David Bowie – Young Americans

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  • #34327  | PERMALINK

    thomlahn

    Registriert seit: 11.11.2003

    Beiträge: 8,143

    David Bowie – Young Americans

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    Quote:
    Tracklist:
    Young Americans (5:10)
    (Bowie)
    Win (4:44)
    (Bowie)
    Fascination (5:43)
    (Bowie, Vandross)
    Right (5:10)
    (Bowie)
    Somebody Up There Likes Me (6:30)
    (Bowie)
    Across The Universe (5:04)
    (Lennon, McCartney)
    Can You Hear Me (5:04)
    (Bowie)
    Fame (4:12)
    (Bowie, Lennon, Alomar)

    bonus tracks (Ryko CD-Edition 1990)
    Who Can I Be Now (4:36)
    (previously unreleased track from 1974) (Bowie)
    It’s Gonna Be Me (6:27)
    (previously unreleased track from 1974) (Bowie)
    John, I’m Only Dancing (again) (6:57)
    (single a-side recorded 1974) (Bowie)

    hier Anmerkungen von Visconti

    Ein tolles Album von 1975 in dem Bowie dem Soul und Philly fröhnt. Das ist (wie vermutlich immer bei DB) nur geschauspielert und trotz des exaltierten Ausdrucks distanziert. Das macht aber gar nichts. Gut finde ich auch Sanborn’s Sax – normalerweise nervt mich Sax, hier passt es meistens gut rein. Er spielt zwar manchmal viel, aber nicht schneidend oder drückend (wie z.B. Clemons bei Springsteen – nur mal als Vergleich). Neben dem überragenden Titeltrack, funktionieren für mich eigentlich alle Titels gut bis hervorragend und machen Lust auf mehr Philly und Soul.

    Ausnahmen: Die überflüssige Coverversion von ‚Across the Universe‘, das ich aber auch von den Beatles nicht besonders mag (Der Anfang ist toll, doch dann…). Bowie macht es nur schlimmer und vermutlich kam es auf die Platte weil Lennon beim Album mithalf und ‚Fame‘ mitschrieb: dem 2. Tiefpunkt. Ich kann dieser Nummer jedenfalls nicht viel abgewinnen, ein irgendwie blöder Song der am Ende wohl nur über die Produktion hängenblieb, die ist allerdings wiedermal gut.

    Oben seht ihr die Tracklist der CD-Edition mit Bonussen von 1990. Wie schön wäre es gewesen wenn statt ‚Across..‘ doch ‚It’s gonna be me‘ auf der Platte erschienen wäre. Secheinhalb Minuten Seelenleiden im Schneckentempo, mit tollem Background – Klasse! Fame ist wohl nicht verhandelbar. ‚Who Can I Be Now‘ hätte sber auch prima ins Original gepasst.Negativ: Ich habe beileibe nichts gegen ‚John I’m only dancing‘, das ist wirklich sehr stark, passt aber überhaupt nicht zu diesem Album. Da fragt man sich wirklich wie man so einen Track als Bonus mitgeben kann.

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    #5141565  | PERMALINK

    sonic-juice
    Moderator

    Registriert seit: 14.09.2005

    Beiträge: 10,982

    Ich mag das Album ebenfalls sehr gerne, insbesondere die beiden Bonustracks. Who Can I Be Now ist einer der stärksten Tracks des Albums. Und das melancholisch-rauchig-schlurfig-Bar-seelige von It´s Gonna Be Me erinnert mich stark an Tom Waits (sonst gibt es ja nicht soviele Überschneidungen zwischen den beiden Künstlern).
    Im Übrigen mag ich auch Fame (Riesennummer!) und Across The Universe, jedenfalls in der Bowie-Version.

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    I like to move it, move it Ya like to (move it)
    #5141567  | PERMALINK

    thomlahn

    Registriert seit: 11.11.2003

    Beiträge: 8,143

    Sonic JuiceIch mag das Album ebenfalls sehr gerne, insbesondere die beiden Bonustracks.

    Richtig, ausserdem passen die haargenau und sind nicht lieblose Resteverwertung.

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    #5141569  | PERMALINK

    sonic-juice
    Moderator

    Registriert seit: 14.09.2005

    Beiträge: 10,982

    Hier ist es besonders ärgerlich, dass auf den Bowie-Neuauflagen von EMI keinerlei Bonusmaterial enthalten ist. Man sollte daher unbedingt die von Dir präsentierte Ryko-Version nehmen.

    --

    I like to move it, move it Ya like to (move it)
    #5141571  | PERMALINK

    thomlahn

    Registriert seit: 11.11.2003

    Beiträge: 8,143

    Da gibt es unterschiedliche Meinungen zu. Viele möchten lieber keine Bonus-Tracks, besonders die das Original schon lange kennen.

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    #10309593  | PERMALINK

    gipetto
    Member of "popkulturelle Einbahnstraße"

    Registriert seit: 04.02.2015

    Beiträge: 11,262

    Es ist ein Jammer, dass dieses Werk in Bowies 70er-Oevre ein so stiefmütterlich-verkanntes Dasein fristet. Allein schon das Arrangement der Vocals von Right ist nicht weniger als die Definition eines Geniestreichs und vielleicht sogar die musikalisch intellektuellste Leistung, die er überhaupt je fabriziert hat. Und letztendlich hat Bowie nicht einmal ein Jahr benötigt, um sich so tief und überzeugend in die Welt des Soul & Funk einzuarbeiten und diese schließlich auch noch auf eine eigene Weise zu interpretieren. Vor Young Americans kann ich nur bewundernd den Hut ziehen.

    --

    "Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)
    #10314549  | PERMALINK

    choosefruit
    low fidelity

    Registriert seit: 23.05.2015

    Beiträge: 5,978

    Nö. „Young Americans“ ist für mich nicht weniger als seine beste Veröffentlichung auf LP-Länge in der zweiten Hälfte der Siebziger.

    --

    #10314567  | PERMALINK

    gipetto
    Member of "popkulturelle Einbahnstraße"

    Registriert seit: 04.02.2015

    Beiträge: 11,262

    Wow. Mit dieser Präferenz hätte ich bei Dir nun nicht unbedingt gerechnet, @choosefruit. :good:

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