    fred-schluckebier

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 2,722

    na na na
    jetzt nicht auch noch die erwähnung des tiefpunktes.

    Ich wollte es nicht aussprechen… :oops: :sauf:

    --

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    #403107  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 32,080

    Sehe ich auch so. Ich habe den Eindruck, Orchester und Band spielen hier eher gegeneinander als miteinander, aber ich bezweifle, daß selbst wenn sie letzteres getan hätten etwas vernünftiges dabei herausgekommen wäre.

    @Mary Long

    Also Soundgarden würde ich nun nicht gerade mit DP in Verbindung bringen, sondern eher mit Black Sabbath.

    --

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    #403109  | PERMALINK

    remo4

    Registriert seit: 20.01.2003

    Beiträge: 86

    Na, sooo schlecht ist die CD doch auch nicht. Nicht das was manche von DP erwarten, aber mir gefällts. Vieleicht bin ich als Miller Anderson und Eddie Hardin Fan auch vorbelastet :) .

    Die Lord-Paice Nebenprojekte fand ich immer ganz gut und die gingen damals schon in diese Richtung.

    Was haltet ihr denn von den Projekten? Zum Beispiel Ashton Lord oder PAL?
    :twisted:

    --

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